Microsoft Word Download: Kostenlose Tipps & News zum Textverarbeitungsprogramm

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Microsoft Word - Eine Erfolgsgeschichte

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Word ist ein Programm der US amerikanischen Firma Microsoft, welches primär zur Texterstellung und Textbearbeitung im Rahmen der privaten oder geschäftlichen Korrespondenz genutzt wird. Aufgrund seiner vielen Zusatzfunktionalitäten bewältigt das Programm aber auch weitergehende Aufgaben, wie z.B. Serienbrieferstellung, das Einbinden von Grafiken und Tabellen und vieles mehr. Basierend auf den technischen Gegebenheiten des weltweit ersten Computers mit einer grafischen Benutzeroberfläche wurde das Programm 1973 erstmals auf dem in einem Forschungszentrum entwickelten Xerox Alto Computer eingesetzt und entwickelte sich von diesem Zeitpunkt an zu dem mit großem Abstand meist verwendeten Textverarbeitungsprogramm weltweit.

Funktional und Innovativ - Word als Vorreiter

Treibende Kraft für den schnellen Siegeszug des Programms, das schon von Kindesbeinen an parallel für Rechner der Marken Microsoft und Apple konzipiert wurde, war vornehmlich die hohe Funktionalität. So konnte man schon mit der ersten veröffentlichten Version, die notwendigen technischen Gegebenheiten vorausgesetzt, mithilfe einer Maus arbeiten und auch Textauszeichnungen wie Fett- oder Kursivschrift vornehmen.

Die parallele Konzeption des Textverarbeitungsprogramms Word für Macintosh und Windows Systeme erforderte einen hohen Aufwand auf Seiten der Programmentwickler. Daraus resultierte ein schneller Fortschritt bei der Verbesserung der ursprünglichen Benutzeroberfläche wie auch bei der Implementierung neuer Funktionen.

So ließ mit der Veröffentlichung der ersten Version des Microsoft-Betriebssystems Windows im Jahr 1989 auch eine kompatible Word Version nicht lange auf sich warten. Das umgangssprachlich "Winword" (Word for Windows) genannte Programm überstieg jedoch aufgrund seiner sogenannten WYSIWYYG (What you see is what you get) Struktur die Leistungsgrenzen älterer Computermodelle regelmäßig, sodass schon von Anfang an die resourcenschonende, auch unter den aktuellsten Programmversionen noch beliebte Funktion der Entwurfsansicht implementiert wurde.

Technikaffine Menschen können sich heute - unter Berücksichtigung der lizenzrechtlichen Anforderungen im Rahmen eines wissenschaftlichen Zwecks - den Quelltext der alten Microsoft Word for Windows 1.1a Version vom Computer History Museum herunterladen und so die Anfänge des beliebten Texteditors nachvollziehen.

Die rasante Weiterentwicklung fordert Ihren Tribut

Der technische Fortschritt blieb jedoch nicht ohne Nebenwirkungen. Nutzer des beliebten Programms Word kennen das Problem nur zu gut: mangelnde Kompatibilität der jeweiligen Word-Versionen. Dieses Problem tritt nicht nur in Bezug auf Fremdprogramme, sondern auch bei der beabsichtigten Verwendung älterer Versionen untereinander auf. So erfolgte 2003/2004 die jüngste Änderung in Bezug auf die Dateinamenerweiterung für Dokumente (bis dahin .doc) bzw. Vorlagen für Dokumente (bis dahin .dot), welches naturgemäß die funktionale Verwendung dieser Dateitypen mit anderen Word-Versionen oder gar Fremdprogrammen merklich erschwerte.

Aufgrund der weitreichenden Verbreitung des Programms nicht nur im Privat- und Geschäftsbereich, sondern auch und vor allem auf administrativer Ebene vieler internationaler Regierungsstellen, sah sich Microsoft gezwungen, ein alternatives, vollumfänglich kompatibles Dateiformat einzuführen, welches im Jahr 2005 unter der Bezeichnung "WordprocessingML" auch geschah. Dieses neue Format löste die bekannten Kompatibilitätsprobleme und ermöglichte eine nahezu uneingeschränkte Bearbeitung von Textdokumenten unabhängig vom verwendeten Programm, wenn auch unter Inkaufnahme merklich höherer Speicherkapazitäten aufgrund größerer Dateien.

Metadaten - Der Spagat zwischen Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit

Wenngleich von Seiten des Herstellers Microsoft schon bei der Konzeption der ersten Programmversionen von Word viel Wert auf einfache Bedienung und hohe Funktionalität gelegt wurde, gingen mit diesem Anspruch jedoch stets auch Kompromisse bei der Datensicherheit einher. So ermöglicht Word auch heute noch den unkomplizierten Zugriff auf eine Reihe von sogenannten, teilweise und je nach Verwendungsumfeld hoch sensiblen Metadaten eines Dokuments, darunter z.B. das Erstellungsdatum bzw. das Datum der letzten Bearbeitung, den Urheber oder auch den entsprechenden Speicherpfad. In Zeiten zunehmender Bedrohung durch Datenkriminalität bietet sich hier ein mehr oder weniger weitläufiges Problemfeld, auch wenn inzwischen zahlreiche Sicherungs- und Verschlüsselungsmöglichkeiten bereitstehen, die ihrerseits jedoch nicht selten ein umfangreiches Know-How voraussetzen, um wirksam zu funktionieren.

Vom Alleinstellungsmerkmal zur obligatorischen Funktion - was Word so wertvoll macht

Bereits im Jahr 1995 führte Microsoft im Rahmen seines Textverarbeitungsprogramms eine automatische Fehlerkorrektur ein. Damals noch eher ein unvollständiges Experiment, hat sich die sog. Autokorrektur mittlerweile zu einem wichtigen Hilfsmittel für private und geschäftliche Anwender etabliert. Auch der anfangs noch eher befremdlich wirkende Hilfsassistent in Gestalt einer animierten Büroklammer, Clippi, hat nach seiner Einführung im Jahr 1996 eine stetig wachsende Fangemeinde.
Entwicklungen gab es auch im Bereich der Menügestaltung. So hat sich die Software bereits mit Veröffentlichung der Office Suite 2007 von der bis dahin für alle Windows Programme verwendeten Menüleiste zugunsten der einfacher handhabbaren "Ribbon-Bars" verabschiedet, um dem Nutzer eine intuitive Bedienung zu ermöglichen.

Als integrativer Bestandteil einer jeden Office Suite von Microsoft, aber auch als Soloprogramm hat sich Microsoft Word mit zunehmender Existenzdauer zum meist verwendeten Texteditor weltweit entwickelt. Durch regelmäßige Überarbeitung zugunsten der Bedienfreundlichkeit ist ein Verlust dieser marktbeherrschenden Stellung auch in mittelfristiger Zukunft nicht zu erwarten, zumal die jüngste Änderung der Programmumgebung im Rahmen der immer beliebter werdenden Clouddienste erfolgreich gelungen ist und so die Basis für eine erfolgreiche Anpassung an zukünftige Trends gelegt werden konnte.

Microsoft Word ist somit immer noch ein umfangreicher, mittlerweile auch hochgradig kompatibler Texteditor, der mit seiner Funktionalität und intuitiven Bedienung die gängigen Anforderungen an ein solches Programm mehr als erfüllt.

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