G Data zählt 4 Millionen Schädlinge - die Rekordmarke für Trojaner und Android Malware ist erreicht

von Wirth, Uwe veröffentlicht

G Data zählt 4 Millionen Schädlinge - die Rekordmarke für Trojaner und Android Malware ist erreicht

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G Data zählt 4 Millionen Schädlinge - die Rekordmarke für Trojaner und Android Malware ist erreicht

Aufgrund der intelligent konzipierten Schädlinge werden Android Trojaner und Android Malware immer schwerer aufzuspüren. Die G Data verzeichnet 4 Millionen Einträge.

Wenn die IT-Sicherheitsexperten viele Jahre zurückblicken und diese erstmals einen Android Trojaner verzeichneten, wurde dieser Schädling in primitiver Aufmachung als Imitat des Windows Media Players gestaltet. In der heutigen Zeit ist die Android Malware jedoch weitaus schlauer gestaltet und übersteigt in der Menge die schlimmsten Vorahnungen von IT-Sicherheitsexperten.

Das Jubiläum der Hersteller von G Data

Das etwas traurige Jubiläum der Hersteller des Bochumer Sicherheitsprogramms G Data ist eingetreten. Genau im August 2010, vor fünf Jahren, waren die Forscher von G Data über den ersten Schädling des Computers für das Android Betriebssystem von Google erstaunt. Hierbei zeigte sich der Android Trojaner »Android.Trojan.FakePlayer.A« mit einem gestohlenen Symbol des Media Players von Windows und täuschte vor ein Mediaplayer zu sein.

Die Merkmale von Android Malware - der Android Trojaner und seine Entdeckung

Nach dem Starten von der App erhielten Anwender eine russische »Wird geladen«-Meldung auf ihrem Computer. Das Programm versendete im Hintergrund viele Premium-SMS in einem Wert von etwa 10 US-Dollar. Der Code des Programms war weniger auffällig und enthielt einige Fehler, welche den Anschein machten, dass sich die Entwickler erstmalig zu später Stunde mit dem Android auseinandergesetzt hätten und wenige Codeschnipsel willkürlich zusammenkopiert hätten, sagte Alexander Burris in seinem Blog von G Data.

Dem Schädling auf der Spur - die Fortsetzung

Im Anschluss an die Android Malware beziehungsweise den Android Trojaner wurden zügig viele Varianten von diesem Schädling konzipiert. Hierbei wurde nicht die Funktionsweise geändert, sondern nur das Icon der App sowie die Premium-SMS Nummern von dem Android Trojaner. Aufgrund der erhöhten Nutzung von Smartphones verbreitete sich die Android Malware exponentiell. Wegen der erhöhten Cyberkriminalität müssen Programmierer von IT-Sicherheitsunternehmen aufrüsten und arbeiten noch bis heute an einer Lösung des Problems.

Die neue Schadsoftware für Tablets und Smartphones

Kennzeichnend für neue Android Malware und Android Trojaner für Tablets und Smartphones ist der hundertfache Code-Umfang. Dieser versteckt sich und seine Aktivitäten und kommuniziert geheim über anonyme Netzwerke. Hierdurch ist die Entdeckung der Schadsoftware für Benutzer und Analysten wie jene von G Data sehr schwer möglich.

Die Android-Schädlinge im Laufe der Zeit in Zahlen ausgedrückt

Seitdem der erste bekannte Android-Schädling entdeckt wurde, nimmt die Bedrohung stark zu. Die Experten von G Data entdeckten im ersten halben Jahr des Jahres 2010 nur 55 neue Schadsoftware. Innerhalb von Januar 2015 und Juli 2015 wurden mehr als 1 Million neue Schadsoftware registriert. Insgesamt stieg somit die Zahl der Android Malware auf aktuell 3959254. G Data schreibt hierzu, dass in Kürze der nächste numerische Meilenstein erreicht werde.

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