Der Drohnenflug mit einer Drohne ohne Versicherung könnte teuer werden

von Frey, Leon veröffentlicht

Der Drohnenflug mit einer Drohne ohne Versicherung könnte teuer werden

© Microdrones

Der Drohnenflug mit einer Drohne ohne Versicherung könnte teuer werden

Zum Drohnenflug gehört eine Versicherung. So ist der Pilot geschützt falls die Drohne abstürzt und nicht nur selbst kaputt geht, sondern noch andere Schäden verursacht.

Für einen Drohnenflug sollte es eine Versicherung geben.

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Egal ob man Drohnen gewerblich fliegt oder den Drohnenflug als Hobby betreibt, in beiden Fällen können beim zivilen Drohnenflug Schäden entstehen. Um dagegen gewabnet zu sein, sollte die Piloten der Dronen über eine Versicherung, genauer eine Haftpflichtversicherung nachdenken. Es gibt auch Bereiche des Drohnenfluges, wo eine Haftpflichtversicherung vorgeschrieben ist.

Es gibt so viele Drohnen wie nie.

ssieht man sich die Entwicklung an, wird man feststellen, dass es so viele Drohnen auf dem Markt gibt wie niemals zuvor. Da finden sich Drohnen in allen Preisklassen. Die HD6-1000 ist ein professionelles Fluggerät zu einem Preis von ungefähr 20.000,- Euro von der Firma Exabotix bis hin zu Modellen für Hobbyflieger zu einem Preis von weniger als 100,- Euro. Dabei macht der Drohnenflug doppelt Spaß. Einmal der Flug mit den Drohnen selber und dann die Möglichkeit Kameras an die Drohnen zu hängen und damit Luftaufnahmen zu machen. Die so entstandenen filme findet man oft in den sozialen Medien, wie Youtube oder Facebook wieder. Ein Problem, welches vielen Piloten von Drohnen nicht bewußt ist und von vielen Herstellerfirmen auch nicht hervorgehoben werden, sondern eher verharmlos werden ist, dass ein Drohnenflug viel Ärger bringen kann und richtig kostenintensiv werden kann. Kommt es zu einer Bruchlandung kann es zu Sachschaden und im schlimmsten Fall auch zu Personenschaden kommen.

Die private Haftpflichtversicherung reicht nicht.

Das Magazin Mobil Business schreibt in seiner Ausgabe 7/8 2015, das die private Haftpflichtversicherung oft nicht bei Unfällen von Hobbyfliegern einspringen. Es gibt zwar die ein oder andere Versicherung, die mit der Mitversicherung von Modellflugzeugen werben, aber dies gilt in der Regel nicht für Modelle, die über einen eigenen Motor verfügen. So kommen die Piloten nicht um eine Kopter-Versicherung herum.

Eine gute Versicherung zu finden ist nicht leicht.

Es gibt allerdings nicht viele Versicherungen, die Sach- und Personenschäden bei einem Absturz übernimmt. So ist es schwer eine gute Versicherung zu finden. Alexander Matjevic von der Novadis Versicherungsmakler OHG sagt, dass sich bislang kaum eine Versicherung mit einem Tarif, der seriös kalkuliert ist, auf den Sektor der Kopter-Versicherung wagte. Diese Versicherung hat sich bereits im Jahr 2012 auf den Kopter-Markt und andere Versicherungsprodukte dieser Art spezialisiert.

Ist der Drohnenflug womöglich gewerblich?

Matjevic weißt noch auf ein anders Problem hin: Ist der Drohnenflug gewerblich oder privat? Bei einem gewerblichen Drohnenflug benötigt man eine behördliche Aufstiegserlaubnis. Diese Erlaubnis erteilen die Luftfahtbehörden der jeweiligen Länder. Hier ist die Handhabung unterschiedlich. Stellt man die Bilder oder Videos in sozialen Netzwerken ein, so kann dies schon als gewerbliche Nutzung seitens der Behörden angesehen werden. In diesem Fall benötigen die Piloten auf jeden Fall eine Flugerlaubnis. Diese flugerlaubnis gibt es nur, wenn eine gewerbliche Kopter-Haftpflichtversicherung vorliegt.

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