Microsoft Outlook-App: iOS / Android - Funktionen & Risiken

von Kaestner, Maximilian veröffentlicht

Microsoft Outlook-App iOS & Android

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Microsoft Outlook-App iOS & Android

Welche Funktionen, Vorteile und Risiken weist die Microsoft Outlook-App auf, die für alle mobilen Geräte mit iOS oder Android als Betriebssystem zur Verfügung steht.

Die neue Outlook-App und ihre aktuellen Charakteristika

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Aus dem ehemaligen E-Mail-Dienst „Acompli“ wird nach der Firmenübernahme von Microsoft „Outlook“. Damit dieser neue Dienst einige Funktionen zur Verfügung stellen kann, werden die E-Mails der User über unterschiedliche eigene Server in den USA geleitet. Zusätzlich gibt es zu beachten, dass aktuell nicht nur die Mails über die verschiedenen Server weitergeleitet werden, sondern auch Zugangsdaten, die Accountnamen und sogar Passwörter werden hier gespeichert. Dies kann in den Datenschutzbedingungen der Microsoft Outlook-App nachgelesen werden.

Mit welchen E-Mail-Diensten und Geräten funktioniert Microsoft Outlook-App aktuell

Dieser Dienst steht momentan für iPhone, iPad und Androidgeräte zur Verfugung. Dabei kann die Outlook-App nur mit 4 unterschiedlichen E-Mail-Diensten genutzt werden. Diese Dienste sind: „Outlook.com“, „iCloud“, „Gmail“ und „Exchange“. Es wird jedoch bereits daran gearbeitet, dass zu einem späteren Zeitpunkt der Dienst von „IMAP“ hinzukommt.

Der Grund für die Umleitung über Fremde Server

Wie schon benannt wurden, dient die Umleitung des E-Mail-Verkehrs über eigenen Server dazu, den User bestimmte Funktionen zu bieten. Hierzu gehören beispielsweise die sogenannten „Push-Benachrichtigungen“, die bei eingehenden Mails über die Microsoft Outlook-App aufblinkt. Ebenso ist es möglich, die Mails schneller auf das jeweilige Gerät zuzustellen, sodass die Nutzer nicht lange warten müssen. Auch andere Anbieter, wie die „Dropbox' Mailbox-App“ bieten eine ganz ähnliche Technik.

Was es bei der Outlook-App zu beachten gibt

Wenn ein Nutzer mehrere E-Mail-Accounts serverseitig hinterlegt haben sollten, werden von der Outlook-App die Zugangsdaten des jeweiligen Kunden gespeichert. Je nachdem welche E-Mail-Dienste dabei genutzt werden, ist es entsprechend auch nötig, die Passwörter zu speichern. Als Beispiel kann ein „Gmail-Account“ benannt werden, bei dem es nicht nötig ist, ein Passwort hinterlegen. Bei anderen Diensten wie beispielsweise „Microsoft Exchange“, muss das Kennwort jedoch gespeichert werden. Das Speichern der Kennwörter stellt für viele User nicht ohne Grund ein recht großes Sicherheitsrisiko dar, das in jeden Fall beachtet werden sollte.

Weitere wichtige Aspekte der Outlook-App

Wer die „iCloud-E-Mails“ über die Outlook-App nutzen sollte, muss damit rechnen, dass hierbei sein Passwort gespeichert wird. Es gibt jedoch die Möglichkeit, die „Zwei-Faktor-Authentifzierung“ einzuschalten, die von Apple angeboten wird. Dieser Umstand macht es den Usern möglich, ein dienstspezifisches Kennwort nur für die App zu wählen und nicht sein Hauptpasswort preisgeben zu müssen. Weiterhin sollte nicht vernachlässigt werden, dass die Outlook-App Kalendereinträge und auch Kontaktdaten der Nutzer abrufen und speichern kann. Auch Anhänge der Mails können auf den Servern zwischengespeichert werden, was ebenfalls als Sicherheitsrisiko anzusehen ist.

Microsoft Outlook App für iPhone, iPad - iOS

Kompatibilität: Erfordert iOS 6.0 oder neuer. Kompatibel mit Apple iPhone 4S, iPhone 5, iPhone 5c, iPhone 5s, iPhone 6, iPhone 6 Plus, iPad Wi-Fi (3. Generation), iPad Wi-Fi + Cellular (3. Generation), iPad Wi-Fi (vierte Generation), iPad Wi-Fi + Cellular (vierte Generation), iPad mini Wi-Fi, iPad mini Wi-Fi + Cellular, iPad Air, iPad Air Wi-Fi + Cellular, iPad mini 2, iPad mini 2 Wi-Fi + Cellular, iPad Air 2, iPad Air 2 Wi-Fi + Cellular, iPad mini 3, iPad mini 3 Wi-Fi + Cellular und iPod touch (5. Generation). Diese App ist für iPhone 5, iPhone 6 und iPhone 6 Plus optimiert.

Outlook Andoid-App

Erforderliche Android-Version: 4.0 oder höher

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