Rocket Data Intelligence: Autokauf in der virtuellen Realität

von Kuster, Sophia veröffentlicht

Rocket Data Intelligence: Autokauf in der virtuellen Realität

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Rocket Data Intelligence: Autokauf in der virtuellen Realität

Das 2015 in Berlin gegründete Startup Rocket Data Intelligence ermöglicht den Autokauf in Zukunft, dank Ocolus-Datenbrille, auch in der virtuellen Realität.

Virtueller Autokauf und Probefahrt: Rocket Intelligence Data setzt auf VR-Environment

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Das 2015 in Berlin von Kubilay Topal gegründete Startup-Unternehmen hat sich auf den VR- Autokauf spezialisiert. Händler und Kunden können Ihr Wunschfahrzeug am Computer, Tablet oder Smartphone mit nur wenigen Klicks als 3D-Modell erstellen. Dabei setzt Rocket Data Intelligence voll und ganz auf eine VR-Umgebung (Virtual Reality). Laut dem Geschäftsführer des Startup soll in Verbindung mit einer Ocolus-Datenbrille sogar eine virtuelle Probefahrt möglich sein. So erleben potentielle Kunden bereits, bevor sie auch nur einen Fuß in ein Auto gesetzt haben, fast echten Fahrspaß.

Rocket Data Intelligence wirbt für 3D-Visualisierung und virtuellen Kaufprozess

Obwohl das Automobil langsam den Schritt in die digitale Gegenwart wagt und Technologien wie Bluetooth-Schnittstellen und autonome Fahrmodi elementare Bestandteile eines digitalen Autos werden, will das Startup Rocket Data Intelligence noch einen Schritt weitergehen. Das Team rund um Kubilay Topal glaubt, dass ein modernes Fahrerlebnis bereits mit einer 3D-Visualisierung und einem virtuellen Kaufprozess beginnt. Die neue Technologie soll es Kunden ermöglichen mit nur wenigen Handgriffen ihre individuellen Wunschfahrzeuge zu konfigurieren und diese direkt als 3D-Animation zu betrachten. Die speziell entwickelte Virtual Reality Content Machine nutzt Original-CAD-Daten der Fahrzeughersteller und ist in der Lage fotorealistische Bilder und Videos vom Wunschfahrzeug zu erstellen. So könnten potentielle Kunden Ihr Wunschfahrzeug bereits zu Hause konfigurieren und das entstandene 3D Modell aus allen Perspektiven betrachten. Beim Händler können sie dann mit Datenbrillen oder Videowalls sogar eine virtuelle Probefahrt mit ihrem individuellen Traumwagen unternehmen.

Rocket Data Intelligence kombiniert Big Data, Automative und Entertainment

Bei einer Vorführung setzt der Geschäftsführer von Rocket Data Intelligence , Kubilay Topal, eine Oculus-Datenbrille auf und bewegt sich durch den virtuellen Innenraum eines nagelneuen Audi RS7. Dabei wirkt diese Simulation dermaßen echt, dass man fast geneigt wäre nach dem Lenkrad oder dem Schalthebel zugreifen. In seiner Hand hält er ein iPad, mit dem er über eine spezielle App die Ausstattung des Fahrzeugs anpasst. So ist es zum Beispiel kein Problem Farbe und Ausstattung des Innenraums an die eigenen Wünsche anzupassen. Während er den Audi RS7 konfiguriert, betrachtet sein Kollege das Szenario auf einem 3D fähigem Powerwall (spezielle Fernsehwand). Dabei ist der Geschäftsführer besonders stolz darauf, mehrere verschiedene Industrien in nur einem Produkt zu kombinieren. So spielen bei der VR-Machine Automotive, Entertainment und Big Data eine zentrale Rolle. Der Firma ist es nach eigenen Angaben gelungen Kameramann, Beleuchter und Fotograf zu digitalisieren. Das spart Kosten und Kunden können Ihr individuelles Traumauto bereits im Internet konfigurieren und am Smartphone gründlich unter die Lupe nehmen

Rocket Data Intelligence setzt auf 0815-Hardware beim Autokauf

Durch eine Technologie namens GPU-Rendering werden die Bilder nicht konventionell von der CPU (Hauptprozessor) eines Computers berechnet. Hier übernimmt ein wesentlich leistungsfähigerer Grafikprozessor (GPU) das Rendering. Das hat den Vorteil, dass keinerlei Spezialhardware für die Previsualisierung benötigt wird. Ein Händler kann seinen Kunden das individuelle Traumauto also auf einem handelsüblichen Gaming-PC in 3D präsentieren. Die einfach verfügbare Hardware erleichtert den Umstieg und spart Kosten.

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