Zeitschaltuhr

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Zeitschaltuhr

Durch Zeitschaltuhren können im Haushalt langfristig Stromkosten reduziert werden, allerdings muss vor der Anschaffung überlegt werden, wo sie eingesetzt werden soll.

Was sind Zeitschaltuhren

Durch die Verwendung von Zeitschaltuhren kann die Zeit der Nutzung elektrischer Verbraucher gezielt eingestellt und dadurch Strom gespart werden. Das ist auch bequem, weil man sich das andauernde manuelle Ein- und Ausschalten der Geräte erspart. Wenn zum Beispiel die Zeitschaltuhr von 6:00 bis 22:00 Uhr eingestellt ist, um das Nutzwasser in dieser Zeit anzuheizen, wird in der Zeit zwischen 22:00 bis 6:00 (also in der Nacht) das Wasser nicht erwärmt und somit Energie eingespart. Grundlage ist die richtige Anwendung von Zeitschaltuhren, um den Stromhaushalt zu regulieren und zu optimieren.

Welche Zeitschaltuhren gibt es ?

Interessant ist nun die Frage, welche Arten dieser Uhren es gibt. Im Grunde genommen unterscheidet man zwischen analogen und digitalen Zeitschaltuhren. Beide Uhren besitzen einen Stecker, eine Steckdose, die zur Stromversorgung des zu steuernden Gerätes dient, und einer Bedienung für die Uhr. Bei einer analogen Zeitschaltuhr wird ein kleines Zahnrädchen eingesetzt und ein Motor dreht eine Scheibe, in der sich Stifte oder ähnliches befinden, die den Kontakt auslösen. Eine digitale Zeitschaltuhr wird über ein LCD-Display und Tasten am gerät bedient und programmiert.

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Sinnvolle Verwendung

Die Verwendung von Zeitschaltuhren sollte natürlich auch sinnvoll sein. Im folgenden sind einige Beispiele aufgeführt, die unnötigen Stromverbrauch verhindern - Aquariumbeleuchtung Durch eine Zeitschaltuhr kann eine gleichmäßige und täglich wiederholende Beleuchtung und Beheizung des Aquariumbeckens gesteuerte werden - Pool- und Gartenteichanlagen Durch eine Zeitschaltuhr kann zum Beispiel ein Poolsauger, die Filteranlagen, Wasserspiele oder Teichbeleuchtungen automatisch optimal gesteuert werden. - Weihnachtsbeleuchtung Gerade in der besinnlichen Vorweihnachtszeit im Winter, kann ihr von innen sowie von außen mit Beleuchtung geschmücktes Haus mit einer Zeitschaltuhr durch festgelegtes Ein- und Ausschalten viel Arbeit abnehmen. - Heizungsanlagen Eine Zeitschaltuhr schaltete automatisch die Umwälzpumpe aus um die Temperatur in der Nacht abzusenken. - W-LAN-Router Bei der Nutzung von Internet oder generell eines PC´s hilft eine Zeitschaltuhr Strom zu sparen. Man kann feste Zeiten einrichten, zu denen sich der W-LAN-Router ein- und ausschaltet.

Ausführungsbeispiele

Eine normale Schaltuhr wiederholt den Zyklus alle 24 Stunden. Eine Wochenschaltuhr bietet die Möglichkeit für jeden Wochentag unterschiedliche Schaltzeiten einzustellen. Beispielsweise kann die Brauchwasserheizung samstags und sonntags auf die Zeit von 08:00 Uhr bis 23:00 eingestellt werden, während sich unter der Woche die Zeiten von 07:00 Uhr bis 22:00 Uhr bewegen. Eventuell kann auch die Zeit des Aquariums angepasst werden, um am Wochenende durch die längere Beleuchtung den Fischen zusehen zu können. Eine Jahresschaltuhr bietet die Möglichkeit an Feiertagen, oder bei speziellen Ereignissen, während des Jahres die Zeiten zu verändern. Im Prinzip kann für jeden Kalendertag eine andere Zeit eingestellt werden. Um zum Beispiel die Klingel an einer Schule zu steuern, werden gerne Signaluhren verwendet, weil es sich nur um kurze Schaltsignale handelt.

Zufallsfunktion

Bei einer digitalen Zeitschaltuhr kann die sogenannte Zufallsfunktion einprogrammiert werden. Dadurch wird zum Beispiel das Licht im Wohnzimmer oder in anderen Räumen zu zufällig gewählten Zeiten ein- und ausgeschaltet. Das ist besonders bei einer längeren Abwesenheit aus der Wohnung sinnvoll, z.B. bei einem längeren Auslandsaufenthalt oder 3-wöchigem Urlaub. Durch das eingeschaltete Licht werden potentielle Einbrecher verschreckt, weil sie annehmen müssen, dass die Wohnung nicht leer steht und die Bewohner zu Hause sind. Diese Uhren ermitteln auch Sommerzeit und Winterzeit, weil eine Synchronisation über den Zeitzeichensender DCF77 stattfindet (Zeitumstellung).

