Neue congstar Prepaid-Tarife - Was steckt dahinter?

von Keller, Julia veröffentlicht

congstar hat seine Prepaid-Tarife erneuert - Was steckt dahinter?

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congstar hat seine Prepaid-Tarife erneuert - Was steckt dahinter?

Bei congstar ist vieles neu - Neue Tarife gehören auch dazu. Im Folgenden gibt es aktuelle Infos bezüglich der derzeitigen Prepaid-Tarife des Mobilfunkanbieters.

Neue congstar Prepaid-Tarife - Was steckt dahinter?

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Die congstar Prepaid-Tarife gehören zu den beliebteren Tarifen in Deutschland, wenn Anwender sich günstige Preise wünschen. Doch was hat sich in der letzten Zeit verändert und wo liegen die Vor- und die Nachteile des Tarifsystems? Gerade jetzt sind viele Tarife neu und wurden bei dem Mobilfunkunternehmen weitestgehend umstrukturiert. Es lohnt sich, auf die Details zu achten. Eine gute Nachricht vorab: Die Nutzer des sehr beliebten 9-Cent-Tarifs dürfen sich freuen, denn ihr Tarif bleibt erhalten und kann auch weiterhin gebucht werden. Neue Kostenstrukturen und Auswahloptionen bereichern allerdings die Angebote des Unternehmen.

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Wie neu sind die Tarife wirklich?

Alles Tarife neu umgestellt, congstar im Wandel … Solche Schlagzeilen könnten jetzt gewählt werden, wenn es um die Prepaid-Tarife von congstar geht. Doch wurde wirklich so viel verändert und was ist unter Umständen doch noch beim Alten geblieben? Wie bereits erwähnt gehört der 9-Cent-Tarif zu denjenigen Details, die erhalten bleiben. Aus gutem Grund, denn bisher haben sich schon viele Kunden für diese Variante entschieden. Dieser Tarif ist ohne Grundgebühren zu haben. Weitere Varianten kommen allerdings hinzu. Wer möchte, kann sich seinen Tarif maßgeschneidert zusammenstellen. Dabei sind die Volumina für die Gesprächsminuten frei wählbar, darüber hinaus auch die für den Versand von SMS und für die Internetnutzung unterwegs. Wer es noch flexibler haben möchte, kann seinen Wunschtarif auch nachträglich verändern. Dies ist alle 30 Tage möglich.

Was bietet congstar für SMS-Schreiber im Bereich Prepaid-Tarife?

Viele Nutzer von congstar schreiben gerne Kurznachrichten. Bei der Neugestaltung der Prepaid-Tarife wurde dies berücksichtigt. Der Bereich der SMS-Konditionen ist gut ausgebaut und lässt den Kunden des Unternehmens zahlreiche Wahlmöglichkeiten. Wer möchte, kann beispielsweise eine Anzahl von 100 Kurzmitteilungen buchen und zahlt dafür 2 Euro. Wer gleich dreimal so viele Nachrichten versenden möchte, entscheidet sich für das Paket mit 300 SMS zu einem Preis von 4 Euro. Die Vielverbraucher sollten die nächstgrößere Variante nutzen und gleich 8 Euro pro Monat ausgeben. Dann dürfen sie sage und schreibe 500 SMS versenden, ohne noch weitere Kosten befürchten zu müssen. Wer sein Kontingent aufgebraucht hat – hier ist der Tarif gut nachvollziehbar – zahlt je weitere Minute und/oder SMS 9 Cent.

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Mobil surfen – ohne Buchung der Zusatzoption unmöglich

Viele Tarife geändert – doch nicht alle Varianten sind bei congstar buchbar. Wer auf Prepaid-Tarife setzen und mobil ins Internet gehen möchte, muss zwingend eine entsprechende Option extra buchen. Ansonsten bleibt der mobile Internetzugang leider verwehrt. Immerhin darf die Messaging-Option ohne Aufpreis genutzt werden – sie ist aber auf 32 kBit/s beschränkt. Wer lieber eine Tages-Flatrate für sich nutzen möchte, hat die Möglichkeit dazu. Viele Anwender bemängeln allerdings, dass hier nur 25 MB Highspeed-Datenvolumen inklusive sind. Wer 100 MB haben möchte, zahlt 2 Euro bei 300 MB sind es 4 Euro, bei 500 MB 8 Euro.

Wie verläuft das Standardsurfen bei congstar?

In der Standardvariante können Kunden von congstar nicht ganz so schnell surfen. Sie haben dann die Möglichkeit, eine Geschwindigkeit von 7,2 MBit/s zu nutzen, und zwar via EDGE und HSPA. Wer schneller im Internet unterwegs sein möchte, zahlt extra. Beispielsweise können sich die Nutzer für 5 Euro die sogenannte Speed-Option gönnen. Diese sorgt für eine Geschwindigkeit von maximal 14,4 MBit/s. Das Highspeed-Datenvolumen verdoppelt sich in diesem Zusammenhang. Je nachdem, wie viel man ausgeben möchte, kann man 1000, 600 oder 200 MB verbrauchen, bevor die Performance heruntergeregelt wird.

Das versteckt sich hinter dem Begriff „SpeedOn“

Weiterhin schneller surfen – so könnte man das beschreiben, was congstar mit der Option SpeedOn anbietet. Viele Internetnutzer sind genervt, wenn das Datenvolumen gedrosselt wird. Mit der Option kann man dies verhindern. Je nach Basistarif kann man dann ein Volumen zwischen 100 und 300 MB für einen Preis von 4,90 Euro nachkaufen. Sehr große Datenvolumina sind allerdings nicht erhältlich, was das Nutzen von Streaming-Diensten und ähnlichen Services erschwert.

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Glatte Beträge? Nicht immer an der Tagesordnung!

Wenn neue Tarife entwickelt werden, denken sich die Telekommunikationsanbieter oft auch werbewirksame Neuerungen aus. So ist es auch bei diesem Anbieter. Doch obwohl man sich vorgenommen hatte, künftig nur noch mit „runden“ Beträgen zu arbeiten, gibt es noch einige Ausreißer aus dieser Preispolitik. SpeedOn kostet zum Beispiel weiterhin 4,90 Euro.

Kritik an der sogenannten Surf-Tagesflatrate

Wie bereits erwähnt, ist congstar bei einigen Nutzern schon in die Kritik geraten, weil die Flatrate nicht besonders viel zu bieten hat. Um neue Tarife auf die Wünsche der Kunden abzustimmen, hätte man dies beachten müssen, meinen viele Kunden. 25 MB Highspeed-Volumen sind nun einmal nicht ganz das, was heutige mobile Nutzer wünschen.

Bei den Paketen auf die Preise achten

Ein weiterer interessanter Aspekt ist es, dass die Tarife nicht immer einer stringenten Logik zu folgen scheinen. So kann es durchaus vorkommen, dass kleinere Pakete zu günstigeren Konditionen führen als das Buchen großer Pakete. Wer sich beispielsweise für 300 SMS, Minuten oder MB entscheidet, zahlt – heruntergerechnet auf die einzelne Einheit – weniger als derjenige, der 500 Einheiten kauft.

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