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Die Vodafone GmbH mit der britischen Mutter ist der drittgrößte Mobilfunkanbieter in Deutschland mit DSL und LTE und Festnetztelefonie und Kabelfernsehen sowie IPTV

Die Vodafone GmbH ist die deutsche Tochter der britischen Vodafone Group

Die Vodafone GmbH ist die deutsche Tochter der Vodafone Group, der britischen Mobilfunkgesellschaft. Das Unternehmen bietet in Deutschland Mobilfunk und DSL und LTE und Festnetztelefonie und Kabelfernsehen sowie IPTV an.

Rechtsform GmbH
Gründung 1992
Sitz Düsseldorf, Deutschland
Leitung Manuel Cubero, Sprecher derGeschäftsführung
Mitarbeiter 14.000 (31. März 2015)
Umsatz 10,783 Mrd. Euro (2014/15)
Branche Telekommunikation
Website www.vodafone.de

Die Konzernstandorte der Vodafone GmbH

Die heutige Vodafone GmbH hat Konzern-Standorte in Düsseldorf-Heerdt mit dem Vodafone-Campus und der Zentrale und in Eschborn sowie in Berlin mit der Konzernrepräsentanz. Dazu kommen die acht Vodafone Regional-Niederlassungen: die Region Nord in Hamburg und Langenhagen/Hannover, die Region Nord-Ost in Berlin, die Region Nord-West in Dortmund, die Region Rhein-Main in Eschborn/Frankfurt, die Region Ost in Radebeul/Dresden, die Region Süd in München, die Region Süd-West in Stuttgart und die Region West in Ratingen/Düsseldorf.

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Die Geschichte des Mobilfunks

Die Mannesmann Mobilfunk GmbH, eine Tochter des ehemaligen Konzerns Mannesmann, gründete seinerzeit die Vodafone GmbH als Mobilfunk-Tochterunternehmen. Das Bundesministerium für Post sowie Telekommunikation schrieb in 1988 eine Lizenz aus für ein GSM-Netz. Mehrere Bewerberkonsortien bildeten sich daraufhin, eines davon war ein Konsortium, das die Mannesmann AG unter ihre Führung nahm. Das Mannesmann-Konsortium erhielt am 8. Dezember 1989 für die GSM-Lizenz den Zuschlag. Aus dem erfolgreichen Bewerberkonsortium ging noch im Dezember 1989 die Mannesmann Mobilfunk GmbH, kurz MMO, hervor mit Sitz in Düsseldorf, der erste private deutsche Netzbetreiber. Peter Mihatsch war der Vorsitzende der Geschäftsführung. Ende 1990 hatte das Unternehmen bereits 350 Beschäftigte. Die GSM-Lizenz wurde im Februar 1991 auch erweitert auf die Gebiete der deutschen Wiedervereinigung. Das GSM-Netz bekam die Kurzbezeichnung D2 für den kommerziellen Betrieb und die ersten Endgeräte wurden bereits am 30. Juni 1992 ausgeliefert. Den 100.000ste Kunde des neuen D2-Netzes buchte Mannesmann Mobilfunk gegen Ende 1992 und war damit Konkurrent der Deutschen Bundespost. Die hatte den Betrieb des analogen C-Netzes bereits begonnen, aber ebenfalls eine Lizenz erhalten, um ein digitales Mobilfunknetz aufzubauen. Die Bundespost nannte ihr neues digitales Netz „D1“.

Die neuen Mobiltelefone sind zu kaufen

Bei Fernsehhändlern und in Kaufhäusern waren die Mobiltelefone zunächst zum Preis von etwas unter 3.000 DM erhältlich. Das D2-Netz erhielt in einigen deutschen Großstädten etwa 200 Antennenstationen und begann in Hamburg und Bremen und Hannover und Frankfurt am Main sowie Stuttgart. Das D2-Netz erreichte bereits Ende 1992 80 Prozent Deutschlands. Die Kosten für den Kunden lagen unter den Gebühren des C-Netzes, das die Post betrieb. Schon von Beginn an waren an das Festnetz der Post Übergänge vorgesehen. Trotzdem schrieb das Unternehmen ab Dezember 1993 bereits schwarze Zahlen.

