Tablet-PC & Tablets: Test, Vergleich, Preise, News, kaufen

Tablet-PC & Tablets

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Tablet-PC & Tablets

Welches Tablet kaufen? Welches Tablet ist das beste & passt zu mir? Was kann man mit einem Tabletcomputer machen? News, Test & Vergleich zu Tablet-PC & Tablets..

Tabletcomputer - Die Zukunft

Notizblock gefällig? Das Tablet hat einen unaufhaltsamen Siegeszug begonnen. Waren vor 5 Jahren nur wenige dieser Geräte im Einsatz, liegen sie heute voll im Trend. Dies hat auch damit zu tun, dass sich die Leistungsfähigkeit der Tabletcomputer immer weiter erhöht und sie vollwertigen Laptops mit mechanischer Tastatur fast in nichts mehr nachstehen. Durch die einfache Bedienung per Touchscreen und ihres geringen Gewichtes, stellen sie mittlerweile eine adäquate Alternative zu Notebooks dar. Zudem sind sie sehr einfach zu handhaben und erschließen sich dem Nutzer in der Regel intuitiv. Darin ähneln sich die Tablets den Smartphones, wobei die meisten Modelle auch noch über das gleiche Betriebssystem verfügen. Wer allerdings große Texte schreiben will, muss immer noch auf die Notebooks zurückgreifen, denn auf einem Tablet lässt sich nicht wirklich konsequent schreiben. Zudem lassen sich bei einem Defekt auch die Akkus nicht Weiteres austauschen.

Anwendungsgebiete

Mit einem Tablet lässt sich mehr anfangen, als nur im Internet zu surfen. Inzwischen können sie auch als Fernsteuerung für andere Systeme genutzt werden. So lassen sich Tablets etwa mit Kameras verbinden. Auch AV-Receiver im Haus können mit einem Tablet zentral angesteuert werden. Für moderne Fernseher gibt es entsprechende Apps, um das gerät über ein Tablet bedienen zu können. Selbst die mittlerweile sehr beliebten Quadracopter lassen sich über dieser Geräte fliegen. Zu den Verbindungsstandards gehören neben Bluetooth auch W-LAN, LTE und andere Datenfunksysteme. Durch eine Vielzahl von Apps lassen sich Tablets zudem zu Multifunktionsgeräten erweitern. Besonder im Bereich der Verbreitung von Informationen genießt das Tablet einen hohen Stellenwert. Auf ihm können Bücher gelesen werden und durch den Zugang zum Internet lässt sich das Gerät auch als digitale Zeitung betrachten. Daher wurde inzwischen der Begriff des Tablet-Journalismus geprägt.

Fortschreitende Entwicklung

Die Idee eines Tablet ist nicht neu. Erste Studien über die Machbarkeit des Designs, wurden bereits Ende der 80ger Jahre durchgeführt. 1989 erschien dann das GRiDPad, welches mangels Funktionen und seines großen Gewichtes aber sehr schnell wieder in der Versenkung verschwand. Aus diesem ersten Versuch gingen allerdings die ihm folgenden PDAs hervor. Der Personal Digital Assistant sollte mehr Verbreitung finden. Zu beginn beschränkten sich die Funktionen auf Kalendersysteme, die Adressverwaltung oder das Schreiben von Memos. Die Prozessorleistung reichte für mehr einfach nicht aus und durch das Fehlen von Breitbandverbindungen zum Internet - welche vor allem auch bezahlbar waren - konnte der Funktionsumfang lange Zeit, diesen Punkt nicht überschreiten. In den 90er Jahren dominierten die Geräte von Palm den Markt. Diese PDAs wurden über einen Stift bedient und zeichneten sich vor allem durch ihre Handschriftenerkennung aus.

Doch ein echtes Tablet, wie wird es heute kennen, war noch nicht dabei. Erst mit dem SIMPad, welches 2001 auf dem Markt erschien, eröffneten sich neue Möglichkeiten. Es erschien zuerst in der Schweiz und verfügte über eien von Microsoft, auf der Basis von Windows, entwickeltes Betriebssystem. In Deutschland wurde dieser Urvater des Tablet unter der Bezeichnung T-Sinus Pad bekannt. Der Name sollte dabei eine Abgrenzung zu anderen Geräten mit WAP-Unterstützung sein. Der Tabletcomputer wurde speziell für den Zugriff auf das Internet konzipiert, denn er lädt an erster Stelle einen Browser, welcher bereits wesentliche Webinhalte bereitstellt. Allerdings musste auch das Sinus-Pad die weiße Fahne schwenken.

