AirPlay Lautsprecher Test: Musik hören über Airplay-Lautsprecher

von Hauptmann, Alexander veröffentlicht

AirPlay Lautsprecher Test: Musik hören über Airplay-Lautsprecher

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AirPlay Lautsprecher Test: Musik hören über Airplay-Lautsprecher

Musik drahtlos streamen mit Airplay-Lautsprecher - die besten AirPlay Lautsprecher Test zu Preisen von 80 bis 1000 Euro - die teureren überzeugen - gesteuert mit einer App

Der AirPlay Lautsprecher Test: Wie hört sich Musik an über Airplay-Lautsprecher?

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Im Test untersuchen wir die verschiedenen Airplay-Lautsprecher, die günstigen Geräte, die auf dem für den Küchentisch stehen bis zu Hifi-Lautsprechern, die die Musik für höchste Ansprüche abspielen.

Das AirPlay - Airplay-Lautsprecher

Airplay ist eine Echtzeitübertragung, die man auch Streaming nennt, mit der Sie in Echtzeit neben Filmen oder Fotos auch Musik von einem Mac übertragen können, auf ein dafür geeignetes Abspielgerät zum Beispiel auf ein Apple TV, eine Stereoanlage sowie Airplay-Lautsprecher mit entsprechender Airplay-Unterstützung. Gesteuert wird der Airplay-Lautsprecher mit der von Apple angebotenen App "Remote" absolut bequem mit einem iOS-Gerat beispielhaft einem iPod Touch, dem iPhone oder dem iPad. Das Streaming beinhaltet die Daten und die Metainformationen, zum Beispiel werden neben dem Medium Musik auch der Titel, Interpret sowie das Coverbild übertragen.

Die Übertragung erfolgt meist kabellos und erleichtert damit bei den Airplay-Lautsprecher erheblich die Standortwahl, da das lästige Kabelverlegen entfällt. Mit AirPlay können Sie aber auch das vorhandene kabelgebundene Netzwerk weiter verwenden. Dabei ist nur wesentlich, dass sich alle angeschlossenen Geräte das gleiche lokale Netz benutzen. Haben Sie ein Airplay-fähiges Abspielgerät wie das Lautsprechersystem in Ihrem Netz installiert, erscheint im Abspielprogramm automatisch ein kleines Dreieck neben den Steuerungssymbolen in einem Kasten. Das Abspielprogramm kann statt iTunes, das AirPlay seit Version 10.1. unterstützt, auf dem Mac auch jede andere IOS-App sein wie der Videoplayer oder Youtube sein. Auf dem Smartphone sollte wenigstens iOS 4.2 installiert sein. Es existieren auf dem Markt veie unterschiedliche Abspielgeräte für Musik, Filme und Bilder lassen sich aber derzeit nur streamen mit dem das Apple TV von der 2. Generation an.

Die Lautsprecher mit AirPlay auf dem Markt - AirPlay Lautsprecher Test

Die meisten AirPlay Boxen sind ausgestattet für die hohen Tonbereiche mit Hochtönern und für den Bass mit Subwoofern. Auch drahtlose Mini Lautsprecher können einen ordentlichen Sound liefern und in Sachen Klangqualität mit kabelgebundenen HiFi Boxen durchaus mithalten, so der AirPlay Lautsprecher Test. Die meisten etablierten Hifi-Herstellern bieten mittlerweile bereits Geräte mit Airplay-Unterstützung an. Sollten Sie Ihre Stereoanlage weiter nutzen wollen, ist diese ebenfalls Airplay-fähig machen: Sie können das entweder mit der Apple Airport Express oder mit einem Apple TV der 2. Generation realisieren, da beide einen Digital-Ausgang haben. Die Musik können Sie in beiden Lösungen über Ihr iPad auswählen und abspielen und beim Apple TV müssen Sie zum Musik hören, den Fernseher nicht extra einschalten.

Bei Ihrer Musiksammlung haben Sie sicher auch unterschiedliche Formate. Soll sollten Sie generell darauf achten, dass der AirPlay fähige Lautsprecher die Formate unterstützt. Die gängigen Formate MP3 und WMA machen normal keine Sorgen, beim Audioformat FLAC könnte es aber Probleme geben. Der integrierte Akku sollte das Geraet bis zu 5 Stunden mit Strom versorgen, so können Sie den Lautsprecher überall im Haus, auf dem Balkon oder im Garten aufstellen je nach Reichweite des WLAN.

