Die Generation Z - zwischen 1995 und 2010 - immer mit Smartphone

von Braun, Thorsten veröffentlicht

Die Generation Z - Jahrgang 1995 - 2010: Immer mit Smartphone

© Samsung

Die Generation Z - Jahrgang 1995 - 2010: Immer mit Smartphone

Die Generation Z ist selbstbewusst, realistisch und mit Smartphone & Tablet-PCs aufgewachsen - Immer online und immer erreichbar für die Werbeindustrie - TV nur 1,7 Stunden

Die Generation Z "Gen Z" und das Smartphone

Der Nachfolger der Generation Y, die Generation Z, ist eine Zielgruppe mit besonderen und ganz neuen Bedürfnissen. Sie sind, wurden geboren zwischen 1995 und 2010 und sind als Kleinkinder bereits mit Smartphones und Tablet-PCs aufgewachsen. Sie sind nie offline oder ohne Handy. Sie haben immer ihr Smartphone dabei und sind immer und überall erreichbar. Ein Leben ohne Handy, Mobiltelefon oder mobiles Internet ist für die Generation Z nicht denkbar.

Die Gen Z - selbstbewusst und realistisch

Sie ist eine selbstbewusste und realistische Generation, die Generaton Z, digitaler als ihre Vorgänger Y, die Millennials. Da sie auf den Fortschritt nicht warten mussten, wurde er ihnen seit frühester Jugend online in die Wiege gelegt. Nur was mobil aktuell funktioniert, ist in, alles andere fällt sofort durch, das besagt eine aktuelle Studie, die Yahoo bei Jugentlichen zwischen 12 und 19 durchgeführt hat. Bei den Leuten, die online sind, haben zwar drei von vier ein Smartphone oder ein Mobiltelefon, aber die Generation Z ist bereits zu 89 Prozent mit Smartphones bestückt. So sind sie durchgehend während des Tages online und auch vor dem zu Bett gehen surfen noch 69 Prozent aktiv im Netz.

Smartphone

Ohne Smartphone oder Mobiltelefon - ein Horror

Offline oder ohne Smartphone wäre ein Horror, das geht gar nicht bei der Generation Z. So ist diese Zielgruppe für Anbieter, die Online-Werbung betreiben, ideal. Da das Smartphone bei den Jugendlichen immer dabei ist und unverzichtbar ist, kann Werbung sie gut erreichen. Vor allem ist die Nutzung des Phones interessant für die Markenverantwortlichen. Die Nutzer der Gen Z verwenden ihr Smartphone vor allem als Zeitvertreib. Meist ist ihnen gar nicht bewusst, dass die Werbebranche ein überragendes Interesse an ihnen hat. Die Werbung wird im Format exakt auf die Generation Z zugeschnitten.

Das Handy und der Unterhaltungswert

Das Handy bietet derzeit für 60 Prozent der Jugendlichen einen höheren Unterhaltungswert als das Fernsehen. Das beweist schon die Tatsache, dass täglich immerhin zwei Drittel online Videos anschauen auf dem Smartphone. Ein großer Anstieg gegenüber der vorherigen Onliner-Generation, bei denen sich lediglich 25 Prozent die Videos täglich online ansehen. So ist das Leben ohne Smartphone für die Generation Z nicht denkbar. Sie fühlen sich meist unwohl, wenn das Handy mal nicht im Zugriff ist, der Akku leer oder kein Netz da ist. Fast jeder zweite klagt dann über Unwohlsein, bei den Jugendlichen zwischen 12 und 15 sind es sogar 59 Prozent.

Das klassische TV mit nur 1,7 Stunden Nutzungsdauer täglich fällt in der Gen Z weit zurück.

WhatsApp iPad: Messenger-App nutzen oder lieber nicht?

Soziale Netzwerke wie Snapchat und Instagram sowie Tumblr werden beliebter

Dabei steht die pausenlose Unterhaltung bei den jungen Leuten nicht so hoch im Kurs: 58 Prozent haben die Selbstverwirklichung als oberstes Ziel, und 29 Prozent interessiert, was andere gerade machen. Das geht ideal mit den sozialen Netzwerken wie WhatsApp, Facebook, Twitter oder YouTube. So nutzt die Generation Z die sozialen Netzwerke intensiver als die Onliner - Die Plattformen WhatsApp, Facebook, Twitter oder YouTube und die der neuen Generation wie Snapchat und Instagram sowie Tumblr sind da die Favoriten.

Das Smartphone zu Ablenkung

Sie sind für die Jungen Menschen nicht nur eine Schnittstelle der Kommunikation, wenn es nach der Werbeindustrie geht und deren Zielen, sollen die Jugendlichen mehr die Trends entdecken und den Marken folgen. Die Werbung profitiert dabei von der Tatsache, dass die Langeweile 75 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 9 zu ihrem Handy greifen lässt. Sie suchen nach Ablenkung und spielen oft ohne konkreten Anlass mit ihren Smartphone herum.

Snapchat: Update bringt neue Funktionen – Replay wird kostenpflichtig

Das könnte Sie auch interessieren