Tinnitracks-App auf Rezept für Tinnitus-Geplagte

von Keller, Julia veröffentlicht

Tinnitracks-App auf Rezept für Tinnitus-Geplagte

© Tinnitracks-App

Tinnitracks-App auf Rezept für Tinnitus-Geplagte

Das medizinische Produkt mit dem Namen Tinnitracks-App ist für jedes Smartphone erhältlich. Die App zielt darauf ab den Tinnitus des Nutzers dauerhaft zu mildern.

Tinnitracks-App

Alle von Tinnitus geplagten Personen können jetzt auf Rezept die Tinnitracks-App erhalten. Die innovative Behandlungsmethode sagt dem Tinnitus den Kampf an und ist als mehrfach ausgezeichnetes Medizinprodukt bekannt.

Gesetzliche Krankenkassen und Ärzte unterstützen die Tinnitracks-App

Als erste Krankenkasse erstattet die TK (Techniker Krankenkasse) ihren Mitgliedern die Tinnitracks-App unter bestimmten Voraussetzungen. Voraussetzung ist, dass der behandelnde HNO-Arzt an dem Angebot teilnehmen muss, um die Tinnitus-App auf den jeweiligen Nutzer abzustimmen. Der behandelnde HNO-Arzt ermittelt die individuelle Tinnitus-Frequenz des Interessierten. Die Frequenz zeigt, welche Areale im Hirn im Hörzentrum von Tinnitus befallen sind. Durch die Tinnitracks-App kann die jeweilige Frequenz aus der Lieblingsmusik des Nutzers gefiltert werden.

Die Tinnitracks-App und ihre beruhigende Wirkung auf überaktive Nervenzellen

Durch das regelmäßige Anhören von gefilterter Musik werden die stark aktiven Tinnitus-Nervenzellen beruhigt. Hierdurch kann die Intensität des Tinnitus (ausgelöst z.B. durch ein Knalltrauma ) gemildert werden. Durch das Hören von frequenzgefilterter Musik werden die im Gehirn befindlichen überaktiven Nervenzellen, welche für den dauerhaften Ton verantwortlich sind, beruhigt und reduzieren somit das störende Ohrengeräusch deutlich.

Die Tinnitracks-App - die Behandlungsmethode wird ab Oktober in Deutschland getestet

Bereits ab Oktober können die Tinnitus-Geplagten im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung die Tinnitracks-Behandlung in Anspruch nehmen. Das Ziel der Behandlung ist es die ersten Erfahrungen unter Routinebedingungen mit der Tinnitracks-App als Alternative zu anderen Behandlungen zu sammeln. Im Fall eines Erfolgs dieser Behandlungsmethode soll das Konzept bundesweit umgesetzt werden. Bisher nehmen bereits etwa 30 HNO-Ärzte aus Hamburg an diesem Projekt teil. Unabhängig von dem Wohnort der interessierten Tinnitus-Geplagten können diese am Testlauf teilnehmen. Voraussetzung ist jedoch, dass die Betreffenden bei einem der Ärzte die dieses System unterstützen in Behandlung sind. Den passenden Arzt können die Interessenten unter www.hno-aerzte-im-netz.de finden.

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