ASUS: PC, Notebok, Smartphone, Tablets, Treiber - Wiki

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Mit der Herstellung von PC Komponenten hat sich ASUS weltweit einen sehr guten Ruf gemacht. Insgesamt ist ASUS in drei verschiedene Geschäftsbereiche unterteilt

 ASUS ist ein führender Hersteller bei Hauptplatinen 

Der Hersteller ASUStek Computer Inc. stellt ein Unternehmen aus Taiwan dar, der sich mit der Herstellung von Hardware für Computer beschäftigt. Im Allgemeinen ist der Hersteller unter dem Namen ASUS sehr bekannt. An den Börsen werden die Aktien von ASUS unter der Bezeichnung „Börsenkürzel 2357“ gehandelt. ASUS wurde im Januar des Jahres 2008 in drei verschiedene Geschäftsbereiche aufgeteilt, einmal in ASUS, in Unihan und in Pegatron.

  • Kundenservice : 02102 5789557
  • Technischer Support : 00 886 2 7736 0456
  • Gegründet: 2. April 1989, Taipeh, Republik China (Taiwan)
  • Hauptsitz : Taipeh, Republik China (Taiwan)
  • Aktienkurs : 2357 (TPE) 263,00 NT$ -7,00 (-2,59 %) 21. Aug., 13:30 GMT+8 - Haftungsausschluss
  • CEO : Jerry Shen
  • Gründer : Ted Hsu, M.T. Liao, T.H. Tung, Wayne Hsieh

Industriepark

ASUS beschäftigt 104.294 Angestellte (Stand vom Juli 2009), wobei die meisten im Land China arbeiten. Dort wurde ein großer Teil der Produktion von ASUS ausgelagert. Eine Hauptproduktionsstätte ist dabei Shanghai, wo es einen Industriepark mit einer Fläche von gut 540.000 Quadratmeter gibt. Hier werden von ASUS in erster Linie Notebooks, Hauptplatinen, Komponenten für den PC, Kondensatoren und Konnektoren hergestellt. Die Abteilung Forschung und Entwicklung bleibt weiterhin in Taiwan, wo auch die Herstellung von Notebooks abläuft.

Rechtsform Incorporated
ISIN TW0002357001
Gründung 1989
Sitz Taipeh, Taiwan
Leitung Chongtang Shi
Mitarbeiter 104.294
Umsatz ca. 14,7 Milliarden Euro
Branche Computerhardware
Website www.asus.de

Niederlassungen

Weitere Niederlassungen von ASUS gibt es in Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien, Frankreich, Russland und in den USA. Außerdem besteht ein sogenanntes Servicecenter im europäischen Tschechien. In Zukunft plant ASUS die Eröffnung von weiteren Niederlassungen. Eine deutsch-österreichische Geschäftsstelle mit einem Sitz in Ratingen läuft unter dem Namen „ASUS Computer GmbH“.

Die Firmengeschichte

Im April 1989 wurde das Unternehmen von insgesamt vier Acer Angestellten gegründet. Diese hießen TH Tung, Wayne Hsieh, MT Liao und Ted Hsu. Der gewählte Handelsname ASUS diente als Symbol vom Pferd Pegasus, und war als Kurzform gedacht. Die relative kurze Form wurde extra gewählt, um eine sehr hohe Position bei sortierten Listen im Alphabet zu bekommen. Die Marke ASRock wurde 2002 vom Unternehmen ausgegliedert, um mit anderen Firmen wie Foxconn besser konkurrieren zu können, besonders in der Kategorie vom OEM Markt. 2006 im März gab es bei ASUS nach Informationen der IT Zeitung DigiTimes eine Art Restrukturierung. Dies hatte den Grund, um das Geschäft der Eigenmarke, wie zum Beispiel mit Notebooks abzutrennen. Das Unternehmen ASUS wurde 2008 in drei getrennte Unternehmen zerteilt. Der Geschäftsbereich mit ASUS stand dabei für die Fertigung von Notebooks, PC Bauteile und die Komplettsysteme. Die Firmensparte Pegatorn sollte für das anliegende OEM Geschäfts zuständig sein. Der dritte Bereich mit Unihan war zuständig für Zubehör und Gehäuse für Computer, welche nicht direkt für den Computermarkt genutzt werden.

Die Produkte

Mit einer Kooperation mit dem Autohersteller Lamborghini gab es Handymodell mit den Namen ZX1. Zur weiteren Produktpalette von ASUS zählen Hauptplatinen, Soundkarten, Grafikkarten, Barebones, Notebooks, PDAs, Komponenten für Netzwerke, Computergehäuse und Monitore.

Platinen

Der Hersteller ASUS verkaufte 2008 etwa 21 Mio. Mainboards, was in etwa 14 Prozent der gesamten Nachfrage auf der Welt entspricht. Somit zählt ASUS zu den größten Anbietern, neben Elitegroup (auch 21 Mio. verkaufter Exemplare), der Firma Gigabyte (19 Mio.) und Microstar International mit 16 Mio. Platinen. ASUS zählt somit zu den größten Herstellern von Mainboards für den Computermarkt.

Eee Computer

Ein Mini Notebook mit den Namen ASUS Eee PC kam im Januar 2008 in Österreich und Deutschland auf den Markt. Später gab es noch eine Erweiterung mit „Eee Family“. Diese ist vorwiegend in den sogenannten Netbooks und auch bei All In One Geräten erhältlich. Außerdem bei Tablets und sehr kleinen Mikrocomputern.

Handys und Notebooks

Zusammen mit dem Autohersteller aus Italien, Lamborghini, gibt es einige sehr hochpreisige Handy und Notebook Modelle. Besonders die Notebooks zeichnen sich durch sehr hochwertige und erlesene Materialien aus. Dazu gibt es zahlreiche Wappen vom Autohersteller Lamborghini, die in dieser Modellpalette zum Einsatz kommen und somit für Exklusivität stehen.

