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c’t Magazin

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c’t Magazin

Das c’t Magazin für Computertechnik nicht nur für den Heimcomputer. Alles Wissenswerte rund um die Comptertechnik und vieles mehr findet man in der c’t.

Das c’t Magazin für Computertechnik

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Das Magazin für Computertechnik c’t wurde im Jahr 1983 gegründet und gehört heute zu den einflussreichsten und auflagestärksten Computerzeitschriften in Deutschland. Das c’t Magazin wird in nierderländisch (c’t – magazine voor computertechniek) und in Deutsch herausgegeben. Eine rusische Lizenzausgabe der c´t erscheint unter der Bezeichnung c’t – Журнал о компьютерной технике bereits seit 2008 in Moskau.

c’t – Magazin für Computertechnik
Beschreibung Computerzeitschrift
Verlag Heise Zeitschriften Verlag
Erstausgabe 19. Oktober 1983
Erscheinungsweise zweiwöchentlich
Verkaufte Auflage
(IVW 1/2015)
263.311 Exemplare
Verbreitete Auflage (IVW 1/2015) 271.323 Exemplare
Reichweite (AWA 2009) 1,015 Mio. Leser
Chefredakteur Detlef Grell, Johannes Endres
Herausgeber Christian Heise, Ansgar Heise, Christian Persson
Weblink www.ct.de
ISSN 0724-8679

Der c’t Verlag

Das c´t Magazin erscheint in Hanover im Heise Zeitschriften Verlag. Die Herausgeber des Magazins sind Christian Persson, Christian Heise und Ansgar Heise. Die Chefredakteure der c´t sind Johannes Endres und Detlef Grell, der verantwortlich für den Textteil ist. Das c´t Magazin wird in den Niederlanden in Nimwegen von der F&L Publishing Group publiziert. Patrick Smits ist der dortige Chefredakteur. Der Herausgeber der russischen c´t ist der Verlag Business Media Communications.

Die Bezeichnung c’t

Im ursprünglichem Sinne stand die Bezeichnung c’t für computing today. Dies war der Name der ehemals durch den Heise-Verlag aufgelegt elrad, einer Elektronik-Zeitschrift und deren 16-seitigen Bestandteil. Als unabhängige Zeitschrift wurde die c’t dann im Oktober 1983 ausgegliedert. Auf der damaligen Systems in München wurde die Erstausgabe am 19. Oktober erstmals mit der Nummer 12(83 vorgestellt. In den ersten Jahren erschien das c’t Magazin monatlich. Ab dem Jahr 1997 wurde dann auf eine 14-tägliche Erscheinungsweise umgestellt.

Die Inhalte der c’t

Auf dem Markt präsentierte sich die c’t zunächst einmal als „hardwareorientiertes“ Magazin auf dem großen Markt der Computerzeitschriften. In ihr wurden den technikbegeisterten Besitzern von Personal PCs der ersten Generation die Modifikation von gekauften Computern erklärt. Zudem wurden in der c’t Anleitungen zum Selbstbau eines PCs erklärt und die Softwareentwicklung den Usern näher gebracht. Besonders in den 80er Jahren konnten von der c’t viele komplexe Soft- und Hardwareprojekte veröffentlicht werden. Diese deckten den kompletten Bereich der Computer-Hardware ab. Ein weiterer Vertreter ist der c’t-Bot. Auch wenn die c’t immer mehr über die unterschiedlichen Microsoft-Betriebssysteme und die IBM-PC-Architektur berichteten, ist das Magazin immer noch eine beitriebs- und plattformunabhängige Zeitschrift. Denn immer wieder wird auch über die Betriebssysteme Mac OS, Solaris und Linux berichtet.

Weiter Themen der c’t

Aber die c’t richtet ihren Focus nicht nur auf praxisbezogene Computerthemen, sondern immer schon auf gesellschaftliche und politische Dimensionen der Technikentwicklung. Bereits in den Anfängen berichtet das c’t Magazin mit kritischen Reportagen über Auswirkungen des ehemaligen Postmonopols mit ihren Telekommunikationsgeräten und den Modems, oder auf pornografische Mailboxinhalte.

Weitere Themen, die kontinuierlich gepflegt wurden, sind die Zensur, der Datenschutz und Software-Patente und ihre Rechtsproblematik. Zudem findet man immer wieder kritische Berichte über das Vorhaben der Industrie die Digital-Rights-Management-Systeme durchzusetzen oder auch über die Trusted Computing Plattform Alliance. Weiterhin werden wichtige Großprojekte immer wieder genau unter die Lupe genommen. Hierzu zählen beispielsweise die Software, die im Jahr 2005 zur Berechnung des Arbeitslosengeldes II eingeführt wurde oder die Autobahnmautsysteme in Deutschland. Die Themen wurden kritisch untersucht und auf Schwachstellen überprüft. Im 25 jährigen Jubiläums Heft der c’t wird der Autor von Fefes Blog auf einer halben Seite zitiert. Dieser ist stellvertretend für die Leserschaft und berichtet unter anderem über die Wechselwirkung zwischen Blog und Printmedium. Er führt aus, dass er Heise dankbar sei, dass diese die Forenhaftungs-Kämpfe für die armen Blogger stellvertretend geführt habe.

