Apple Music: Test, Funktionen, Cloud, Offline, Streaming, Verfügbarkeit - Wiki

Apple Music

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Apple Music - Das Konzept, die Verfügbarkeit, die Kosten, die Übersicht, die Playlisten und das Fazit von diesem neuen Musikstreamingdienst von Apple.

Was bietet der Dienst Apple Music

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Hierbei handelt es sich um einen Musikstreamingdienst von der Firma Apple, der erst am 8. Juni 2015 vorgestellt wurde. Wenigen Wochen nach der Vorstellung auf der „WWDC 2015“ in San Francisco wurde Apple Music am 30. Juni 2015, in über 100 verschiedenen Ländern eingeführt. Auch in Deutschland und der Schweiz kann Apple Music ab dieser Zeit genutzt werden.

Das einfache Konzept von Apple Music

Die Abokosten für Apple Music liegt bei 9,99 Dollar beziehungsweise 9,99 Euro (15 Euro für ein Familienpaket). Mit einer monatlichen Zahlung in dieser Höhe erhalten die User einen uneingeschränkten Zugriff auf über 30 Millionen Songs. Ebenso stehen den Nutzern noch unterschiedliche Funktionen zur Verfügung, wie die Erstellung einer persönlichen Playlist oder auch ein Internetradio. Zu empfangen ist dabei aktuell der Radiosender „Radiosender Beats 1“, der rund um die Uhr, aus London, Los Angeles und New York sendet. Weiterhin soll die Auswahl der Songs bei Apple Music immer wieder erweitert werden, indem Künstler über diesen Musikstreamingdienst ihre neuste Musik, aber auch Videos und Fotos veröffentlichen. Weiterhin ist es den Künstler möglich, persönliche Nachrichten zu schreiben, die dann von allen Usern von Apple Music gelesen werden können. Außerdem können sich die Kunden zahlreichen Angaben zu den Künstlern und ihren neuen Alben durchlesen. Um eine hohe Musikqualität bei Apple Music zu gewährleisten, werden alle Musikstücke als AAC-Format und mit 256 kbit/s wiedergegeben.

Die Verfügbarkeit von Apple Music in Deutschland

Seit dem bereits benannten 30. Juni 2015 steht dieser Dienst in Deutschland zur Verfügung. Dabei kann Apple Music aktuell auf Geräten mit watchOS, iOS, OS X oder auch Windows genutzt werden. Im Herbst 2015 soll dann eine weitere Version für Geräte mit Android folgen. Wichtig zu wissen bei der Verfügbarkeit von Apple Music ist, dass ein Client für diesen Dienst genutzt werden muss. Somit ist eine Verwendung über den Webbrowser nicht möglich.

Der Test von Apple Music

Mit Apple Music versucht die Firma Apple großen Konkurrenten wie „Spotify“ die Kunden streitig zu machen. Hierbei bietet der Dienst einige hochwertige Leistungen, die durchaus konkurrenzfähig sind und viele User ansprechen dürften. Ob es Apple Music dabei gelingen kann, sich von der Konkurrenz abzuheben und ob sich eine Anschaffung wirklich lohnt, kann durch die folgenden Abschnitte etwas näher beleuchtet werden. Hier werden die wichtigsten Funktionen und Leistungen beschrieben, die im Test von Apple Music ermittelt werden konnten.

Die Funktionsvielfalt von Apple Music

Bei der Verwendung des Musikstreamingdiensts Apple Music, fällt zuerst einmal die sehr elegant designte Benutzeroberfläche auf, die einen guten Überblick über alle Musikstücke ermöglicht. Weiterhin können die User mit einer präzisen und leicht verständlichen Navigation rechnen. Über diese ist es dann möglich, nicht nur Songs, sondern auch Bilder und Musikvideos zu seiner persönlichen Sammlung hinzuzufügen. Weiterhin kann aber auch die benannte Playlist erstellt werden, die es ermöglicht, die Lieblingsmusik auch dann anhören zu können, wenn keine aktive Internetverbindung besteht (Offlinemodus). Über Soziale-Netzwerke wie: Twitter oder Facebook ist es durchführbar, die Playlists, ganze Alben oder auch die Musikvideos mit Freunden zu teilen, die ebenfalls Apple Music verwenden. Letztlich sollte noch aufgeführt werden, dass der Musikstreamingdienst den User immer wieder passende Musik vorschlägt, die auf der Lieblingsmusik der Nutzer basiert. Durch das Bewerten von Songs kann dabei die Auswahl der passenden Musik vereinfacht werden.

Die Verwendung von iTunes über Apple Music

Über diesen Musikstreamingdienst ist es möglich, iTunes verwenden zu können, das aktuell für viele Kunden von Apple nicht so interessant ist. Durch Apple Music wird die Verwendung von iTunes jedoch deutlich einfacher gestaltet, sodass es leichter auffallen sollte, über diesen Service MP3-Datein herunterladen zu können. Somit sollten Kunden, die aktuell kein iTunes nutzen, durchaus mal einen Blick riskieren und sich den neuen Aufbau von diesem Service anschauen. Wichtig zu wissen hierbei ist nur, dass die Übersicht durch die schiere Auswahl der Songs aber auch der ganzen Funktionen etwas beeinträchtigt ist. Somit müssen sich die Kunden etwas Zeit lassen, um sich bei Apple Music und iTunes richtig einfinden zu können.

