Sicherheit im Straßenverkehr - Handy am Steuer - gefährlich oder erlaubt?

von Frey, Leon veröffentlicht

Sicherheit im Straßenverkehr - Handy am Steuer - gefährlich oder erlaubt?

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Sicherheit im Straßenverkehr - Handy am Steuer - gefährlich oder erlaubt?

Handy am Steuer: Was erlaubt ist und was nicht? Die Rechtslage für die Handynutzung von Autofahrern ist nicht immer ganz eindeutig! Aktuelle Fragen zur Sicherheit im Straßenverkehr!

Handy am Steuer - gefährlich oder erlaubt?

Derzeit beraten Verkehrs-Experten auf dem Verkehrsgerichtstag in Goslar über aktuelle Fragen zur Sicherheit im Straßenverkehr. Zuvor war festgestellt worden, dass mindestens jeder zweite deutsche Autofahrer am Steuer das Mobiltelefon nutzt. Nach Vorstellungen des Verkehrsministeriums sollen Fahrer für Verstöße gegen geltende Verkehrsregeln zukünftig ein höheres Bußgeld bezahlen.

Erhöhte Unfallgefahr durch Handynutzung

Experten wiesen darauf hin, dass die Straßen in Deutschland nur durch schärfere Sanktionen und Fahrverbote bei gefährlichen Verkehrsdelikten sicherer werden können. Das Handyverbot am Steuer soll allerdings nicht für automatisches Fahren gelten. Demzufolge muss der Gesetzgeber die Nutzung des Mobiltelefons und anderer elektronischer Geräte gestatten, wenn die Kontrolle des Fahrzeugs durch ein automatisches System übernommen wird. Fachleuten zufolge müssen sich Autofahrer aus Sicherheitsgründen im Straßenverkehr ausschließlich auf das Fahren konzentrieren. Dabei reicht schon ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit, um einen schweren Fahrfehler oder einen Unfall zu verursachen. Zahlreiche deutsche Autofahrer fahren dennoch mit Handy am Steuer und stellen dadurch eine erhebliche Gefährdung für den Straßenverkehr dar. Von Experten wurde errechnet, dass sich die Unfallgefahr durch die Nutzung eines Mobiltelefons am Steuer bereits um das Fünffache erhöht. Wer während der Fahrt eine SMS in das Handy tippt, steigert das Unfallrisiko um das Zehnfache. Aus diesem Grund wurden schon in der Vergangenheit einige Regelungen hinsichtlich der Handy-Nutzung während einer Autofahrt geschaffen.

Telefonieren während der Fahrt nicht gestattet

Inzwischen weiß jeder Bundesbürger, dass Handy-Telefonate während der Fahrt verboten sind. Aber kann das Mobiltelefon genutzt werden, wenn der Motor aus ist? Und was zählt als "Nutzung"? Experten wollen nun einige Mysterien rund um das Thema Handy-Verbot aufklären. Das Handy-Verbot gilt demnach nur für Autofahrer, womit der Fahrzeugführer, nicht aber die Mitfahrer gemeint sind. Die Mitreisenden könnten das Smartphone auch für andere Zwecke, beispielsweise für Handy-Spiele oder zum Spielen im Online Casino nutzen. Ein geeignetes Online Casino entdecken , das über ein umfangreiches Spieleangebot, gute Gewinnchancen und ein interessantes Bonusprogramm verfügt, wird durch einen Anbieter wie CasinoBonus360 ermöglicht. Vom Handyverbot sind auch Mitreisende wie Fahrlehrer ausgenommen, die vom Beifahrersitz aus Handytelefonate führen dürfen. Zu den Fahrzeugführern zählen allerdings auch Radfahrer, Mofa- und Motorradfahrer. Das Verbot bezieht sich ausschließlich auf die aktive Nutzung des Mobiltelefons, ein Mitführen des Handy im Auto ist demnach nicht strafbar.

Bußgeld-Erhöhung geplant

Im Gesetzestext § 23(1a) StVO wird die Handy-Regelung wie folgt definiert: "Der Fahrzeugführer darf während der Fahrt weder Mobil- noch Autotelefon benutzen , wenn dafür das Telefon oder der Hörer gehalten oder aufgenommen werden muss. Von der Regelung ausgenommen sind Telefonate in der Zeit, in der ein Fahrzeug steht oder bei bei einem Kraftfahrzeug der Motor ausgeschaltet ist." Dies bedeutet, wer während der Fahrt ein Handy in der Hand hält, benutzt es auch! In diesem Zusammenhang ist auch die Verwendung des Mobiltelefons als Organizer sowie das Versenden von SMS und WhatsApp-Nachrichten nicht gestattet. Unter die Verbotsregelung fällt auch die Handy-Nutzung als Notizbuch, Diktiergerät oder Navigationsgerät. Experten zufolge ist ebenfalls das Auslesen von Daten, das Wegdrücken eingehender Anrufe oder das ans-Ohr-Halten eines Mobiltelefons zum Musikhören nicht erlaubt. Ein Bußgeld von mindestens 60 Euro und einen Punkt in Flensburg riskiert auch ein Fahrzeugführer, der das Mobiltelefon in die Hand nimmt, um die Uhrzeit abzulesen.

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