Sicherheits-Tipps beim Grillen - Risikofaktor verringern

von Schwarz, Robert veröffentlicht

Sicherheits-Tipps beim Grillen - Risikofaktor verringern

© Alexander Hauptmann

Sicherheits-Tipps beim Grillen - Risikofaktor verringern

Grillen bedeutet immer einen hohen Risikofaktor. Mit einem guten Sicherheits-Tipp können schwere Verbrennungen und Verletzungen vermieden werden.

Sicherheits-Tipp beim Grillen

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Die meisten Ärzte in bestimmten Spezialkliniken wo Brandopfer verarztet werden, erkennen ohne einen Wetterbericht und ohne auf den Kalender zu schauen, wann eine neue Grillsaison begonnen hat. Denn sehr regelmäßig werden Menschen Opfer von zum Teil sehr schmerzhaften Verbrennungen beim Grillen. Besonders Kinder sind hier einem hohen Risikofaktor ausgesetzt. Oftmals zündet die eingelegte Kohle nicht sofort und es wird dann versucht mit gefährlichen Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Spiritus nachzuhelfen. Ein Sicherheits-Tipp lautet daher: Kinder auf jeden Fall komplett weg vom Grill, die haben hier nichts verloren. Ein weiterer Sicherheits-Tipp lautet: Bloß die Finger weg, von sämtlichen explosiven oder brennbaren Flüssigkeiten.

Risikofaktor

Ein Sicherheits-Tipp: Ein Holzkohlegrill sollte immer mit den geeigneten Grillanzündern angemacht werden. Ein Risikofaktor stellt beim Grillen zum Beispiel ein Staubsauger, Föhn oder ein Gebläse dar. Durch einen ungestümen und nicht kontrollierbaren Funkenflug, kann es durch offene Flammen zu sehr schmerzhaften Brandverletzungen kommen. Nächster Sicherheits-Tipp: Auf keinen Fall Brennspiritus oder auch Benzin zum Beschleunigen oder Anzünden des Grill verwenden. Es kann durch einen unsachgemäßen Gebrauch zu hohen Stichflammen kommen. Dies stellt ein Risikofaktor dar, denn es können Temperaturen von 1800 Grad entstehen. Hier kann beim Grillen akute Lebensgefahr bestehen.

Gasgrill

Und was genau sollte getan werden, wenn es trotz aller Maßnahmen zu einem Feuer Unfall kommt? Hier ein Sicherheits-Tipp: Wenn brennende Kleidungsstücke im Spiel sind, sollten diese mit Decken, anderen Kleidungsstücken oder durch Wälzen der jeweiligen Person am Boden erstickt werden. Dazu sollten verbrannte Kleidungsreste sofort vom Körper entfernt werden. Sind Kleidungsstücke schon angeklebt, diese auf keinen Fall durch Gewalt entfernen, sondern sie am Körper der Person belassen. Außerdem sollte zum Beispiel bei einem Unfall mit einem Gasgrill immer der Notarzt oder Rettungsdienst verständigt werden, bei größeren Unfällen oder Feuerschäden auch die Feuerwehr. Vorhandene Brandwunden müssen unbedingt gekühlt werden. Am besten mit kaltem Leitungswasser und so zwar so lange, bis der Rettungsdienst oder Notarzt eintrifft. Ausreichend kaltes Wasser kann verhindern, dass die Schmerzen reduziert werden und es keine tiefen Schäden in der Haut gibt. Beim Grillen ist es ratsam, immer einen Eimer mit Wasser daneben stehen zu haben. Außerdem sollte die Grillkohle, sowie die Asche nach dem Gebrauch ordnungsgemäß entsorgt werden.

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