App - was ist das eigentlich und wozu verwendet man diese

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Die mobile App im Alltag. Was ist eine App, wozu kann man diese nutzen und was für Unterschiede gibt es. Alles Wissenswerte finden Sie in diesem Text.

Die mobile App

Im deutschen Sprachgebrauch bezeichnet man die mobile App meist einfach nur als "App". Sie ist die Bezeichnung für eine Applikation, also eine kleine Anwendung, die meist entweder auf einem Tablet oder Smartphone installiert wird und dort eine bestimmte Funktion ausführt. Für die mobile App gibt es keine genaue Definition. Alle Apps haben aber ein gemeinsames Merkmal: Sie laufen auf mobilen Betriebssystemen und stellen diesen eine bestimmte Funktion zur Verfügung. Die bekanntesten mobilen Betriebssysteme sind iOS von Apple, Windows Phone oder Android von Google.

Die Definition des Begriffes "App"

Die Aufgabe einer App ist, auf dem jeweiligen Betriebsystem eine Anwendung zu starten und diese so einfach und unkompliziert wie möglich gestaltet. Im Gegensatz zu den Programmen für PC oder MAC sind diese meist auf ein Fachgebiet konzentriert und müssen kein breites Spektrum für den Anwender bereithalten. Durch die unkomplizierte Gestaltung soll es dem Anwender ermöglicht werden, dass nach dem Öffnen der App diese sofort einsatzbereit ist und dem User genau das bietet, was er gerne machen oder sehen möchte.

Wann genau kann man von einer mobilen App sprechen?

Schaut man sich einmal die fachliche Definition des Begriff "App" an, sind hiermit grundsätzlich jede Art von Applikationen gemeint, die eine bestimmte Funktion haben. Da aber eine App nur auf einem mobilen Gerät laufen muss wird hiermit nicht ausgedrückt. Das bedeutet allerdings, dass genau genommen jede Anwendungssoftware prinzipiell eine App ist. Allerdings haben die zahlreichen Kampagnen der unterschiedlichen Unternehmen den Begriff "App" so geprägt, dass man im Zusammenhang immer an eine mobile App denkt und diese mit einem Smartphone oder einem Tablet in Verbindung gebracht wird.

Die Geschichte der mobilen App

Schaut man sich einmal die Geschichte der mobilen App an wird man feststellen, dass diese nicht erst mit den modernen Smartphones startete. Auch das "unzerstörbare" und legendäre Nokia 3310 war im Besitz einiger kleinen Apps. Denn zu den Apps gehören auch Anwendungen wie ein Taschenrechner, ein Kalender oder Spiele wie Snake oder Tetris. Diese waren bei den Mobiltelefonen bereits vorhanden. Früher wurde eine App aber nicht von betriebsfremden Entwicklern geschrieben, sondern von dem jeweiligen Hersteller selbst entwickelt. Diese waren bereits ab Werk auf dem Handy installiert und konnten auch nicht vom Gerät entfernt werden. Sie gehörten zum Betriebssystem des entsprechenden Gerätes. Früher war eine App aber nur auf Handys der selben Marke nutzbar, da diese nicht einheitlich programmiert wurden. Jeder Hersteller von Handys produzierte seine eigene Software, die dann nicht mit anderen Geräten kompatibel war. Das eine App auf allen Handys mit dem selben Betriebssystem funktioniert, war damals undenkbar.

Der Grundstein einer modernen App war Java ME

Um die Möglichkeit zu schaffen, dass auch externe Entwickler Anwendungen für verschiedene Modelle entwickeln können, wurde Java ME konzipiert. Also Java für die mobilen Geräte. Der nächste Schritt in die Richtung war dann die Veröffentlichung von WAP MIDlets. Hiermit wurde die Möglichkeit geschaffen Daten aus dem Internet auf das mobile Gerät zu laden. Somit konnte dann eine externe App installiert werden ohne eine Verbindung zu einem anderen Medium haben zu müssen. Damit wuchs auch das Anwendungsspektrum an mobilen Apps.

Die Webanwendungen in Apps

Nun war es auch möglich verschiedenen Anwendungen anzubieten, die ein regelmäßiges Laden von Daten aus dem Internet benötigen. Heute gehören zu den beliebtesten Apps die Anwendungen für den Wetterdienst, Facebook oder die Nachrichten Apps.

Noch lange kein App-Store in Sicht

Private Programmierer entwickelten zahlreiche Apps in vielen unterschiedlichen Projekten. Aber auch die Software Firmen entdeckten nach und nach das große Potential, was hinter den neuen Apps stand. Immer mehr Apps wurden zu dieser Zeit auf den beliebten PDAs installiert. Das Betriebssystem Palm OS war der Vorläufer der Betriebssysteme der heutigen Smartphones. Hierauf liefen damals die ersten Apps. Vorrangig wurde Palm OS auf PDAs verwendet. Hier konnte eine App über das Internet geladen und auf dem PDA installiert werden. Früher bestand eine App aber lediglich aus einer einzigen Datei, die nach dem Download sofort verwendet und ausgeführt werden konnte.