Die c’t Story ist ein weiterer fester Bestandteil des c’t Mgazins. Hier werden Kurzgeschichten gedruckt, die auch schon von namhaften Science-Fiction-Autoren wie Helmuth W. Mommers, Peter Schattschneider oder Andreas Eschbach verfasst wurden. Damit ist die c’t Story die fast einzige professionelle Veröffentlichungsmöglichkeit seit 2010, die von einem Magazin für für Science-Fiction-Kurzgeschichten geboten wird.

Die Zielgruppe der c’t

Das c’t Magazin wendet sich aber nicht nur an ambitionierte Anwender und fortgeschrittene, sondern auch an Spezialisten und Profis der Branche. Laut Aussage des Magazins sind die Leser der c’t hochqualifizierte Computer-Profis und arbeiten häufig als Entscheider oder Ratgeber in Unternehmen und beraten diese in Punkto Technik.

Keine Testsieger ind der c’t

In fast jeder Computerzeitschrift sind Soft- und Hardwaretests ein fester Bestandteil. So ist es auch in der c’t. Allerdings gibt es einen großen Unterschied zu den Magazinen der Konkurrenz. In der c’t wird kein Testsieger gekürt, sondern sie stellt in einem Fazit die Schwächen und die Stärken der getesteten Produkte zusammen. Damit soll dem c’t Leser ermöglicht werden eine Entscheidung nach Einsatzzweck und Budget zu treffen.

Die c’t Beilagen

Dem c’t Magazin liegen in regelmäßigen Abständen DVDs bei, die Programmsammlungen enthalten, die von der Redaktion zusammengestellt wurde. Diese „Software-Kollektionen“ von freier Software, Freeware und Shareware ist verschiedenen Schwerpunkten gewidmet. Dazu gehören unter anderem die Themen Office, Linux oder auch Sicherheit. Einmal im Jahr gibt es zudem eine Sammlung von Computerspielen auf der Heft DVD. Die vorgestellten Spiele hält die Redaktion für empfehlenswert für Jugendliche und Kinder. In früheren Jahren erschien zweimal im Hahr eine CD, die sich mit einem meist themenübergreifenden und breitgefächerten Spektrum befassen. Es gibt vereinzelt aber auch c’t Ausgaben die Datenträger verteilen, welche aber nicht von der Redaktion ausgewählt wurden. Hierzu zählen unter anderem Sicherheits-Tools des Herstellers Microsoft.

Die Sonderhefte der c’t

Auch Sonderheftausgaben haben sich neben c’t entwickelt, die 14-täglich erscheint. Die c’t special Mac & i und die c’t Digitale Fotografie erscheinen viermal im Jahr und können ebenfalls abonniert werden. Die Sonderhefte c’t medien, c’t extra und die c’t kompakt werden darüber hinaus extra herausgegeben. Diese befassen sich in ihren Ausgaben dann schwerpunktmäßig mit einem speziellen Thema, wie zum Beispiel Netzwerke, Microsoft oder auch Linux. Das c’t Magazin c’t Hardware Hacks erschien erstmals Ende 2011. Seit dem Jahr 2012 erscheint einmal im Jahr zusätzlich das Sonderheft zum Betriebssystem Android unter dem Namen c’t Android.

c’t mal anders - ein Aprilscherz versteckt

Aber das c’t Magazin kann auch anders als ernsthaft und seriös. Jedes Jahr befindet sich im ersten Aprilheft ein Aprilscherz-Artikel, der aber immer wieder gut versteckt und aufgrund seiner differenzierten Darstellung immer sehr glaubhaft wirkt. Im April 2006 erschien beispielsweise ein Artikel in der c’t, der glaubhaft erläuterte, dass man in Zukunft durch Infrarotsequenzen das Abfilmen in Kinos durch Camcorder und Digitalkameras verhindern kann und diese Technik auch eingesetzt würde. Legendär ist allerdings ein Artikel der Ausgabe 4/1995. Hier wurde den Lesern erklärt, dass ein rot blinkender Mainboard-Chip in Zukunft als Erweiterung von /dev/null dienen soll und diesen effizienter mache.

Die Auflage und die Verbreitung der c’t

Seit Ausgabe 12/1983 erscheint die deutsche c’t zunächst einmal monatlich. Da der Umfang aber immer weiter gewachsen ist erscheint sie seit 11/1997 nun alle 14 Tage. Sie seitenstärkste c’t war bis heute die Ausgabe aus April 1997. Diese umfasste 614 Seiten. Die niederländische Ausgabe erscheint monatlich bei F&L. Dieser Verlag gibt ebenfalls die niederländischen Ausgaben der Chip und iX heraus.

Die c’t ist anders

Das c’t Magazin möchte sich von den anderen Computerzeitschriften wie der PC-Welt, der Computer Bild oder der Chip abheben und verzichtet aus diesem Grund auf reißerische Schlagzeilen und konzentriert sich auf eine sachliche Berichterstattung.

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