TV Programm im Fokus: The Big Bang Theory in Heavy Rotation

von Hauptmann, Alexander veröffentlicht

TV Programm im Fokus: The Big Bang Theory in Heavy Rotation

© ProSieben

TV Programm im Fokus: The Big Bang Theory in Heavy Rotation

DWDL.de hat das TV Programm acht großer Sender analysiert: Der „Sieger“ der TV-Saison 2014/15 heißt ProSieben mit 2.267 Ausstrahlungen von The Big Bang Theory.

DWDL.de-Rechercheteam prüft deutsches TV Programm

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Fans dieser liebenswerten Nerds kommen kaum zur Ruhe: Die ProSieben-Sendung The Big Bang Theory (zu deutsch: Die Urknalltheorie) wurde in der abgelaufenen TV-Saison so oft wie keine andere ausgestrahlt – nämlich genau 2.267-mal. Neben 24 Free-TV-Premieren fanden davon 210 während der Primetime statt, die mit 20:15 bis 0 Uhr etwas großzügiger als üblich bemessen wurde. Das ergab eine Untersuchung des Online-Medienmagazins DWDL.de , welches das TV Programm der großen Free-TV-Sender ProSieben, RTL, RTL II, VOX, kabel eins und Sat.1 sowie der zwei öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF zwischen dem 1. Juli 2014 und dem 30. Juni 2015 genau unter die Lupe genommen hat und nun die Ergebnisse präsentiert.

Die Top Ten der TV-Sendezeitfresser

Dieses ständige Wiederholen hat bei ProSieben Methode, wie der Bericht offenlegt: Keine anderer TV-Anstalt belegt mehr Sendezeit mit weniger Sendungen. Die ersten vier Plätze der Auswertung sind fest in ProSieben-Hand, in Klammern steht jeweils die Anzahl der Ausstrahlungen: Nach The Big Bang Theory kommen Two and a Half Men (1.951), How I Met Your Mother (1.838) und mit einigem Respektabstand Malcolm mittendrin (1.044) – Mike & Molly (920) und Die Simpsons (876) liegen ebenfalls noch im Spitzenfeld. Zumindest gönnt ProSieben den Schwestersendern Sat.1 und kabel eins mit Navy CIS (979) den fünften und mit Castle (626) den zehnten Platz. Abseits der ProSiebenSat.1 Media SE ist lediglich RTL mit der Scripted-Reality-Doku Verdachtsfälle (903) und der Daily Soap Gute Zeiten, schlechte Zeiten (745) in den Top Ten vertreten.

The Big Bang Theory: Rechenspiele mit den Nerds

Eine Folge dauert ohne Werbeunterbrechung circa 21 Minuten – nach Adam Riese ergibt das in Summe 47.607 Minuten, 793 Stunden oder einen ganzen Monat lang The Big Bang Theory in Dauerschleife. Von den bisher abgedrehten 183 Folgen waren 171 in Deutschland schon zu sehen – darauf basierend lässt sich errechnen, dass im Durchschnitt jede Folge 13-mal wiederholt wurde. Eine Übersättigung hat offenbar noch nicht eingesetzt, die Quoten stimmen nach wie vor.

The Big Bang Theory: Eine Million pro Folge

Die von Chuck Lorre und Bill Prady erdachte Sitcom ist grundsätzlich für Rekorde bekannt: Die drei wichtigsten Hauptdarsteller Johnny Galecki (Dr. Leonard Leakey Hofstadter), Jim Parsons (Dr. Dr. Sheldon Lee Cooper) und Kaley Cuoco (Penny) haben nach etwas schleppenden Verhandlungen für die folgenden drei Staffeln (8 bis 10) einen neuen Vertrag unterschrieben und erhalten eine Million Dollar – pro Folge! Das scheint sich auch zu lohnen: Der US-Sender CBS streicht für eine halbe Werbeminute rund 300.000 Dollar ein.

Das TV Programm der restlichen Sender

Zu den bestehenden Free-TV-Serndern kommen ständig neue hinzu, was kontinuierlich die zu füllende Sendefläche vergrößert. Ein Blick auf das TV Programm abseits der genannten acht Sender enthüllt die Konsequenz, dass beispielsweise auf Sat.1 Gold die Pseudo-Dokus K 11 fast 1.800-mal und Niedrig und Kuhnt über 1.500-mal pro Jahr zu sehen sind. Klassiker wie die Westernserie Bonanza (1959 – 1973) oder die Krimireihe Mord ist ihr Hobby (1984 – 1996) laufen ebenso unentwegt weiter wie Family Guy auf Comedy Central. Werden neben den Free-TV- auch die Pay-TV-Sender mitberücksichtigt, steigt die Anzahl der Ausstrahlungen von Navy CIS auf beeindruckende 5.136-mal und jene von Two and a Half Men auf 4.349-mal – ähnlich oft flimmerte King of Queens über die Bildschirme.

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