Windows Update im Juli 2015 beseitigt Sicherheitslücke nicht

von Kuster, Sophia veröffentlicht

Windows Update im Juli 2015 beseitigt Sicherheitslücke nicht

© Kurt Michel/ Pixelio.de

Windows Update im Juli 2015 beseitigt Sicherheitslücke nicht

Eine schwere Sicherheitslücke steckt trotz Windows Update Juli 2015 im System - mit dem Notfall-Patch MS15-078 kann sie behoben werden - allerdings kein Update bei XP

Windows Update Juli 2015 - Wieder mal eine schwere Sicherheitslücke in allen Windows-Versionen

>

Die Systeme für den PC oder Server sämtlicher Windows-Versionen und auch das neue Windows 10, das in wenigen Tagen auf den Markt kommt und für das schon jetzt eine der letzten Build-Versionen verfügbar ist, haben eine schwere Windows Sicherheitslücke.

Neben dem Windows Update Juli 2015: Der Notfall-Patch MS15-078 steht zum Download für die Windows Sicherheitslücke zur Verfügung

Die Panne mit der Windows Sicherheitslücke hat Microsoft bereits Anfang der Woche eingeräumt und deshalb neben dem Windows Update Juli 2015 ein Notfall-Update(das Patch MS15-078) zum Download zur Verfügung gestellt. Die Nutzer sind nun gefordert, ihre Systeme dringend upzudaten, wenn ihr Computer den Update bei der Windows Sicherheitslücke nicht per Automatik erledigt. Vor wenigen Tagen gab es bereits Routine-Updates, die Windows Update Juli 2015 Updates, die viele Schwachstellen beseitigt haben im Windows. Die nun bekannte Windows Sicherheitslücke wurde bei diesem Patch-Day allerdings nicht geschlossen.

Laut IT-Sicherheits-Portals heise.de sind auch ältere Windows-Versionen verseucht

Die Experten des IT-Sicherheits-Portals heise.de berichten, dass wie XP auch betroffen sind von der aktuellen Schwachstelle. Das Problem bei Windows XP ist allerdings, dass es dafür keinen Patch gibt, da Microsoft den Support bereits im April 2014 für dieses System eingestellt hatte. Die Malware stammt aus dem Bestand des italienischen Sicherheitsunternehmens Hacking Team. Heise.de gibt an, dass die Malware von dem italienischen Spionagesoftware-Produzenten Hacking Team aus dessen Fundus stammt. Erst kürzlich ist das Sicherheitsunternehmen aus Mailand selbst das Opfer eines Cyberangriffs geworden.

In OpenType-Schriftarten ist aktuell der Schadcode versteckt

Der Schadcode versteckt sich aktuell in OpenType-Schriftarten, die manipuliert wurden und platziert sein können auf Webseiten sowie in Dokumenten. Wenn der Benutzer ein solches Dokument, das verseucht ist, öffnet oder auf einer Webseite surft, die mit diesem Code verseucht ist, hat ein Hacker die Möglichkeit den Computer des Nutzers zu kontrollieren. Microsoft konnte allerdings nicht sagen, ob diese Sicherheitslücke bereits dazu geführt hat, dass es zu Schäden gekommen ist.

Das könnte Sie auch interessieren