eRecht24: Privatnutzung betrieblicher Arbeitsmittel - IT-Geräte bleiben steuerfrei

von Keller, Julia veröffentlicht

eRecht24: Privatnutzung betrieblicher Arbeitsmittel - IT-Geräte bleiben steuerfrei

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eRecht24: Privatnutzung betrieblicher Arbeitsmittel - IT-Geräte bleiben steuerfrei

Bei der Privatnutzung betrieblicher Arbeitsmittel bleibt nicht alles steuerfrei. Wie man die Belastung bei der Lohnsteuer senkt, weiß eRecht24, zu berichten.

eRecht24 - Privatnutzung betrieblicher Arbeitsmittel

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Bei einer Privatnutzung betrieblicher Arbeitsmittel ist es schon seit je her so, dass der Staat die Hand aufhält. Hier werden Steuern fällig. Allerdings gilt dies nicht für Smartphones oder Tablets. Hier bekommt der Staat keinen Cent. Allerdings nur dann, wenn schon Vorfeld wesentliche Dinge nach den gesetzlichen Normen geregelt wurden.

Privatnutzung bleibt steuerfrei

Ein schicker Dienstwagen, mit dem man schnell mal zu Einkaufen fährt, ist doch etwas feines. Allerdings erspart man sich hierdurch keine Kosten, denn bei der Privatnutzung, entstehen zusätzliche Belastungen. Diese werden monatlich auf die Lohnsteuer angerechnet. Wer allerdings ein Firmenhandy nutzt, oder sich mit dem Arbeits-Tablet zu Hause auf der Couch einen Film ansieht, der hat Glück. Diese Nutzung bleibt absolut steuerfrei. Dieser Umstand ist vielen Arbeitnehmern nichteinmal bewusst, weiß das Internetportal eRecht24 zu berichten, und weißt somit ausdrücklich auf die aktuelle Sachlage hin. Nach §3 Nr. 45 EStG werden nämlich alle neuen Geräte, nicht von der Steuer erfasst. Dies gilt sogar für Software wie etwa Microsoft Office oder ein Antiviren-Programm. Auch Dienstleistungen und Updates fallen in diese Kategorie, sodass hier tatsächlich ein geldwerter Vorteil entsteht. Die Privatnutzung betrieblicher Arbeitsmittel, kann sich in diesen Fällen also lohnen.

Nicht jedes Gerät zählt

Allerdings ist auch hier nicht alles so einfach, wie es im ersten Moment klingt. Steuerfrei bleiben tatsächlich nur rein betriebliche Geräte, gibt eRecht24 zu bedenken. Sollten in der Firma etwa auch Spiele-Konsolen oder MP3-Player und Flat-TVs genutzt werden, so sind diese nicht in die oben genannte Regelung eingeschlossen. Auch darf der Arbeitgeber im Arbeitsvertrag die Nutzung auf privater Ebene nicht ausgeschlossen haben, was dann wiederum bedeutet, dass man auch für Tablets oder Smar5tphones Steuern zahlen muss. Auch bei einer vollständigen Übereignung oder einem Zuschuss zur Anschaffung seitens des Arbeitgebers, kennt der Fiskus keine Gnade. Allerdings wird in solchen Fällen nur eine Pauschale Steuer von 25 Prozent auf den geldwerten Vorteil erhoben. Zwar nicht ganz steuerfrei aber dennoch günstiger, kommt man beim Internetanschluss weg. Zahlt der Arbeitgeber einen Teil der monatlichen Kosten - wobei diese die 50 Euro Marke nicht überschreiten dürfen - kann ebenfalls der Pauschalsteuerbetrag geltend gemacht werden. Dies ist in §40 Abs. 2 Nr. 5 EStG geregelt, worauf eRecht24 auch explizit hinweißt.

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