Neue Stereoanlagen und Aktiv-Lautsprecher werden bereits in einer großen Auswahl mit Airplay-Unterstützung angeboten. Der AirPlay Lautsprecher Test: Neben den Stereoanlagen beispielhaft von Denon und Pioneer sowie Sony sind etliche Airplay-Lautsprecher erhältlich. Wir haben bereits Airplay-Lautsprecher getestet und zusammengestellt. Die Preise liegen zwischen 80 und 1000 Euro und überzeugen in der oberen Preisklasse selbst anspruchsvolle Hörer. Das ist aber klar, da sich dort Hersteller befinden wie Bang & Olufsen und Bowser & Wilkins und Marantz oder Loewe sowie englische Highend-Marken, zum Beispiel Pro Audio oder NAD.

Der Bowser & Wilkins Zeppelin Air

Der Lautsprecher Bowser & Wilkins Zeppelin Air ist ein Klassiker. Er ist klanglich gut ausgestattet. Alle digitalen Eingangssignale des Bowser & Wilkins Zeppelin Air erfahren auf 24Bit/96kHz ein Up-Sampling. Ohne aggressiv zu werden sind die Höhen des Bowser & Wilkins Zeppelin Air sehr klar mit einem sehr trockenen, tiefen Bass. Der Zeppelin Air gehört zu den Airplay-Lautsprechern der Spitzenklasse. Wenn das WLAN korrekt installiert ist und der Empfang gut ausgerichtet ist, kommt es selten im Bertrieb zu Tonaussetzern. Der Preis 600 Euro, die Note: 1,4 sehr gut.

Der Cambridge Minx Air 200

Der Lautsprecher Cambridge Minx Air 200 aus England vermittelt ein optisch sehr zurückhaltendes Bild, hier macht es ansonsten die stattliche Größe: die Breite mit 45 Zentimetern und die Höhe 22 mit Zentimetern. Sonst haette man wenig Vertrauen in das weiße Hochglanzgehäuse. Der Cambridge Minx Air 200 ist gut ausgestattet mit WLAN und Ethernet, einem analogem Cinch-Eingang sowie Bluetooth. Ein klassen-üblicher Class-D Verstärker sorgt für die erforderliche Leistung mit kräftigen 200 W, damit die Chassis und der Subwoofer bedient werden können. Die standesgemäße Signalaufbereitung besorgt ein 24-Bit-DSP. Der Cambridge Minx Air 200 punktet positiv mit den Tasten für fünf Internetradiostationen und Bluetooth, Analog-Eingang und zum Ein- und Ausschalten sowie für die Lautstärke. Auf die kleine Fernbedienung, die dem Minx Air 200 beiliegt reagiert das Gerät aber sehr träge. Die Bedienung ist komfortabler für iOS mit der App Minx Air. Sie bedient neben dem Minx Air und dessen Konfiguration vor allem das Internetradio. Dafür sind zehn Speicherplätze angeboten. Der Lautsprecher ist klanglich eine Partymaschine. Er dreht gerade bei elektronischer Musik richtig auf. Die Subwoofer sind regelbar und der Rundumklang rockt optimal mittelgroße Räume. So können auf dem Markt Mitbewerber kaum mithalten. Der volle Klang ist noch nicht alles und auch mit akustischer Musik hält er dank ausgewogener Abstimmung sehr differenziert mit. Der Preis: 500 Euro, die Note: 1,4 sehr gut.