Die Deutschen Bundespost und ihr D1 Netz

Die Bezeichnung D1 als Marke für den Mobilfunkbereich der Deutschen Bundespost war zuerst beim Zentralamt für Mobilfunk eingetragen worden und anschließend bei der Gesellschaft DeTeMobil nach der Privatisierung geführt worden (ab 2010 Telekom Deutschland GmbH). Der Produktname D2 privat wurde bei Mannesmann umgewandelt zu „D2 Mannesmann“, da das Wort „privat“ bereits seine Werbewirksamkeit eingebüßt hatte. Im Februar 2000 übernahm der britische Vodafone-Konzern D2 Mannesmann. Bis dahin hatten sich D2 Mannesmann und Konkurrent T-D1 in der Marktführerstellung mehrfach abgewechselt.

Der Marktanteil von Vodafone steigt enorm

Vodafone steigerte durch den Zukauf allerdings enorm ihren Marktanteil, da auch mit der Übernahme von D2 Mannesmann einige der Firmenbeteiligungen von Mannesmann an Mobilfunkunternehmen, die außerhalb Deutschland lagen, gleich mit übernommen wurden. Dabei wurden Beteiligungen integriert wie Omnitel in Italien und SFR in Frankreich, andere mussten verkauft werden aufgrund behördlicher Auflagen wie Orange in Großbritannien, weitere verkaufte die Vodafone Group freiwillig Telering in Österreich.

Die Mannesmann Mobilfunk GmbH wurde mit dem Markenwechsel zu Vodafone in 2002 umbenannt in Vodafone D2 GmbH.

Die Geschichte des Festnetzes von Vodafone

Damals ging Festnetzbereich von Vodafone hervor aus einem Joint Venture, das Mannesmann und Deutsche Bank eingingen mit dem Namen Communications Network International (CNI). Die CNI hatte im Juni 1996 49 Prozent DBKom übernommen, das war der Telekommunikationsbereich, den die Deutschen Bahn ausgegliedert hatte. Im Jahre 1996/1997 entstand daraus die damalige Arcor AG und Co. KG von Mannesmann, die die Keimzelle des heutigen Unternehmensbereichs war. Nachdem Vodafone die Mannesmann Mobilfunk GmbH übernommen hatte, wurde sie in Arcor AG und Co. KG umgetauft.

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Arcor und die Beteiligungen und Übernahmen

Im Laufe der Zeit hatte sich Arcor einige Beteiligungen sowie Übernahmen gesichert. Die größten der Übernahmen waren das Unternehmen o.tel.o communications, eine GmbH und Co., die callisto germany.net GmbH sowie die Firma ISIS Multimedia Net, eine GmbH und Co. KG. Im Jahr 2001 wurde die o.tel.o operativ integriert in Arcor und ist seitdem raus aus dem Festnetz-Geschäft Mit der Übernahme von ISIS, die an Rhein und Ruhr ihre damalige Rolle spielte, dehnte sich Arcor im Regierungsbezirk Düsseldorf im Dezember 2005 aus. Die Integration erfolgte zum 1. April 2005 rückwirkend, das war der Beginn des damaligen Arcor-Geschäftsjahres.

Die Fusion mit Arcor und die Integration der Produkte

Zuerst bestanden Überlegungen, Arcor komplett zu verkaufen. Die Vodafone Group entschied sich im Jahre 2008 dazu, von der Deutschen Bank AG die restlichen Anteile zu übernehmen und eine Fusion mit der deutschen Tochter und Arcor durchzuführen.

