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WhatsApp ist eine Anwendung in Form eines Chat Dienstes und gehört seit 2014 mit zu Facebook. Hier lassen sich Text-, Bild-, Video- und Sprachdateien übertragen.

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WhatsApp stellt einen Chat Dienst der, welcher seit dem Jahr 2014 mit zu Facebook gehört. Hier haben Benutzer die Möglichkeit Textnachrichten, aber auch Bilder, Videos und sogar Tondateien, sowie vorhandene Standortinformationen zwischen Personen oder auch Gruppen auszutauschen. WhatsApp ist ein kalifornisches Unternehmen und bietet sein mobiles Anwendungsprogramm für unterschiedliche Betriebssysteme im mobilen Bereich an. Auch betreibt WhatsApp die jeweiligen Server. Seit Frühjahr 2015 können die jeweiligen Nutzer über eine Applikation (App) auch internetbasiertes Telefonieren in Anspruch nehmen. Lange Zeit war der Dienst von WhatsApp völlig kostenlos, doch mittlerweile sind Teile des Angebots für die Nutzer kostenpflichtig. Durch die Nutzung erlangt das Schreiben und Senden einer SMS immer weniger an Bedeutung.

Entwickler WhatsApp Inc.
Erscheinungsjahr 2009
Aktuelle Version 2.12.250 (Android – Google Play Store)  (Version variiert je nach Gerät.)  25. August 2015

2.12.252 (AndroidAugust 2015

2.12.5 (iOS) 5. August 2015

2.12.965 (Blackberry)  21. August 2015

2.12.100 (Symbian)  Juli 2015

2.12.82 (Nokia Series 40)  14. Mai 2015

2.12.70 (Windows Phone)  29. Juni 2015

Betriebssystem Android, iOS, Blackberry OS, Blackberry 10,Symbian, Nokia Series 40, Windows Phone
Programmier­sprache Erlang  (Backend)
Kategorie Instant Messaging
Lizenz proprietär
Deutschsprachig ja

Die Geschichte

Im Jahre 2009 wurde WhatsApp in Kalifornien (Santa Clara) als Unternehmen gegründet. Die Gründer waren Brian Acton und Jan Koum. Der Name „WhatsApp“ stellt dabei ein Wortspiel dar, wobei WhatsApp nach „Was geht? Oder Was ist los?“ klingt. Außerdem enthält es das Kürzel „App“ was für eine Anwendung steht. Bereits 2014 im Februar hatte WhatsApp schon 450 Mio. Nutzer, die auf jeden Fall mehrmals im Monat aktiv bei der Sache waren. Am 19. Februar des gleichen Jahres kaufte das Unternehmen Facebook den Anbieter WhatsApp für stolze 19 Mrd. US-Dollar (umgerechnet 13,81 Mrd. Euro) auf. Die Abwicklung erfolgt in Form einer Barzahlung von 4 Mrd. und etlichen Facebook Aktien um den Restwert zu begleichen. Nach dem Verkauf von WhatsApp wechselte Jan Koum in den Verwaltungsrat von Facebook. Bei einer Berichterstattung im Zuge der Übernahme von Facebook kam auch das Thema des Datenschutzes ans Licht und einige Datenschutzbeauftragte empfahlen den Nutzern die Anwendung WhatsApp nicht zu nutzen und lieber auf verschlüsselte Anbieter, wie zum Beispiel TextSecure, Threema, ChatSecure oder Telegram Messenger zu setzen.

Partnerschaft

Im November 2014 gab man bei WhatsApp bekannt, auf eine Partnerschaft mit dem Anbieter Open Whisper Systems zu setzen, um für die Kommunikation der Nutzer eine Verschlüsselung bei der Übertragung der Daten zu haben. Seit einem Android Update mit der Version 2.11.448 werden nun Nachrichten der Nutzer von WhatsApp komplett verschlüsselt und die Datensicherheit ist somit deutlich erhöht worden. Eine weitere Verschlüsselung von Standorten, Medien und bei anderen Betriebssystemen, soll noch unbedingt in Zukunft folgen.

