Windows 7 Raubkopie Strafe: Lange Haftstrafe für Raubkopierer

von Hauptmann, Alexander veröffentlicht

Windows 7 Raubkopie

© Microsoft

Windows 7 Raubkopie

Lange Haftstrafe für den Raubkopierer von Microsoft Windows 7 . Die Raubkopie wird spätestens beim Update auf Microsoft Windows 10 entdeckt.

Lange Haftstrafe für Microsoft Windows 7 Raubkopierer

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Sechs Jahre und drei Monate Haftstrafe erhielt der Geschäftsführer des ehemaligen Händlers PC Fritz, weil dieser mehrere hunderttausend falsche Windows 7 Versionen als Raubkopie über sein Unternehmen verkauft hatte. Dadurch besteht nun die Möglichkeit, dass der Betrug von diesem Raubkopierer für sehr viele Kunden noch ein Nachspiel haben wird.

Raubkopie von Microsoft Windows 7 in Halle entdeckt

Nun ist bereits ein Urteil und die Haftstrafe gegen den Hauptbeschuldigten des Internet-Shops ergangen. Vom Landgericht Halle wurde der ehemalige Mitarbeiter der Firma PC Fritz, 31 Jahre, wegen der Verstöße gegen das Urheberrecht und Betrug zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und drei Monaten verurteilt. Der Berliner war geständig und gab zu, bereits seit 2012 eine große Anzahl von Raubkopien der Software Microsoft Windows 7 zu Dumpingpreisen im Internet vertrieben zu haben. Die Staatsanwaltschaft konnte nun, dem Händler nachweisen, dass es sich bei den Echtheitszertifikaten und den Datenträgern um gefälschte DVDs mit dem Programm Microsoft Windows 7 handelte. Nach einer Razzia, die von der Polizei durchgeführt wurde war die Firma Fritz PC Fritz dazu übergegangen, nur noch die Downloadlinks mit den Lizenzschlüsseln über das Internet zu vertreiben.

Raubkopien mit Microsoft Windows 7

In Deutschland ist ein Handel mit Raubkopien von Microsoft Windows 7 in dieser Größenordnung ein einmaliger Fall und so noch nie dagewesen. Das harte Vorgehen und die hohe Haftstrafe gegen den gewerbsmäßigen Handel und den Raubkopierer wird von Microsoft Deutschland sehr begrüßt. Weiterhin wurde vom Unternehmen Microsoft mitgeteilt, dass während diesen Ermittlungen gegen weitere illegale Händler in Italien eine Herstellung von mehr als zwei Millionen gefälschter Microsoft Windows 7 Versionen verhindert werden konnten. Insider der Branche gehen davon aus, dass die Betrüger des Unternehmens PC Fritz durch die gefälschten Microsoft Windows 7 Version Umsätze im mindestens zweistelligen Millionenbereich erwirtschaften konnten. Allerdings konnte das Geld bisher nicht aufgefunden werden und bleibt verschollen. So wie es zurzeit aussieht, wurden diese illegalen Einnahmen ins Ausland geschafft.

Raubkopierer mit Geschichte

Das Unternehmen PC Fritz gelangte zu großer Bekanntheit durch die Presse und verschiedene Fernsehsendungen. Diese berichteten immer wieder über den krebskranken Computermillionär Maik Mahlow, der auch als Party Löwe bekannt war. Allerdings waren sämtliche Storys frei erfunden. Dabei fungierte Maik Mahlow als Geschäftsführer und Strohmann des Unternehmens PC Fritz. Später wurde Mahlow zum Kronzeugen der Staatsanwaltschaft und packte umfassend über die Machenschaften. Dieser befindet sich zurzeit in einem Zeugenschutzprogramm der Staatsanwaltschaft.

Update auf Microsoft Windows 10 nicht möglich

Nun müssen die Nutzer, die eine Raubkopie von Microsoft Windows 7 beim Händler PC Fritz gekauft haben damit rechnen, dass das Unternehmen Microsoft nun solche Raubkopien entdeckt. Microsoft Deutschland hat bereits angekündigt, dass bei einem kostenlosen Update auf Microsoft Windows 10 eine Schutzfunktion eingebaut wurde, die dann eine illegal Microsoft Windows 7 Version entdeckt. So wird ein Gratis Download von Microsoft Windows 10 vermieden. Damit der Nutzer die Raubkopie von Microsoft Windows 7 entdeckt, wird dann ein Wasserzeichen auftauchen, welches dem User mitteilt, dass es sich bei seiner Microsoft Windows 7 Version um eine illegale Raubkopie handelt. Ein Microsoft Windows 10 ist dann nicht möglich.

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