Die Arcor AG und Co. KG wurde im Laufe von 2009 zunächst umbenannt in die Vodafone AG und Co. KG, fusionierte am 10. Dezember 2009 mit dem Unternehmen Vodafone D2 GmbH. Als Vodafone die Arcor Produkte integrierte in ihre eigene Produkt-Palette, was das das Aus von Arcor.

Der erste voll integrierte Telekommunikationsanbieter war in Deutschland entstanden, der Festnetz und Mobilfunk sowie TV aus einer Hand anzubieten konnte.

Arcor und der Dienst „Arcor-Sprache VoIP“

Seitdem der TK-Sektor im Festnetzbereich vollständig liberalisiert wurde, war Arcor der größte alternative Wettbewerber, den die Deutsche Telekom hatte in Deutschland. Arcor gehörte seit April 2005 auch zu den Providern, die die für IP-Telefonie anboten, die auch als VoIP bekannt ist, Voice over IP. Arcor nannte diesen Dienst „Arcor-Sprache VoIP“ und integrierte ihn in den firmeneigenen „Persönlichen Internet Assistenten“(PIA). An den Teilnehmeranschlüssen mit abonniertem DSL wechselte die Technik zur NGN-Technik bei der herkömmlicher Sprachtelefonie und die IP-Telefonie wurde von da an seit Ende 2006 als Regeltechnologie genutzt. Dabei war Arcor marktführend.

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Die Geschichte des Vodafone Kabel

Vodafone bekam im September 2013 die Aktienmehrheit von 75 Prozent an der deutschen Firma Kabel Deutschland. Allerdings ist Kabel Deutschland immer noch aktuell ein eigenständiges Unternehmen und noch nicht komplett integriert.

Höhere Übertragungsgeschwindigkeiten im Angebot

Diese letzte Übernahme versetzte Vodafone ohne die "letzte Meile" in die Lage, der Telekom in 13 deutschen Bundesländern Telefon und Internet sowie Fernsehen mit Übertragungsgeschwindigkeiten anzubieten, die man im Festnetz mit DSL und VDSL sowie Vectoring nicht erreichen kann.

Die Vodafone GmbH baut ihren Marktanteil am deutschen Breitbandmarkt aus

Vodafone hatte mit der Übernahme die Möglichkeit, seinen Marktanteil leicht auszubauen am deutschen Breitbandmarkt. Vor der Übernahme verlor Vodafone in den Jahren Marktanteile im DSL-Geschäft Breitbandkunden, während Kabel Deutschland in der Kundenzahl zulegte.

Die Festnetze der Vodafone GmbH

Vodafone ist Telefonanbieter mit einem eigenen Festnetz, das auf die Ebene reicht der Teilnehmervermittlungsstellen und von dort allerdings die Anschlussleitung nutzt, die die Deutsche Telekom bietet.

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Das bundesweite Festnetzkonzentrationsnetz der Vodafone GmbH

Vodafone betreibt heute ein bundesweites Festnetzkonzentrationsnetz sowohl mit klassischer ISDN-Technik sowie parallel als IP-NGN-Netzwerk mit VoIP. Die Anbindung zum Internet wird über ADSL/ADSL2+ und SDSL (nur für Geschäftskunden) durchgeführt und VDSL sowie VDSL2-Vectoring (Kontingentmodell) dazu kommt in einigen Neubaugebieten FTTx.