Die Playlisten von anderen Nutzern

Eine hochwertige Funktion ist die Verwendung von Playlisten, die nicht von einem User selber zusammengestellt werden müssen. Somit ist es beispielsweise ausführbar, Listen von Redaktionen nutzen zu können, in denen bestimmte Musikgenres zusammengefasst sind. Dieser Umstand ermöglicht es, Nutzer einen schnelleren Zugriff auf gleichartige Songs zu bieten, ohne lange nach der passenden Musik suchen zu müssen. Neben den Playlisten, die sich mit bestimmten Musikgenres befassen, gibt es bei Apple Music auch Listen, die sich beispielsweise für das Tanzen, das morgendliche Duschen oder auch zum Entspannen eigenen.

Wichtig technische Daten zu Apple Music

Der Dienst Apple Music verwendet das Betriebssystem iOS 8.4 und verfügt über das Update 12.2 von iTunes. Somit kann das System ohne Probleme auf allen Geräten mit iOS und Windows, wie: dem iPad, dem iPod touch oder auch Windowsrechner genutzt werden. Ebenso steht der Dienst noch für Mac-Rechner zur Auswahl, hierbei wird Apple Music zum Bestandteil der App von iTunes auf dem Desktop. Aufgeteilt ist die App dabei in sechs Kategorien, die jeweils andere Funktionen bieten. Diese Sektionen sind: „Für dich“, „Neu“, „Radio“, „Connect“, „Playlist“ und „Meine Musik“. Somit ist es leichter möglich, die gewünschten Funktionen aufrufen zu können. Wichtig zu wissen bei dem Start von Apple Music ist, dass der benannte Radiosender und der Bereich „Connect“, für die Interaktion mit den Künstlern, kostenlos zur Verfügung steht. Hierbei ist es natürlich nicht verwunderlich, dass der Bereich „Connect“ am Anfang noch sehr leer ist, da die Musikkünstler hier erst noch Kommentare einfügen müssen. Für alle anderen Bereiche ist es entsprechend notwendig, das Abo zu bezahlen, wobei diese Kosten jedoch während der ersten drei Monate (Testphase) wegfallen.

Was bieten die Bereiche „Für dich“ und „Neu“

In dem Bereich „Für dich“ werden den Usern alle Playlisten und Musikstücke angezeigt, die dem persönlichen Geschmack des Kunden entsprechen könnten. Zum Start von Apple Music, stehen hier natürlich noch unterschiedliche Musikgenres zur Verfügung, die sich jedoch mit der Zeit den Wünschen der Kunden anpassen. Zum Bewerten der Musikstücke müssen die Kunden dabei nur einmal auf die Songs klicken, die sie mögen, und zweimal auf die Musik klicken, die sie lieben. Somit kann schnell eine Liste der Lieblingsmusik erstellt werden. Die Kategorie „Neu“ umfasst entsprechend alle neuen Songs, beliebten Tracks und die neusten Playlisten, die bei Apple Music hinzugefügt wurden. Weiterhin können hier auch neue Videos angeschaut werde, die erst seit kurzer Zeit zur Verfügung stehen. Somit ist es recht unkompliziert möglich, sich immer auf dem Laufenden zu halten. Abschließend sollte noch aufgeführt werden, dass Apple Music auch noch über die klassische „Meine Musik“-Ansicht verfügt, die von iTunes bekannt sein sollte. Hier können Playlisten mithilfe von dem iTunes-Archiv erstellt werden. Hierbei sollte jedoch benannt werden, dass in diesem Bereich alle Dateien landen, die aus der Streamingbibliothek in die persönliche Sammlung hinzugefügt werden. Hierfür ist es nötig, die jeweilige Playlist selber zu erstellen, es können entsprechend nicht direkt Listen aus dem Archive in diesen Bereich geöffnet werden. Über „Meine Musik“ kann auch die iCloud-Funktion aktiviert werden. Somit ist es dann denkbar, die Musiksammlung von unterschiedlichen Geräten in einer Liste zusammenzuführen. Hierbei muss jedoch beachtet werden, dass diese Funktion der Apple Music noch nicht ganz ohne Probleme arbeitet, sodass die Kunden noch keinen reibungslosen Austausch der Musik erwarten können.

Das Fazit zu Apple Music

Es ist durchaus gut, dass es eine Probezeit von drei Monaten gibt, um sich diesen Streamingdienst erst einmal kostenlos anschauen zu können. Somit haben die Interessenten genug Zeit, sich in die Leistungen, Funktionen und den Aufbau von Apple Music einfinden zu können. Diese Zeit ist auch durchaus nötig, um wirklich alle Funktionen zur Gänze zu erfassen. Wie sich Apple Music dabei gegenüber der Konkurrenz schlägt und ob sich eine Anschaffung für Kunden wirklich lohnt, müssen die kommen Wochen und Monate zeigen.

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