MadBid Erfahrungen – Ist das Online-Auktionshaus seriös? - Test & Tricks

von Frey, Leon veröffentlicht

MadBid Erfahrungen – Ist das Online-Auktionshaus seriös? - Test & Tricks

© MadBid.com

MadBid Erfahrungen – Ist das Online-Auktionshaus seriös? - Test & Tricks

Ein neuer Anbieter ist im Internet das MadBid Online-Auktionshaus - MadBid nutzt den Spieltrieb - MadBid Erfahrungen schlecht - MadBid seriös? nein: Profit nur bei MadBid

MadBid Erfahrungen – Ist das ein seriöses Online-Auktionshaus? - Der Test zeigt die Tricks

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Das Internet ist ein absolut beliebter Ort zum Shoppen. Es gibt mittlerweile eine unabsehbare Zahl von Händlern, die sich neben den etablierten Angeboten wie Amazon und Auktions-Häusern wie eBay auf dem Markt tummeln. MadBid ist einer der neuesten Anbieter im Netz. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Großbritannien und wurde in 2008 gegründet. Es bietet im Gegensatz zu eBay mehr Live-Auktionen und nutzt den Spieltrieb der Surfer. Ein potentieller Bieter bei MadBid kauft eine virtuelle Währung, die sie innerhalb eines kurzen Zeitlimits direkt gegen andere Käufer setzen können, um die gewünschten Schnippchen zu ergattern.

MadBid – so geht das Bieten

Man kann bei MadBid nicht sofort mitbieten. Nach dem Anmelden muss man die virtuelle Währung kaufen, die sogenannten Bids. Sie kommen immer in unterschiedlichen Größenordnungen, beispielhaft kosten 100 Bids etwa 12,- Euro. Mit den Bids in der virtuellen Hand kann man aber dann schon losbieten.

Der Bieter wählt auf der Startseite von MadBid eine Auktion aus, beispielhaft ein iPhone. Die Auktion beginnt mit Null Euro und innerhalb eines Zeiraums von 60 Sekunden kann geboten werden. Im Falle eines iPhones kostet nun ein Gebot bei MadBid jeweils 8 Bids und der Endverkaufspreis erhöht sich um 1 Cent. Danach wird der Timer wieder zurückgesetzt und das Bieten bei MadBid beginnt erneut. Wenn keine Gebote mehr kommen, bekommt der Bieter das iPhone bzw. das gebotene Produkt und alle anderen gucken in die Röhre und haben Pech gehabt.

Der Ablauf klingt prinzipiell ganz einfach. Nach dem Kauf der Bids bei MadBid, kann der Nutzer bei MadBid mitbieten und bekommt das Produkt bei Erfolg zu einem Spottpreis, der ein Bruchteil des Originalpreises sein kann. Rabatte von bis zu 89 Prozent werden in der Werbung von MadBid angepriesen und verlockende Angebote bei MadBid präsentiert.

MadBid seriös? – wo ist der Haken beim MadBid Online-Auktionshaus?

Schnäppchen in erfolgreichen Auktionen bei MadBid Online-Auktionshaus waren angeblich unter anderem:

  • Ein Fiat 500 für 194,- Euro
  • Eine Woche in der Sonne für 3,27,- Euro
  • Ein iPad Retina für 38,81,- Euro

Da keiner etwas verschenkt, sollte man bei solchen Angeboten beim MadBid Online-Auktionshaus bereits misstrauisch werden. Ein kleines Rechenexempel zeigt schnell, dass es bei MadBid gleich mehr als einen Haken gibt.

MadBid seriös?: Das Prinzip "Der Gewinner bekommt alles" zeigt schnell, was beim MadBid Online-Auktionshaus abläuft, ihr kauft die Bids vor dem Bieten und setzt sie in der Auktion. Wenn ihr die Auktion nicht gewinnt, sind mit dem Produkt, das der Gewinner einheimst, auch die Bids weg und das eingesetzte Geld für den Kauf der Bids auch. So hat euch der Spaß, mitbieten zu dürfen, 12 Euro gekostet, wenn ihr die Bids alle eingesetzt habt und ihr habt das Nachsehen ohne den Zuschlag erhalten zu haben.

Das einzelne Bid kostet wenig und bringt auch genauso wenig, wenn ihr bietet: weil die 12 Euro zwar 100 Bids bringen und ein Bid damit nur 12 Cent gekostet hat, scheint das preiswert zu sein. Da ihr aber beispielsweise beim iPhone 8 Bid pro Gebot aufbringen müsst, habt ihr bei euren 100 Bids gerade mal 12 Gebote frei, die jedes 96 Cent kosten. Den Endverkaufspreis in der Auktion habt ihr damit um 12 Cent gesteigert.

Der Profit bleibt bei MadBid

MadBid seriös?: Hier zeigt sich das Ungleichgewicht und der Gewinner beim Nachrechnen: Der Endveraufspreis auf der Webseite ist mit 48,- Euro angegeben, das sind 4.800 Cent. Die Bieter haben also 4.800 Gebote für das iPhone abzugeben.

Da jedes Gebot 8 Bid kostet = 96 Cent, liegt der reale Endverkaufspreis, schnell ausgerechnet, bei 4.800 x 96 Cent gleich gesamt 4608 Euro. Dazu kommen die 48 Euro, die der Käufer zusätzlich bezahlen muss. So gewinnt Mad bei dieser Auktion eine Gesamtsumme von 4656,- Euro, ein stolzer Profit.

Das Fazit zu MadBid: Bids kosten - gewinnen kann nur einer - die Kunden sind enttäuscht Es wird schnell klar, dass das eine recht geschickte Masche ist, um bei Verschleierung der realen Kosten, einen Riesengewinn einzufahren. Es ist kein direkter Betrug, da der einzelne Bieter sich bei der ganzen Auktion keine Gedanken über die realen Kosten macht und nur zielgerichtet auf die Gebote und das Schnäppchen schaut. Das macht den Profit von MadBid aus eine psychologische geschickte Masche der Geldvermehrung.

So gibt es auch etliche Klagen enttäuschter Bieter mit MadBid Erfahrungen:

MadBid Erfahrungen: Da ist die Auktion noch mittendrin und sie wird beendet, obwohl die Kunden noch bieten. Kunden sollen bis zu drei Monate auf Antwort gewartet haben bei dem unzuverlässigen Kundenservice. Es seien Waren teilweise in einer schlechten Verfassung verkauft worden, so die MadBid Erfahrungen, obwohl nur brandneue und versiegelte Produkte angeboten werden sollen. Die Internetseite Web of Trust, die man in den Browser einbinden kann, misst Internet-Auftritte von Anbietern auf ihre Vertrauenswürdigkeit. Dort wird MadBid mit der untersten Stufe “Very poor” prämiert, vergleichsweise hat eBay die Höchstwertung “Excellent”. Das neue Feature "Buy Now Discounts" bietet zwer denen, die nicht gewonnen haben, die Moeglichket, ein Produkt anschliessend direkt zu kaufen mit den erworbenen Discounts, aber das ist wohl bei dem gesamten Modell auch kein Schnäppchen.

Fazit:

Unser Rat ist: Finger weg, da bei MadBid nur der Betreiber der Seite sicher gewinnt und ein Kunde, der mal Glück hat und ein Schnäppchen machen konnte, ist einer von ganz wenigen mit einmal guten MadBid Erfahrungen, die anderen sind die Gelackmeierten.

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