Ein neuer Anfang für das Tablet

Wie lang ein Jahrzehnt sein kann, zeigt die Entwicklung, die zwischen dem Sinus Pad und den heutigen Geräten liegt. In der Zwischenzeit wurde viel versucht, doch alle Geräte verschwanden wieder, und konnten keinen Erfolg verbuchen. 2010 kam dann Apple und das iPad. Mit diesem Produkt konnte ein Tablet zum ersten Mal einen Erfolg verbuchen. Dies lag auch daran, dass das iPad eine Vielzahl von Möglichkeiten bot, und Apple zeitgleich mit der Einführung einen eigenen Store eröffnete, in welchem die Kunden Zusatzsoftware herunterladen konnten. Von nun an brach ein regelrechter Boom aus. Unzählige Hersteller drängten nach dem Erfolg des iPad mit ihren eigenen Tablet Produkten auf den Markt. Dies führte dazu, dass der Begriff des Mobile Computing geprägt wurde, und der Absatz bei Notebooks und Netbooks deutlich zurückging.

Bauformen

So sehr sich Tabletcomputer auch in der Leistung unterscheiden, in der Bauform sind sie in etwa alle gleich. Ein Tablet besteht in der Regel aus einem Block, der sämtliche andere Bauteile enthält. Dieses Prinzip wird auch als Ein-Chip-Bauweise bezeichnet, wobei stets ein Embedded-Betriebssystem zum Einsatz kommt. Bei den Schnittstellen zu anderen Geräten hat sich in letzter Zeit viel getan. Allerdings haben Tablets immer noch weniger Verbindungsmöglichkeiten, als dies bei traditionellen Laptops der Fall ist. Oftmals können hier nur Adapter weiterhelfen. Die Touchscreens sind in den meisten Fällen als kapazitive Displays verbaut. Somit können die Geräte nur mit dem Finger bedient werden. Einige Hersteller bieten auch einen speziellen Eingabestift an. Beim Yoga Tablet 2 Pro vom Hersteller Lenovo steht für die Ausgabe von Inhalten noch ein Beamer zur Verfügung.

Inzwischen rudert man in manchen Punkten auch wieder einen Schritt zurück, ohne dabei aber wirklich Rückschritte zu machen. So kommen derzeit verstärkt Tabletcomputer auf den Markt, welche wieder über eine Tastatur verfügen. Diese sollen die Notebooks noch mehr ablösen und das Mobile Computing weiter vereinfachen. Hierbei kann man sich zwischen den Convertibles und den Detachables entscheiden. Bei den Convertibles kann man die Tastatur nach hinten Umklappen. So wird aus einem Netbook quasi wieder ein Tablet. Manche Geräte lassen auch eine 360-Grad-Drehung zu. Allerdings haben diese Geräte ein hoheres Gewicht, als reine Tablets. Hierdurch werden sie etwas unhandlicher. Bei den Detachables ist zwar eine Tastatur vorhanden, allerdings lässt sich diese vom Gerät vollständig abtrennen. Dies erlaubt die Entscheidungsfreiheit, ob man das Gerät als Tablet oder Netbook nutzen möchte. Der Vorteil besteht natürlich darin, dass sich auf einem solchen Tabletcomputer auch lange Texte schreiben lassen, was das Arbeiten vereinfacht.

Verrieglungs-Arten

Detachables werden über verschiedene Verriegelungssysteme mit der Tastatur verbunden. Zum einen hat man die Wahl zwischen einem mechanischen Verschluss. Dieser rastet sicher ein und sorgt somit dabei, dass Tastatur und Tablet fest verkoppelt werden. Eine andere Methode ist der magnetische Verschluss. Hierbei werden die beiden Komponenten nur aneinandergeheftet. Dies bietet zwar den Vorteil, dass kein zusätzliches Verschleißteil vorhanden ist, allerdings kann die magnetische Verriegelung auch einmal versagen, sodass die Tastatur oder das Tablet unsanft auf dem Boden landen. Was die Datenverbindung angeht, hat man auch hier die Qual der Wahl. So kann dies etwa über eine Steckverbindung passieren oder es wird Bluetooth genutzt. Bei Ersterem hat man wieder ein zusätzliches Verschleißteil, Letzteres bedeutet einen höheren Stromverbrauch.

Da sich die gesamte Technik in der Regel in der Displayeinheit befindet, ergibt sich hieraus ein statisches Problem. Öffnet man den Bildschirm und will das Tablet als Netbook nutzen, so können die Geräte sehr leicht nach hinten kippen. Hierdurch ist der Öffnungswinkel eher gering gehalten, was aber wiederum dazu führt, dass bei hellem Licht der Bildschirminhalt nicht sonderlich gut zu erkennen ist. Einige Hersteller wie zum Beispiel Lenovo, lassen sich auf dieses Problem gar nicht erst ein. Bei verschiedenen Modellen kann der Winkel zu Tastatur überhaupt nicht verändert werden. Somit bleibt nur die aufrechte 90-Grad Position.