Anwendungssoftware und Webanwendungen seit 2008

Der Boom der mobile App brach allerdings erst mit der Einführung und der Verbreitung moderner Smartphones aus. Losgetreten wurde dieser Boom mit der Einführung des ersten iPhones von Apple im Jahr 2007. Aber es dauerte nicht lange, bis die Konkurrenz nachzog. Schon bald stellte Google sein eigenes Betriebsystem Android vor, welches speziell für das Smartphone entwickelt wurde. Innerhalb kürzester Zeit beherrschten die beiden Anbieter Google und Apple so den Markt der Smartphones und der mobilen Anwendungen. Das moderne Smartphone bietet gebenüber den alten Handys natürlich einige Vorteile. Hierzu zählen das größere Display und der Touchscreen. Nun konnten die Inhalte deutlich besser angeordnet und dargestellt werden.

Das wichtigste Element war die Webanwendung

Die Webanwendung ist bei den meisten Apps das Kernelement. Diese sind ebenso erst durch das Smartphone wirklich möglich, da diese meist über eine Internetverbindung verfügen, bei der Daten aus dem Internet geladen werden können. Allerdings können so nicht nur die erforderlichen Daten aus dem Internet geladen werden, sondern ebenfalls an die Server auch Daten übermittelt werden. WhatsApp wurde beispielsweise durch diese Neuerung erst möglich. Denn was soll man mit einem Messenger machen, bei dem man nur Nachrichten empfangen kann aber keine senden?

Mehr Möglichkeiten durch mehr Ideen

Aber nicht nur die technischen Möglichkeiten für eine App heban zugenommen, sondern auch die kreativen Ideen der verschiedenen Entwickler. Man ist nicht mehr auf wenige spezielle Apps beschränkt, sondern hat die Auswahl aus meheren Millionen Apps, die für die mobilen Geräte entwickelt wurden. Hier werden den Entwicklern der Anwendungen kaum noch Grenzen gesetzt. Die beliebtesten Anwendungen einer mobilen App sind die Bereiche Arbeit, Ftnes App, Spiele und auch Ratgeber, die sich auf bestimmte Fachgebiete spezialisiert haben.

Beliebte App - Die Webanwendungen der sozialen Netztwerke

Die sozialen Netwerke spielen aber eine entscheidenen Rolle bei den modernen Anwendungen. Die Mehrheit der Anwender denken hierbei sicherlich erst einmal an Facebook. Aber auch wenn Facebook das gröste soziale Netzwerk ist, gibt es nach zahlreiche andere Anwendungen und unzälige andere Netzwerke, die in ihrer Funktion aber ähnlich aufgebaut sind. Hinter all diesen Apps steckt aber die Idee, die vielen Menschen aus allen Ländern miteinander zu verbinden.

Die Webanwendungen der Communtiy Plattformen

Die unterschiedlichen Formen der Dating Apps stehen hier natürlich an erster Stelle de Webanwendungen. Es gibt aber auch einzelne Gruppen, die eine App von einer bestimmten Community nutzt. Auch hier gibt es eine große Anzahl von Möglichkeiten. Beispielsweise kann es sich um ein Forum für Rezepte, Tipps für Autoliebhaber oder die besten Freizeittipps der Region handeln.

Die App-Stores von Google und Apple

Die Anzahl der Anbieter die mobile Apps entwickeln wächst stetig. An den Verkäufen und der Verbreitung der Apps sind aber aktuell immer noch die beiden Anbieter Apple und Google maßgeblich beteiligt. Nirgendwo werden mehr Apps gelauden und gekauft als in den App-Stores von Apple und Google. Diese nennen sich Google Play-Store und Apple App-Store. Bei beiden Anbietern sind auf den jeweiligen Geräten des Herstellers die Stores bereits installiert und ermöglichen einen sofortigen Besuch des Stores. Benötigt man eine neue App, kann man sich dort sofort auf die Suche machen.

Der App Store von Apple

Am 10. Juli 2008 öffnete der App Store von Apple für das Betriebssystem iOS. Bei einer Ermittlung aus dem Jahr 2014 wurde festgestellt, dass der Apple App Store für seine Nutzer mehr als 1,2 Millionen Applikationen zum Download bereit stellt.

Anwendungen aus dem Store

Bis heute haben die User auf ihrem iPad, dem iPhone und dem iPod Touch mehr als 75 Milliarden Mal den Button für den Download betätigt. Leider ist aus diesem Grund die Anzahl der "Zombie" Anwendungen auch deutlich gestiegen. Denn durch die Vielzahl der Angebote im Store schaffen es viele Apps erst garnicht zum Anwender.

Die App auf Android Geräten

Der Google Play-Store ist der andere wichtige Anbieter von Apps. Früher war dieser noch unter dem Namen Android Market bekannt. Dieser fand den Weg in die Öffentlichkeitim Oktober 2008 und stellt seinen Nutzern mehr als 1,3 Millionen Apps zur Verfügung. Es gibt aber einen großen Unterschied zwischen den beiden Stores. Diese besteht in der Regelung, wie eine App überprüft wird.

Die Überprüfung der App im Store

Im Apple App STore wird eine App erst dann zugelassen, wenn sie genauestens überprüft wurde. Entspricht die App nicht den strengen Aplle Richtlinien, wird die App nicht ihren Weg in den Store finden. Solche Richtlinien gibt es bei Google kaum. Dadurch genießen die Entwickler zwar deutlich mehr Freiheiten, haben aber auch die Möglichkeit ihre Apps mit einer Schadsoftware oder einem Virus auszustatten und somit zu verbreiten. Dies ist bei Apple nicht möglich.

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