Der Pioneer XW-SMA3

Der Lautsprecher Pioneer XW-SMA3 hat den Fokus auf dem mobilen Betrieb. Mit gut sechs Stunden Akkuzeit hält er in unserem Praxistest gut durch. Vor kleineren Tropfen, der sogenannte Spritzwasserschutz, schützen die Gummidichtungen an den Anschlüssen, einem Regenschauer ist er aber wohl nicht gewachsen. Der Player für die Streaming-Musik versteht Airplay und DLNA mit einer Netzwerkverbindung über Ethernet oder WLAN. Fuer WLAN hat der Pioneer XW-SMA3 unterwegs sogar noch eine Überraschung: er bietet das Schmankerl Wireless-Direct-Modus. Der Lautsprecher fungiert als Accesspoint mit einer Taste für die Aktivierung auf der Rückseite. Der Pioneer XW-SMA3 kann alternativ auch mit USB verbunden werden. Normal beträgt die Einschaltdater 30 Sekunden, kann aber mit dem Schnellstart-Modus verkürzt werden. Der Lautsprecher steh dann in etwa 3 Sekunden bereit, muss aber dafür im Stand-Bye gehalten werden und braucht dann mehr Strom. Er besitzt eine dreistufige Akkuanzeige, die gut sichtbar neben den jeweiligen Anzeigen für die Bereitschaft, das Eingangssignal und das Netzwerk angebracht ist. Pioneer liefert eine einfache Fernbedienung mit einschließlich der Musiksteuerung und am Gerät gibt es einen Ein- und Aus-, einen Eingangs- und einen Lautstärketaster. Es fehlt auch nicht die obligatorische iOS-App, damit er und das Internetradio damit gesteuert werden kann. Die Klangabstimmung gefällt uns gut. Sie verzichtet auf Effekte und Übertreibungen und Verzerrungen durch künstliche Bassanhebung. Der Preis: 200 Euro, die Note: 1,7 gut.

Der Bang & Olufsen Beolit 12

Der Lautsprecher Bang & Olufsen Beolit 12 macht mit seinem Design aus mattem Kunststoff in Kombination mit dem Aluminiumgitter einen schicken Eindruck, dazu punktet der eingebaute Akku mit gut sieben Stunden Musikgenuss im Test. Praktisch ist auch der Lederhenkel zum Tragen. Er bietet Musikstreaming per Airplay und über USB kann ein Apple-Player angeschlossen werden. Der Player wird auf der gummierten Gehäuseoberseite deponiert, damit er nicht wegrutscht. In einer Kuhle sind die Sensortasten für Power und Lautstärke sowie WiFi untergebracht. Die WiFi-Taste ist ein cleverer Zusatz für das Stromsparen, wenn man kein WiFi braucht. Von Nachteil ist allerdings dass die Verbindung rund 40 Sekunden dauert. Der Klang kommt phänomenal und bringt bereits bei geringer Lautstärke Begeisterung mit seiner Fülle und Spritzigkeit. Der Bang & Olufsen Beolit 12 legt selbst bei höheren Lautstärken im Bass noch zu, wobei die Präzision nicht leidet. Der Preis: 650 Euro, die Note: 1,4 sehr gut.

Der Denon Cocoon Portable

Der Lautsprecher Denon Cocoon Portable ist der kleinere Bruder des großen Cocoon Home mit der gleichen Formgebung. Die Musik überträgt der kleine Lautsprecher drahtlos über Airplay sowie DLNA und er spielt auch Internetradio ab über die iOS- App. Auf der Rückseite befindet sich ein praktischer Tragegriff. Ein 30-Pin-Dockanschluss ist vorhanden für ein iPhone oder das iPod, zusätzlich ist ein AUX-Eingang am Lautsprecher vorhanden mit Klinkenbuchse. Der Dockanschluss ist bim Gehaeuse versenkbar und stört beim Transport nicht mehr. Das OLED-Display ist wie beim großen Bruder am Dockanschluss angebracht. Es überzeugt mit einem optimalen Kontrast weiß auf schwarz. Bei der Wiedergabe werden der Status, der Titel sowie der Interpret angezeigt. Von Vorteil ist auch, dass der Lautsprecher einen Spritzwasserschutz hat und der Akku beim Test rund vier Stunden gehalten hat. Die Fernbedienung fällt von der Form etwas aus dem Rahmen. Sie hat nicht die Cocoon-Form, sondern kommt flach und eckig. Sie kann verstaut werden in das kleine Fach in der Rückseite des Denon Cocoon Portable. Die Sensortasten des Lautsprechers sind zum Ein- und Ausschalten sowie die Wahl der Quelle. Dazu gibt es eine iOS-App für die Einrichtung sowie für die Musiksteuerung und bietet sogar eine Weckfunktion. Die kann man allerdings nicht gebrauchen, dar der den Cocoon aus dem Ruhemodus nicht aufwecken kann. Im Test ist die iOS-App abgestürzt, wenn man den Lautsprecher nicht eingeschaltet hat De Cocoon Portable macht viel Spaß und bietet einen erstaunlich vollen Sound. Der Preis: 400 Euro,die Note: 2,0 gut.

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