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Acer ist heute immer noch einer der größten PC-Hersteller auf der Welt. Wie alles seinen Anfang nahm und wo das Unternehmen heute steht, haben wir hier zusammengetragen

Acer - Aufbruch in ein neues Zeitalter der Technologie

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Mit der Geburt von Acer brach ein neues Zeitalter in der Computertechnologie an. Die Acer Group wurde 1976 aus der Taufe gehoben - damals allerdings noch unter der Bezeichnung Multitech. Erst 1987 erhielt sie den Namen, unter welchen die Produkte des Konzerns heute weltweit bekannt sind. Acer ist dabei kein Kunstbegriff, sondern leitet sich vom lateinischen Wort für heftig oder hitzig, in einer anderen Bedeutung auch für hart oder scharf ab. Gegründet wurde das Unternehmen mit Hauptsitz in Taipeh in Korea von Stan Shih, welcher heute immer noch den Ehrenvorsitz innehat. Das Hauptgeschäft von Acer liegt in der Herstellung von PCs und Notebooks, wobei mittlerweile aber auch Tablets, Server, Monitore, LCD-Fernseher, Media-Center-Systeme, Projektoren und Wearables zum Sortiment gehören. Das Angebot richtet sich dabei vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen, sowie im Hauptgeschäftszweig an Privatkunden.

  • Rechtsform : Incorporated
  • ISIN : TW0002353000
  • Gegründet : 1976, Hsinchu, Republik China (Taiwan)
  • Hauptsitz : Taipeh, Republik China (Taiwan)
  • Leitung : Jason Chen (Präsident und CEO)
  • Mitarbeiter : 7.161 (31. März 2015)[1]
  • Umsatz : 329,68 Mrd. NTD (2014)[1]
  • Branche : Informationstechnik
  • Website : www.acer.de
  • Aktienkurs : AC5G (FRA) 1,31 € -0,04 (-3,10 %) 25. Aug., 09:15 MESZ - Haftungsausschluss
  • Tochterunternehmen : Packard Bell, Gateway, Inc., AU Optronics, E-Ten, AOpen

Weltweit bekannt

Acer hat mit seinen Produkten mit als erstes den Markt für Lifestyle Computer geprägt. So ist die Serie Acer Travelmate speziell für Personen ausgelegt, die viel mit ihrem Laptop unterwegs sind. Im Laufe der Zeit konnte sich der Konzern durch seine Produktpolitik immer weiter vergrößern. Heute zählt das Unternehmen rund 8000 Angestellte in über 100 Ländern auf der Welt. Hier stehen in erster Linie der Vertrieb, das Marketing und der Service ganz oben auf der Liste. Allerdings unterhält Acer bis heute keine eigenen Shops, alle Produkte werden nur über Handelspartner angeboten. Dieses Prinzip wurde zuerst in Deutschland und dann in Europa eingeführt. Heute sind die Produkte des Konzerns so auf der ganzen Welt zu finden. Das Unternehmen ist zudem börsennotiert und wurde als erstes im Taiwan Stock Exchange gehandelt. Dem folgte die Einführung in den London Stock Exchange. Auch im TAIEX kann man Acer finden.

Geschichtlicher Rückblick

Das frühere Unternehmen Multitech, wurde am 1. August 1976 ins Leben gerufen. Verantwortlich hierfür zeichneten Stan Shih und seine Frau Carolyn Yeh. Hinzu kamen noch fünf weitere Geschäftspartner, welche das notwendige Startkapital - insgesamt 25.000 Dollar - aufbrachten. Schon damals beschäftige man 11 Mitarbeiter, wobei diese aber als Distributor für die Ersatzteile elektronischer Geräte und als Berater im Bereich der Mikroprozessoren tätig waren. Noch im Gründungsjahr machte man einen großen Schritt, und baute die erste eigene Produktionsstätte auf. Hier für Anfangs Trainingssysteme für Mikroprozessoren gerfertigt. Bereits ein Jahr nach der Gründung, konnte Acer einen Umsatz von rund 1,6 Millionen Dollar vorweisen. 1979 steigerte sich dieser Wert bereits auf 4 Millionen Dollar. Bis zum Jahr 1980 verdoppelte man diese Summe erneut. Im Jahre 1981 entwickelte Acer das erste Trainingssystem aus eigener Hand, und nannte es Microprofessor I. Zwischen 1982 und 1983 konnte man dann den Microprofessor II und die Version III kaufen, welcher als erster echter Heimcomputer von Multitech anzusehen ist. Das Vorbild für diesen Aufbau war der damals aktuelle Apple II gewesen. Im Jahre 1984 erkannte man, dass der Markt für Heimelektronik ein lohnendes Ziel darstellt. So wurde die Acer Periphals als Tochtergesellschaft gegründet. Hier wurde Peripherie für Computer und Unterhaltungselektronik gefertigt. Durch den Erfolg dieser Sparte, benannte sich das Unternehmen schließlich 1987 komplett in Acer um, und wurde bereits ein Jahr später an der Börse notiert.

