Freenet: P2P-Netzwerk - anonyme Kommunikation & Filesharing download

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Das P2P-Netzwerk von Freenet dient zur anonyme Kommunikation von bestimmten Informationen und gilt als sehr schlüpfrig mit einem bestimmten Schmuddelfaktor.

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Freenet steht für ein Netzwerk mit anonyme Kommunikation, welches auch eine Schmuddelecke darstellt. Bezeichnet wird Freenet auch als P2P-Netzwerk für einen anonymen Tausch von bestimmten Informationen. Anonym ist es deshalb, weil es keine besonderen Einladungen gibt. Daher wird schon der Einstieg bei Freenet mit dem Schmuddelfaktor deutlich. Es ist zwar langsam, doch die gebotenen Inhalte sind in ihrer Mehrzahl moosalt und zumeist sehr schlüpfrig. Denn gilt Freenet als eine sehr große Alternative zum Invisible Internet Project (I2P). Es dient dabei für eine anonyme Kommunikation von bestimmten Informationen. Da Freenet keine Daten vom Internet aus weiter leitet, werden diese gesondert in einem Netz gespeichert. Daher ist dieses P2P-Netzwerk in etwa vergleichbar mit I2P oder Tors Hidden Services.

The Freenet Projekt

Maintainer Freenet Projekt
Aktuelle Version 0.7.5 (Build 1467)
(23. November 2014)
Betriebssystem Plattformunabhängig
Programmiersprache Java
Kategorie Sicherheitssoftware,Anonymität, Peer to peer
Lizenz GNU General Public License

Alternative

Dies war nun der erste Teil in der Reihe über Alternativen zu den unsicher geltenden Netzwerken vom Invisible Internet Project. Nun kommen wir zum zweiten Teil von Freenet. Es gilt absolute Meinungsfreiheit und anonyme Kommunikation. Zwar ist das P2P-Netzwerk zwar komplett verschlüsselt, doch lassen sich die IP Adressen der jeweiligen Teilnehmer in einem halb öffentlichen Bereich (dem sogenannten Opennet) doch recht leicht erfassen. Darum gibt es bis jetzt bei Freenet noch keinen privaten Bereich. So ein spezielles Darknet kann von Nutzern nur auf eine Einladung zur anonyme Kommunikation hin betreten werden.

Anonyme Kommunikation

Das Angebot vom Anonymisierungsnetzwerk von Freenet, welches absolut nicht zu verwechseln ist mit dem Telekommunikationsanbieter Freenet AG, dürfte daher so manchem die Schamesröte in sein Gesicht treiben. Denn teilweise sind die gezeigten Inhalt sogar illegal. Dazu wird auch in einer Präambel konkret darauf hingewiesen. Die Meinungsfreiheit gilt bei Freenet als sehr hohes Gut. Daher wird auch in Kauf genommen, dass diese Freiheit schon mal missbraucht werden kann. Vom Prinzip her ist Freenet ein verteilter und großer Datenbestand. Die jeweiligen Inhalte werden in kleinen Datenpaketen aufgeteilt und landen dann verschlüsselt bei dem Teilnehmer auf dem PC. Daher müssen Anwender beim Einrichten des P2P-Netzwerk einen bestimmten Teil des vorhandenen Datenspeichers zur Verfügung stellen. Die Idee dabei ist, dass somit niemand für den jeweiligen Datenbestand verantwortlich gemacht werden kann, auch dann nicht, wenn diese entschlüsselt sind und somit aus jedem beliebigen Netzwerk stammen könnten. Viele dieser Inhalte zur anonyme Kommunikation sind allerdings nicht mehr verfügbar, auch wenn bestimmte Suchmaschinen sie in einem P2P-Netzwerk anzeigen.

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Das Freenet Netzwerk ist relativ langsam und bietet nur einen begrenzten Speicherplatz. Berücksichtigt wird dabei auch, dass nicht jeder im Freenet unterwegs ist. Dabei werden Kopien von besonders populären Dateien auf einem bestimmten Knoten oft mehrfach zwischengespeichert. Dies soll vor allem dem Nutzer helfen, damit diese schneller auf den jeweiligen PCs landen. Das Freenet ist somit nicht gerade ein sehr schnelles Netzwerk. Es dauert oftmals etliche Minuten, bis die gesamten Inhalte auf dem Rechner des jeweiligen Nutzers landen. In einigen Fällen bricht der Download Vorgang mit einer Fehlermeldung ab, da diese Datei nicht vorhanden ist. Denn bei Freenet ist der Speicherplatz nicht unendlich. Je älter dabei eine Datei im P2P-Netzwerk ist, umso unwahrscheinlicher ist es, dass diese überhaupt noch vorhanden ist. Nach einigen Stichproben konnte festgestellt werden, dass viele Inhalte noch vom Jahr 2008 stammen. Dies war offenbar eine Hochphase von Freenet bei der Nutzung.

P2P-Netzwerk

Die Entwickler von Freenet versuchten den Einstieg in die anonyme Kommunikation zwar so einfach wie es nur geht zu gestalten. Doch sobald die entsprechende Software installiert ist und der Proxy Server startet, erscheint eine Seite mit Links, welche in Free Blogs oder auch Flogs abgekürzt ist. Dort sind die jüngsten hinzugekommenen Inhalte gelistet. Anfang 2015 gab es viele Dutzend neue und aktualisierte Daten. Bei dem Suchbegriff Ukraine kamen allerdings kaum neue Inhalte, weder zur anhaltenden Krise, noch sonst zu was. Stattdessen kam ein von 2004 sehr populäres Tagebuch einer Tschernobyl Besucherin (Filatova Elena Vladimirovna) unter dem Namen Ghost Town zu sehen. Außerdem tauchte ein Link zur Webseite von Wikileaks auf. Die Webseiten, welche in HTML geschrieben sind, wurden im Freenet genannt.

Freenet kostenloser Download: Anonymes Filesharing

Freenet hat nichts mit dem Provider zu tun, sondern Freenet steht für das "Free Network Project", das 2006 gegen Internet-Zensur ins Leben gerufen wurde. Die kostenlose Software ermöglicht es, anonymes Filesharing zu betreiben. Daten werden verschlüsselt geteilt und sind somit gegen fremde Einblicke geschützt und können unerkannt getauscht werden.

Freenet Systemvoraussetzungen

Die Freeware läuft auf allen gängigen Computer-Systemen: Linux, Apple Mac OS, Windows XP und Windows Vista.Für das Speichern von Daten wird außerdem freier Platz auf der Festplatte benötigt.

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