USB 3.1: Stick, Festplatte - Datenübertragungsrate - Geschwindigkeit verdoppelt

von Hauptmann, Alexander veröffentlicht

USB 3.1: Stick, Festplatte - Datenübertragungsrate - Geschwindikeit verdoppelt

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USB 3.1: Stick, Festplatte - Datenübertragungsrate - Geschwindikeit verdoppelt

USB 3.1 bietet zum Beispiel in Bezug auf die Geschwindigkeit viele Vorzüge. Deshalb lohnt es sich, beim Kauf von USB-Sticks und Festplatten darauf zu achten.

Geräte mit USB 3.1 warten mit zahlreichen Vorteilen auf. Dazu zählen zum Beispiel eine Datenübertragungsgeschwindigkeit von 10 GB pro Sekunde, eine kürzere Akkuladungsdauer und gut handhabbare, kleine Stecker. Auch bei älteren Computermodellen ist eine Nachrüstung leicht zu realisieren.

Beim Kauf von USB-Sticks, Festplatten und anderen Geräten genau hinschauen

Wer mit dem Gedanken spielt, ein neuen Notebook, einen Desktop-PC oder auch Hardware wie USB-Sticks und Festplatten, zu kaufen, sollte nicht nur den Kaufpreis berücksichtigen. Gerade bei außergewöhnlich preisgünstigen Geräten handelt es sich nicht selten um Auslaufmodelle, in denen Neuentwicklungen wie USB 3.1 meist nicht eingebaut sind. Jedoch bietet gerade diese neuartige Norm USB 3.1, die erst vor zwei Jahren durch die Computerindustrie herausgegeben wurde, deutliche Vorzüge. Verglichen mit USB 3.0 kann USB 3.1 die Datenübertragungsrate auf 10 GB pro Sekunde verdoppeln. Dadurch können Anwender viel Zeit sparen, insbesondere wenn sie Bilder oder größere Videoaufnahmen vom Smartphone auf den Computer übertragen möchten.

Verbesserter Akkuladevorgang dank USB 3.1

Die schnelle Übertragungsgeschwindigkeit beim Datentransfer ist aber längst nicht der einzige Vorteil von USB 3.1: Durch die Ladefunktion Power Delivery können Geräteakkus mit bis zu 100 Watt geladen werden. Die Geschwindigkeit ist also im Vergleich mit USB 2.0 und USB 3.0 signifikant höher. Viele Anwender empfanden es als störend, dass die richtige Richtung beim Einsetzen des Steckers zum Beispiel bei USB-Sticks nur durch Glück zu finden war. Damit ist jetzt Schluss: Bei USB 3.1 wurde der Steckertyp C angewendet, der eine symmetrische Bauweise aufweist. Es gibt im USB-Stecker vom Typ C folglich weder eine Ober- noch eine Unterseite. Dadurch, dass der Steg genau mittig angebracht worden ist, ist es nun völlig gleichgültig, mit welcher Seite den USB-Stecker in seinen Port eingesteckt wird. Hinzu kommt, dass USB 3.1 deutlich kompakter als der vorhergehende Standard ist. Für die Zukunft lässt sich deshalb erwarten, dass die Hersteller eine viel höhere Anzahl von USB-Anschlüssen in Tablets und Smartphones einbauen werden.

Anschließen von großen Displays endlich möglich

Nach Angaben der Video Electronics Standards Association (VESA) soll der Anschluss vom Typ USB 3.1 auch mit dem DisplayPort-Standard kompatibel sein. Dies würde es ermöglichen, Displays mit 4K/Ultra-HD-Auflösung(3.840 × 2.160 Pixel) anzuschließen. Es wäre dann eine Bildwiederholungsrate von 60 Hz möglich.

Beim Neukauf an USB 3.1 denken

Verbraucher sollten unbedingt das Vorhandensein von USB 3.1-Schnittstellen in ihre Kaufentscheidung miteinbeziehen. Da USB 3.1 abwärtskompatibel ist, müssen ältere Peripheriegeräte wie Drucken und externe Festplatten nicht ausgetauscht werden. Stattdessen ist der Anschluss an den neuen Standard mittels eines einfachen Adapters möglich. Nur die Geschwindigkeit der Datenübertragung kann nicht in dem Maße gesteigert werden, wie es durch USB 3.1 möglich wäre.

Vorteile wie die Geschwindigkeit komplett ausreizen

Um alle Vorteile des neuesten USB-Standards nutzen zu können, kann eine PCI-Express-Karte mit USB-Controller 3.1 gekauft werden. Der Preis beträgt etwa 30 Euro.

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