Notebooks und mehr

Das Geschäft mit den Notebooks gehörte ursprünglich nicht zum Produktportfolio des Konzerns. Erst 1997 ließ man sich darauf ein, da Texas Instruments seine Notebook-Sparte an Acer veräußerte. Hierher stammt auch die Marke TravelMate, welche vom Konzern zu enormer Größe gepuscht wurde und heute noch produziert wird. Neben den eigenen Systemen fertigte der Konzern auch stets für andere Unternehmen, wie etwa IBM, womit der Einstieg in den OEM-Markt gelang. Durch dieses Vorgehen schaffte es Acer im Jahre 1998, zum drittgrößten Computerhersteller auf der Welt aufzusteigen. Allerdings wurde die eigene Marke hier noch wenig beachtet, den auf dem internationalen Markt, belegte Diese nur den achten Platz. Damals arbeiteten rund 40.000 Menschen für das Unternehmen aus Taiwan. Auf der ganzen Welt unterhielt man 12 Produktionsstätten und fertigte an insgesamt 39 Standorten.

Abspaltung

Im Jahre entschied man sich dazu, die Firmenstruktur zu reformieren. Mittlerweile gab es 232 Tochterfirmen in 41 Ländern auf der Welt, welche zu diesem Zeitpunkt rund 35.000 Mitarbeiter beschäftigten. Mit diesen Werten erzielte Acer einen durchschnittlichen Umsatz von 9,9 Milliarden Dollar im Jahr. Das gesamte Produktionsgeschäft, welches auch die Auftragsfertigung für andere Unternehmen beinhaltete, wurde im Jahr 2000 in die neue Firma Wistron ausgelagert. Auch die bisher integrierte Acer Cummunication & Multimedia wurde als BenQ Corporation neu gegründet. Um auch in den USA weiter Fuß fassen zu können, gab man am 27. August 2007 bekannt, Gateway übernehmen zu wollen. Zu diesem Konzern gehören auch Packard Bell und eMachines. 2007 war Gateway der drittgrößte Computerproduzent in den USA, sodass für die Übernahme 710 Millionen Dollar gezahlt werden mussten. Im Jahre 2013, auf dem GSMA Mobile World Congress, stellt Acer dann auch sein erstes Smartphone vor. Auch die Marke eMachines wurde ins Leben gerufen, welche Technik im unteren Preissegment fertigt.

Acer auf dem Markt

Mit Stand 2009 wurde der Konzern zum zweitgrößten Hersteller von Computersystemen auf der Welt. Dabei belegte das Unternehmen im Jahre 2011 den 4. Platz im Gesamtmarkt und konnte sich bei den Notebooks auf den zweiten Platz nach vorn schieben. Laut Zahlen der europäischen Niederlassung liegt der Marktanteil in Deutschland bei rund 27 Prozent. Schon im Jahr 2007 betrug der Gesamtumsatz des Konzerns rund 14,07 Milliarden Dollar. 2008 war dann schon eine Steigerung um 30 Prozent zu vermelden. Der Nettogewinn im besagten Jahr belief sich demnach auf 71,6 Millionen Euro. Dies stellt eine Steigerung von 2,7 Prozent zum Vorjahr dar. Im Jahre 2009 wuchs der Umsatz noch weiter an. Hier waren es dann schon 17,9 Milliarden Dollar, was wiederum einer Steigerung von 5 Prozent zum vorangegangenem Jahr entspricht.

Neue Rekorde

In den ersten drei Quartalen im Jahr 2010 konnte man noch bessere Zahlen vermelden. Eine Steigerung von 18 Prozent zeichnete sich ab, womit der Umsatz auf ganze 15,3 Milliarden Dollar stieg. Die erzielte Rendite stellt mit einem Wert von 3,16 Prozent einen absoluten Rekord dar. Das Maximum dieser Steigerung wurde im Jahr 2010, mit einem Wert von 19,9 Milliarden Dollar erreicht. Von hier aus, fiel der Wert dann aber kontinuierlich ab, und pendelte sich im Jahre 2014 bei rund 10,39 Milliarden Dollar ein. Die deutsche Tochtergesellschaft hat ihren Sitz in Ahrensburg bei Hamburg.

Acer und der Umweltschutz

In der Greenpeace-Erhebung Guide to Greener Electronics, kam Acer im Jahre 2012 auf den 4 Platz von insgesamt 16 geprüften Unternehmen. In diesem Vergleich geht es in erster Linie um den Einsatz umweltschädlicher Chemikalien innerhalb der Produktionskette. Auch das Recycling und die Entsorgung stellen ein wesentliches Kriterium dar. Mit dem 4. Rang gehört das Unternehmen allerdings mit zu den umweltfreundlichsten Anbietern überhaupt.

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