Zweit-Phone - Gründe für ein zweites Telephone / Smartphone

Zweit-Phone

© Zweit-Phone - Apple / Nokia

Zweit-Phone

Ein Zweit-Phone kann unter gewissen Umständen durchaus von Nutzen sein. Wir verraten die vier besten Gründe, warum man sich ein solches Gerät zulegen sollte.

Ein Zweit-Phone zulegen - Vier Gründe dafür

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Ein Zweit-Phone ist heute keine Seltenheit mehr und die Netzwerkfirma Ericsson hat es gewusst. Vor etwa zwei Jahren analysierte sie die Marktabdeckung auf der Welt, und kam zu dem Ergebnis, dass die Bevölkerung in Teilen von Asien, in Nordamerika und in Europa mit über 100 Prozent mit Handyverträgen versorgt ist. Dies ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass viele Menschen heute über mehr als eine SIM-Karte verfügen. Allerdings spielt auch das Smartphone eine bedeutende Rolle, denn immer mehr Leute haben gerne noch ein zweites in der Hinterhand. Gerade für jene, die mobil viele Dienste nutzen, kann ein Zweit-Phone tatsächlich von Vorteil sein. Wir verraten, was die besten Gründe sind.

Groß und klein

Die Displays von Smartphones werden immer größer. Die zeigt das iPhone 6+ sehr deutlich. Allerdings haben selbst heute viele Geräte "nur" eine 6-Zoll-Diagonale. Wem das nicht reicht, der hat immer noch die Möglichkeit, sich ein Phablet anzuschaffen. Diese Kombination aus Tablet und Smartphone verfügt über einen wesentlich größeren Bildschirm. Allerdings stellt dabei das Telefonieren wieder ein Problem dar, denn wirklich praktisch ist dies nur mit einem Headset. Umfragen haben gezeigt, dass viele Menschen, die sich gerade ein Phablet angeschafft haben, ihr altes kleineres Gerät als Zweit-Phone behalten. Mit diesem wird dann telefoniert, gesimst oder über Whatsapp gequatscht. Das alte Smartphone sollte man daher mit einer Prepaid-Sim ausrüsten und weiter in betrieb lassen. Zum Wegschmeißen oder verschenken, sind diese Geräte meist sowieso viel zu schade.

In der Stadtoder Outdoor

Outdoor-Phones liegen im Trend der Zeit. Ihre besondere Konstruktion macht den großen Unterschied. Zum einen sind sie fast vollständig wasserdicht. Dies bedeutet, dass man zumindest bis in Schwimmtiefe, ein solches Handy auch in der Hosentasche vergessen kann, ohne das es gleich das zeitliche segnet. Zum Anderen sind diese Geräte auch vor Stürzen sehr gut geschützt. Einen Fall aus drei bis vier Metern Höhe auf nackten Beton, überstehen diese Smartphones ohne einen Schaden. Härter im Nehmen geht es für ein technisches gerät nun wirklich nicht mehr. Ein Nachteil ist, dass derartige Handys in der Regel aber über ein Display im 4-Zoll-Format verfügen. Auch liegen sie aufgrund ihrer Konstruktion nicht so gut in der Hand, wie die gängigen Smartphones. Daher sollte man sich ein Zweit-Phone zulegen oder eben sein altes Smartphone behalten. Das robuste Teil kann man dann für den Einsatz am Wochenende einplanen. Wenn man also einen Tripp in die Wildnis unternimmt oder auch mal in eine Disco geht. Hier kann ein solches Gerät auch manchen teueren Schaden verhindern.

Smartphone mit Handy

GSM-Handys der alten Art sind nicht Tod, sondern werden immer noch im Elektronikfachhandel angeboten. Natürlich sind die Preise sehr stark gefallen. Fabrikneu zahlt man für ein solches Gerät ungefähr 20 Euro, während man im Einzelhandel zum Teil nur 10 Euro auf den Tisch legen muss. Jetzt fehlt nur noch eine SIM-Karte - diese kann auch Prepaid sein - und schon hat man ein reines Gerät zum Telefonieren und Simsen als Zweit-Phone. Da man mit aktuellen Smartphones ehe eher ins Internet geht, als diese zum Telefonieren zu benutzen, hat man so ein Gerät, welches ständig mit dem Internet verbunden ist. Hierbei lohnt sich dies vor allem dann, wenn man unterwegs nur selten im Internet nachschaut, ansonsten aber viel telefoniert, ohne die weiteren Dienste zu nutzen. Zudem kann man das teure Gerät nur dann mitnehmen, wenn es wirklich erforderlich ist. Das Gerät für 20 Euro zu verlieren oder zu beschädigen, ist Weitem nicht so fatal, wie jenes das einmal 700 Euro gekostet hat.

Privat und beruflich

Vor allem Selbstständige und Freiberufler kennen das Problem. Das Geschäftshandy kann nicht einfach zum privaten Telefonieren genutzt werden, denn hier hält die Steuer gerne die Hand auf. Somit müssen die Kosten für private und geschäftliche Telefonate einzeln aufgeführt werden. In einem solchen Fall ist ein Zweit-Phone die Rettung. Hier bietet es sich allerdings an, zwei Verträge abzuschließen. Somit sind privat und geschäftlich nachweislich absolut getrennt. So kann man auf jedem Gerät auch entsprechende Nutzungsprofile anlegen, sodass etwas die Geschäftskunden auch nur die geschäftliche Nummer besitzen. Dienstlich lässt sich das entsprechende Gerät dann im Auto auch problemlos als Navi nutzen. Zudem kann man sich ein teures und schnelles Gerät für die Arbeit anschaffen, während man ein günstigeres Smartphone für den privaten Gebrauch nutzt. Hier gibt es sehr gute Modelle, die etwa nur 100 Euro kosten.

Das sagt das Fazit

Die oben genannten Gründe zeigen, dass es manchmal mehr als sinnvoll ist, ein Zweit-Phone zu besitzen. Dabei ist es eigentlich unerheblich, ob es sich bei dem zweiten Gerät um ein altes Handy handelt. Wenn es nur um das Telefonieren geht, dann tut es dieses auch.

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