Aktive Nutzer

Etwa 800 Mio. aktive Nutzer konnte WhatsApp im April 2015 verzeichnen und war somit der am stärksten wachsende Dienst in der Geschichte des Internets. Allerdings ist die Bewertung von dem Dienst seit 2014 recht umstritten, seit Facebook für die sehr hohe Summe von 19 Mrd. Dollar das Unternehmen WhatsApp gekauft hat. Großes Bedenken gibt es dafür bei der Weiternutzung von privaten Nutzerdaten, außerdem ist die Sicherheit der eigenen Privatsphäre nicht ausreichend gesichert, so dass Facebook eine Auswertung der Daten vornehmen könnte. Es würde somit eine Art Quasi Monopol im Bereich von Social Networking entstehen. Es kam dazu, dass Datenschützer dazu aufriefen, keine mobilen Anwendungen der Unternehmen WhatsApp und Facebook zu nutzen und lieber auf Anbieter aus Europa zu setzen. Denn das Unternehmen WhatsApp übermittlere dabei standardmäßig sämtliche Nummern und Daten von Adressbüchern der jeweiligen Nutzer in Amerika. So werden dabei zwangsläufig alle Daten der Kontaktpersonen mitgespeichert. Daraufhin ermittelten 2015 kanadische und niederländische Behörden aufgrund einer Datenschutz Verletzung beim Unternehmen WhatsApp über mögliche Konsequenzen.

Die Funktionen

Bei der Nutzung von WhatsApp bedarf es nach einer Installation auch eine entsprechende Registrierung mit der Angabe von der Telefonnummer des Nutzers. Somit kann WhatsApp auch gespeicherte Adressbucheinträge anderer Nutzer mit vollem Namen erkennen und die Applikation zeigt diese Nummer nach einem Eintippen von der eigenen Rufnummer an. Im Vergleich zu einem SMS Dienst, stellt WhatsApp keinen Dient von einem Mobilfunkanbieter dar, sondern nutzt für die Übertragung der Daten den Internetzugang. Die Form der Anwendung von WhatsApp gehört somit zur Kategorie von Instand Messaging Programmen. Diese Verwenden bei ihre Anwendung ein Extensible Messaging und Presencen Protokoll (XMPP). Die mobile Anwendung WhatsApp ist ein Dienst für Betriebssystem von Apple iOS, Android, Symbian, Blackberry, MeeGoo und Windows Phone. In einer Web Variante lässt sich WhatsApp zudem auch unter Linux, Windows und auch OS X nutzen. Als Alternative steht auch ein Emulator für Android bereit, damit die Anwendung von WhatsApp auch bei einer mobilen Oberfläche benutzt werden kann. Allerdings ist hier kein paralleler Betrieb zwischen einem PC und einem Smartphone möglich, da die jeweilige Nummer immer registriert werden muss. Zudem ist für den Vorgang der Registrierung eine SMS notwendig. Beim Betriebssystem Firefox OS kann WhatsApp mit einer Web App genutzt werden. Allerdings müssen hierbei vom Nutzer einige Nachteile vom WhatsApp Angebot in Kauf genommen werden.

Voice over IP

Neben dem Senden von Sprach- und Textnachrichten ist es zudem möglich, Kontakt-, Foto-, Audio- und Videodateien auszutauschen. Auch kann der eigene Standort mitgeteilt werden, welcher dann mit Hilfe von GPS ermittelt wird. Seit dem März 2015 ist es bei WhatsApp auch möglich, durch die Nutzung eines Smartphones mit einem Android Betriebssystem zu telefonieren. Hierbei handelt es sich um Voice over IP. Seit dem 21. April des Jahres 2015 kann diese Funktion auch beim Betriebssystem iOS verwendet werden. Für Nutzer mit einem Windows Phone steht diese Funktion seit dem 24. Juni 2015 zur Verfügung, so dass sie auch von den Vorteilen profitieren können.

Kompatibilität

Die browserunterstütze Version von WhatsApp wurde 2015 am 21. Januar ganz offiziell vorgestellt. Mit Hilfe dieser Webseite ist es für Nutzer möglich, auf Nachrichten zurück zu greifen, welche direkt über den Browser verfasst wurden. Dazu muss einfach ein entsprechender QR-Code eingescannt werden, so dass eine Verbindung mit dem Server von WhatsApp und dem verwendeten Smartphone entsteht. Die erfolgte Verbindung wird dann über Web Socket hergestellt. Um eine Nutzung durch den WhatsApp Dienst sicher zu stellen, muss das Smartphone auch eingeschaltet sein, so dass eine aktive Verbindung zum Internet besteht. Am Anfang wurde dabei nur der Browser von Google Chrome unterstützt, doch seit dem Februar 2015 ist auch eine Kompatibilität zu den anderen Browsern, wie Firefox und Opera offiziell hergestellt. Eine Nutzung für Geräte von Apple mit dem Betriebssystem iOS ist seit August 2015 gewährleistet.

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