Der Entertainment Bereich mit der IPTV-Plattform „Vodafone TV“ der Vodafone GmbH

Mit der IPTV-Plattform „Vodafone TV“ ist Vodafone neben der Deutschen Telekom der einzige Konkurrent der Telekom im Entertainment Bereich, der verblieben ist nachdem „o2“ durch „Alice TV“ zum 31. Dezember 2013 eingestellt wurde. Die Verbindung zu den schnellen Mobilfunknetzen (3G/4G) wird auch mit dem Vodafone-Backbone praktiziert, weil die bisherige Richtfunkanbindung weder kapazitätsmäßig noch qualitativ ausreicht, um für den Mobilfunk die neuen SRAN-Module anzubinden. Der nationale Festnetzbackbone von Vodafone wird mit dem Erwerb von Kabel Deutschland zum einen gestärkt und um direkte Teilnehmeranschlussleitungen zum anderen in den Haushalten mit Kabelanschlüssen ergänzt. So ist Vodafone künftig in 13 von 16 Bundesländern in der Lage zu verzichten auf das TAL-Vorleistungsprodukt, das die Deutsche Telekom für jährliche Entgelte in einer Höhe von fast einer halben Milliarde Euro vermarktet, zu verzichten und so gegenüber der Telekom zu sparen.

Die Vodafone Mobilfunknetze im bundesweiten Einsatz - gemeinsame Nutzung

Bundesweit betreibt Vodafone Mobilfunknetze nach dem GSM- und dem UMTS- sowie dem LTE-Standard. Die Netze werden genutzt von der Vodafone GmbH und der mobilcom-debitel GmbH sowie dem Unternehmen Drillisch Telecom GmbH (Telco).

Das Vodafone GSM auf den Frequenzen 900 MHz sowie bei 1800 Mhz

Das GSM nutzt Frequenzbereiche bei 900 MHz sowie bei 1800 Mhz. Im GSM-Netz gibt es etwa 20.000 Basisstationen, das UMTS-Netz hat über 13.000 Stationen.

Das Vodafone UMTS wird bundesweit eingebunden

UMTS-Dienste arbeiten im Frequenzbereich bei 2100 MHz. Im April 2013 hat die Vodafone Deutschland GmbH angefangen, den Sprachstandard HD Voice im UMTS-Netz zu erweitern. Der Plan besagte, dass der Ausbau fertiggestellt sein wird im Sommer 2013 und die bundesweite Versorgung sollte im UMTS-Netz erfolgen ab August 2013.

Das Vodafone LTE bekommt die erforderlichen Frequenzen

Im Jahre 2010 wurden für das LTE-Netz Frequenzen ersteigert im Bereich 800 MHz sowie 2600 MHz.

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Die Vodafone GmbH baut das LTE Netz flächendeckend aus

Die Erweiterung des Mobilfunknetzes von Vodafone startete seit 2011, um den Netzstandard LTE einzuführen (Long Term Evolution). Das ist ein 3,9G-Standard der vierten Generation. Die bestehenden Vodafone-Mobilfunk-Basisstationen werden dabei um LTE-Module erweitert und neue Standorte erschlossen, die bisher nicht versorgt waren. Die Bundesnetzagentur hat eine gleichmäßige Versorgung vorgegeben der ländlichen Gebiete sowie der Städte. Anfang 2015 wurde laut eigener Aussage von Vodafone eine LTE-Flächendeckung von 70 % erreicht und die Großstädte sowie 2.300 Gemeinden sind fertig ausgebaut. Vodafone bietet seit April 2013 LTE-Geschwindigkeiten an gestaffelt nach Tarifen bis zu maximal 50 MBit/s an mit dem entsprechendem Datenvolumen. Die Ankündigung von Vodafone im Dezember 2014 war, für alle Kunden die maximale Übertragungsgeschwindigkeit in Red-Tarifen zu erhöhen auf 100 MBit/s.

Die Unternehmensdaten der Vodafone GmbH - die Marktanteile gehen zurück

In Deutschland beschäftigt Vodafone 11.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2012/2013 9,641 Milliarden Euro Umsatz. Am Mobilfunkmarkt hat Vodafone derzeit einen Marktanteil von fast 27 % laut 2. Quartal 2015. Vodafone ist mit 30.320.000 die Nummer drei im deutschen Markt. Von 61,6 % im Jahr 1992 ging der Marktanteil kontinuierlich zurück Er war im Jahr 1999 nur noch 40,8 % und hält sich aktuell bei den genannten 27 Prozent.

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