Tablets Hersteller & Modelle im Überblick

# % Date Model Weight Height Size Resolution Ratio OS
1 90% 11/13 Apple iPad Air
Apple A7
PowerVR G6430
1 GB RAM
ab 380 Euro bei Notebooksbilliger
464 g 7,5 mm 9,7 2048x1536 4:3 iOS
2 89% 10/14 Apple iPad Air 2
Apple A8X
PowerVR GXA6850
2 GB RAM
ab 770 Euro
444 g 6,1 mm 9,7 2048x1536 4:3 iOS
3 89% 10/14 Nvidia Shield Tablet LTE
Nvidia Tegra K1
Nvidia Tegra K1 Kepler GPU
2 GB RAM
ab 380 Euro bei Amazon
371 g 9,2 mm 8,0 1600x1200 16:10 Android
4 89% 09/14 Samsung Galaxy S 8.4
Samsung Exynos 5420 Octa
ARM Mali-T628 MP6
3 GB RAM
ab 450 Euro bei Notebooksbilliger
301 g 6,6 mm 8,4 2560x1600 16:9 Android
5 89% 04/14 Samsung Galaxy Tab Pro 8.4
Qualcomm Snapdragon 800
Qualcomm Adreno 330
2 GB RAM
ab 240 Euro bei Amazon
331 g 7,2 mm 8,4 2560x1600 16:10 Android
6 89% 11/13 Samsung Galaxy Note 10.1
Qualcomm Snapdragon 800
Qualcomm Adreno 330
3 GB RAM
ab 499 Euro
535 g 7,9 mm 10,1 2560x1600 16:9 Android
7 89% 11/13 Apple iPad Mini Retina
Apple A7
PowerVR G6430
1 GB RAM
ab 365 Euro bei Notebooksbilliger
328 g 7,5 mm 7,9 2048x1536 4:3 iOS
8 89% 12/14 Sony Xperia Z3 Tablet Compact
Qualcomm Snapdragon 801
Qualcomm Adreno 330
3 GB RAM
ab 419 Euro
271 g 6,4 mm 8,0 1920x1200 16:10 Android
9 88%

04/15

Dell Venue8 7000
Intel Atom Z3580
PowerVR G6430
2 GB RAM
ab 399 Euro
308 g 6,0 mm 8,4 2560x1600 16:10 Android
10 88% 10/14 Apple iPad Mini 3
Apple A7
PowerVR G6430
1 GB RAM
ab 509 Euro
331 g 7,5 mm 7,9 2048x1536 4:3 iOS

Hardwareeigenschaften

Tabletcomputer verfügen inzwischen auch über hervorragende Hardware. Standard ist, dass sich in Tablet mit dem Fingern steuern lässt. Auf dem Touchscreen kann man alle Eingaben vornehmen und wer einen Text verfassen möchte, bekommt eine virtuelle Tastatur zur Verfügung gestellt. An manches Tablet lässt sich auch eine mechanische Tastatur anschließen. Dies geschieht etwa über USB oder per Bluetooth. Auch andere Geräte lassen sich so mit dem System verbinden. Bei den Prozessoren haben sich die ARMs durchgesetzt. Anders als bei anderen Computersystemen sind diese CPUs nicht mit x86-Anwendungen kompatibel. Die Tabletcomputer müssen somit auf spezielle Software zurückgreifen. Nur einige wenige Modelle können auch mit x86-Anwendungen umgehen. Festplatten sucht man bei einem Tablet vergeblich. Hier kommen Flashspeicher zum Einsatz. Allerdings hat sich in diesem Punkt eine kleine Wandlung vollzogen. Durch das Aufkommen von SSDs, welche sehr klein, leicht und platzsparend konstruiert werden können, werden inzwischen auch einige Modelle wie jene von Archos oder Sony, mit diesen Massenspeichern ausgerüstet.

Tablet Betriebssysteme

Ein Tablet braucht natürlich auch ein Betriebssystem und hier gibt es keine Überraschung, wenn man sagt, dass der Spitzenreiter Android heißt. Auch iOS von Apple und QNX haben eine große Verbreitung. Inzwischen sind auch die Windows 8 Tablets auf dem Vormarsch, wobei webOS immer noch nicht ganz aus dem Rennen ist. Bis auf Windows haben alle diese Systeme eines gemeinsam: Es handelt sich um Linux-Distributionen, welche speziell für den Einsatz auf dem Tablet angepasst wurden.

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