Absolutzeit-Schaltuhren

Früher wurden Räderuhren mit Pendel- oder Unruh-Zeitbasis als Schaltuhren ausgeführt. Sehr bekannt aus dieser Zeit ist der Wecker oder die Kirchturmuhr, die zu einer bestimmten Zeit einen Klingelmechanismus, den Glockenschlag auslöste. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts waren Synchronuhren mit Schaltkontakten sehr verbreitet.

Elektromechanische Zeitschaltuhren

Eine elektromechanische Zeitschaltuhr für den Hausgebrauch fungiert oft als Zwischenstecker und besitzt eine geschaltete Steckdose. Der Antrieb erfolgt über einen Synchronmotor und wird wie eine Synchronuhr über die Frequenz des Netzes gesteuert. Ein sogenannter Codierschieber legt den Zeitpunkt des Ein- und Ausschaltens fest. Sehr nachteilig bei den Synchronuhren ist die Eigenschaft bei Stromausfall stehen zu bleiben. Heutzutage gibt es auf dem Markt elektronische, mit Batterie angetriebene quarz- oder funkgesteuerte Versionen mit einem Relaisausgang. Sie sind fast alle als Wochenschaltuhren oder Jahresschaltuhren ausgeführt, die eine Programmierung zu einem bestimmten Wochentag oder bestimmtem Datum ermöglichen. Eine Jahresschaltuhr kann auch als Wochenschaltuhr verwendet werden, weil sie unabhängig vom aktuellen Datum auf einen bestimmten Wochentag eingestellt werden können.

Zeitschaltuhren in Schaltanlagen

In Schaltanlagen oder Steuerungen laufen die Zeitschaltuhren ebenfalls über das Stromnetz. Ursprünglich arbeiteten sie mechanisch, zum Beispiel mit einem elektrischen Aufzug, und konnten einige Tage über die Gangreserve betrieben werden. Danach fanden Quarz-Uhrwerk mit einem Schrittmotor und einem Räderwerk Verwendung. Über einen Puffer-Akkumulator liefen sie bei Stromausfall weiter. Heute sind elektronische Uhren quarz- oder funkgesteuert und verfügen über einen Schalter als Relais.

Kurzzeit-Schaltuhren

Kurzzeitschaltuhren können mechanisch, elektromechanisch mit Synchronmotor oder elektronisch mit einem Taktgenerator und einem Frequenzteiler betrieben werden. Früher war eine pneumatische Verzögerung, mechanische Hemmung oder aerodynamische Bremse durchaus üblich. Verbraucher können für eine bestimmte Zeit oder mit Verzögerung ein- und ausgeschaltet werden, zum Beispiel für Belichtungsuhren oder im Treppenhaus.

Signaluhren

Dieser Typ ist eine Zeitschaltuhr, die zu bestimmten Zeitpunkten kurz einen elektrischen Kontakt veranlasst. Zum Beispiel findet diese Uhr in Schulen Verwendung, weil damit genau auf den Punkt für wenige Sekunden ein Pausensignal ertönen kann. Oder es ertönt in einem Betrieb das Signal zum Schichtwechsel. Über zusätzliche Einrichtungen kann die Dauer oder Abfolge der Signalgebung verändert werden. Die Signaluhr verfügt über ein mechanisches Uhrwerk, eine Quarzuhr oder eine Funkuhr und fungiert als Hauptuhr, wenn sie auch Impulse für die Nebenuhr erzeugt.

Digitale und mechanische Zeitschaltuhren

Um Die Einstellungen zu speichern, benötigen digitale Zeitschaltuhren eine Batterie. Sie ermöglichen eine genaue und komplizierte an/aus-Einstellung zu und sie arbeiten sekundengenau. Allerdings benötigen sie auch ein wenig Strom. Mechanische Zeitschaltuhren benötigen zum Betrieb ohne Batterie weniger als 1 Watt. Die Schaltintervalle haben eine Länge von mindestens 15 Minuten. Bei Stromunterbrechungen fällt die Uhr aus und muss neu gestellt werden.

Müssen Zeitschaltuhren sein?

Der Sinn von Zeitschaltuhren liegt darin, den Stromhaushalt optimal zu steuern und Strom zu sparen. Ob eine analoge oder digitale Uhr angeschafft wird, entscheidet der Zweck des Einsatzes. Analoge Zeitschaltuhren sind schnell und einfach zu bedienen und sind besonders für den kurzfristigen Einsatz gut geeignet. Digitale Zeitschaltuhren können vielseitiger eingesetzt werden, sogar Wochentage können individuell und präzise geplant werden. Dieses Produkt können Sie z.B. bei Amazon oder Conrad Electronic bestellen.

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