ASUS Pad

Im Jahre 2011 stellte ASUS in den USA auf der Electronic Show in Las Vegas gleich mehrere Versionen von einem Tablet Computer der Öffentlichkeit vor. Mit dem Modell Pad Slider handelt es sich um ein ASUS Modell mit einer herausziehbaren Tastatur. Auch eine Bedienung direkt am Bildschirm ist möglich. Verwendet wurde dabei ein Tegra 2 Prozessor und das Betriebssystem Android, welches speziell für das ASUS Pad optimiert wurde. Das Eee Pad ist eine klassische Variante von einem Tablet ohne die Verwendung einer physischen Tastatur. Als Prozessor kam ein 1,2 GHz Prozessor von Qualcomm zum Einsatz. Am ASUS Pad befindet sich auf der Vorderseite ein 1,2 Megapixel Kamera und eine 8 Megapixel Kamera an der Rückseite. Mit dem ASUS Transformer Prime kam 2012 das erste Modell mit einem Nvidia 3 Tegra Chipsatz auf den Markt.

Das Padfone

2012 im Februar wurde bekannt, dass ASUS ein Padfone herausbringen möchte. Das verwendete Smartphone ist mit dem Android 4.0 Betriebssystem ausgestattet und kann auch mit entsprechendem Zubehör als Tablet oder Netbook verwendet werden. Die Nachfolge, das ASUS Padfone 2, wurde 2012 im Oktober der Öffentlichkeit vorgestellt. Genauso wie auch schon beim Vorgänger, war es ein Smartphone, welches durch ein Einschieben in eine sogenannte Tablet Hülle verwendet werden konnte. Somit war eine Umwandlung in ein Tablet mit 10,1 Zoll möglich. Der Bildschirm von Smartphone besitzt dabei nur eine Größe von 4,7 Zoll.

Erweiterung

Bereits im März 2013 gab es eine Erweiterung in der ASUS Familie mit einem Padfone Infinity. Hierbei handelte es sich ähnlich wie beim ASUS Padfone 2, um ein Smartphone, allerdings ausgestattet mit einem Aluminium Gehäuse. Dazu gab es ein großes 5 Zoll Display (mit Full HD Bildschirm). Die Dichte der Pixel betrug 441 ppi. Außerdem war ein schneller Snapdragon 600er Prozessor verbaut. Auch das Tablet besaß einen Bildschirm in Full HD Qualität, war ansonsten dem ASUS Padfone 2 recht ähnlich.

OEM

Als sogenannter Auftragshersteller liefert ASUS Produkte unter einem Namen wie Asualpha bestimmte Produkte, die an bekannte Firmen wie Sony, Samsung, Hewlett Packard, Dell, Apple oder auch Siemens vertrieben werden. Das ASUS L8400k Notebook wurde unter der OEM Version (auch Mohaste) vom Hersteller Medion beim Anbieter Aldi verkauft. Im Jahre 2013 zog Apple einige Teile seiner Produktion bei Foxconn ab und gab diese an Pegatron, welche eine OEM Sparte vom Hersteller ASUS war. Die Arbeitsbedingungen waren dort aber auch nicht deutlich besser, auch hier soll es Kinderarbeit gegeben haben, sowie zum Teil sehr strenge und lange Arbeitszeiten. Zudem waren die Löhne sehr unzureichend und es gab zum Teil Verletzungen bei den Sicherheitsbestimmungen, sowie Misshandlungen die vom Management durchgeführt wurden. Trotz eines Verhaltenskodex von Apple wurden Regelungen und Gesetze nicht eingehalten.

Der Handel

Die Produkte von ASUS werden ausschließlich über Händler vertrieben und landen nicht in einem Direktkauf. Die Produkte werden von den Händlern bestellt und an den jeweiligen Endkunden versendet. Hierbei kam es zu einigen Problemen bei der Plattform Ebay, wo zum Teil die Produkte von Hersteller ASUS nur für einen Euro über dem jeweiligen Einkaufspreis weitergegeben wurden. Von ASUS gab es daraufhin entsprechende Maßnahmen, um bestimmte Beziehungen zu den Händlern zu schützen.

Cheattreiber

Eigene Treiber für Grafikkarten entwickelt ASUS schon sehr lange und baut auch bestimmte Features mit ein. Eine „3D SeeThrough“ Entwicklung wurde im Jahr 2000 in die Treiber integriert. Dabei war es möglich durch 3D Modelle hindurchsehen zu können. Besonders für 3D Games war die Technologie äußerst nützlich. Allerdings gab es hier großen Protest von der Shooter Gemeinde wie Unreal Tournament und Counter Strike. Daraufhin stoppte ASUS angeblich eine weitere Entwicklung dieser Treiberversion. Doch bereits 2001 wurde diese Technologie wieder in die Treiber von ASUS verbaut. Es gab zwar keine offizielle Möglichkeit dieses 3D Feature zu aktivieren, doch für sehr willige Cheater war dies überhaupt kein Problem. Nach einer großen Online Petition, wo über 90 Prozent der Teilnehmer gegen diese Technologie stimmten, wurde dieses Features ab der 12.40 Version aus den ASUS Treibern entfernt. Im Jahre 2013 entwickelt ASUS mit „Sonic Radar“ einen Audioausgang, wo entscheidende Geräusche visuell und gefiltert werden konnten. Mit Hilfe einer bestimmten Onscreen Anwendung konnten Schüsse und Fußtritte entsprechend dargestellt werden. So kannte man einen positiven Einfluss auf ein Spielgeschehen einnehmen. Diese Technologie nennt sich „RoG Exklusiv“.

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