Cyberkriminalität: Spionage, Sabotage oder Datendiebstahl - Behörden im Fokus

von Walter, Erik veröffentlicht

Cyberkriminalität: Spionage, Sabotage oder Datendiebstahl - Behörden im Fokus

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Cyberkriminalität: Spionage, Sabotage oder Datendiebstahl - Behörden im Fokus

Speziell deutsche Behörden werden immer öfter Opfer bei Angriffen der Cyberkriminalität in Form von Datendiebstahl, Spionage und Sabotage. Die Gründe dafür.

Angriffe auf deutsche Behörden durch Cyberkriminalität in Form von Datendiebstahl, Spionage und Sabotage

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Seit neuestem sind die Behörden die beliebtesten Ziele von Cyberkriminalität in Form von Datendiebstahl, Spionage und Sabotage. In Deutschland musste im Verlauf der letzten 2 Jahre rund jede zweite Behörde mehrere Fälle von Cyberkriminalität in Form von Datendiebstahl, Spionage und Sabotage als Angriff auf die Daten melden. Dass die Kriminellen hier so leichtes Spiel haben, verschuldet der Staat in gewisser Art und Weise selbst, denn die Ausstattungen in Sachen IT Sicherheit sind bei den meisten Behörden mehr als mangelhaft, verschlimmernd kommt noch hinzu, dass ein Großteil der Angestellten der Behörden nicht richtig geschult ist und so über kein fundiertes Wissen verfügt, wie man die Sicherheit der Daten aufrecht erhält und den Kriminellen das Leben schwer macht. Bis sich das ändert, werden Angriffe der Cyberkriminalität in Form von Datendiebstahl, Spionage und Sabotage auf Behörden in Deutschland weiter zunehmen.

Was genau passiert, wenn sich Kriminelle mittels Cyberkriminalität in Form von Datendiebstahl, Spionage und Sabotage an die Daten der Behörden wagen?

Mit einem Anteil von rund 26 Prozent ist die häufigste Straftat bei Angriffen auf Behörden durch die Cyberkriminalität in Form von Datendiebstahl, Spionage und Sabotage das sogenannte Social Engineering, bei dem über die Manipulation von Mitarbeitern das Erreichen bestimmter Daten versucht wird. Etwa 23 Prozent, also jeder fünfte Fall, macht den Diebstahl eines Computers oder Smartphones von Behörden aus, auf dem vertrauliche Daten anderer Personen gespeichert waren. Bei ebenfalls etwa jedem fünften Fall, hier genau 21 Prozent, handelte es sich bei dem Angriff auf eine Behörde durch Cyberkriminalität in Form von Datendiebstahl, Spionage und Sabotage um ein direktes Eindringen in das IT System der Einrichtungen durch Hacker.

Warum die deutschen Behörden und ihre Daten so interessant für kriminelle Hacker sind

Die Studie, die nun die zahlreichen Fälle der Cyberkriminalität in Form von Datendiebstahl, Spionage und Sabotage als Angriff auf Behörden aufgedeckt hat, wurde vom IT Verband Bitkom durchgeführt. Als Geschäftsführerin von Bitkom weiß Susanne Dehmel, dass gerade Behörden ein äußerst beliebtes Ziel für die Täter in den Fällen von Cyberkriminalität in Form von Datendiebstahl, Spionage und Sabotage sind, da es hier eine große Menge an sensiblen Daten auf ein mal zu holen gibt. Besonders interessant sind dabei für die Angreifer wirtschaftliche und politische Informationen, die etwa bestimmte Verfahren zum Vergeben von Genehmigungen betreffen, um hier gezielt falsche Angaben machen zu können.

Erste Maßnahmen zum Schutz der behördlichen Systeme

In der Studie wird auch ersichtlich, dass die Behörden in Deutschland mit einer Quote von 94 Prozent zwar fast alle daran interessiert sind und bereits begonnen haben, die Sicherheit ihrer IT Systeme zu steigern, das Problem liegt hier meist darin, dass die bisher getroffenen Maßnahmen noch zu wenig sind. Neu sind nun in vielen Behörden bestimmte Richtlinien für das Verhalten der Angestellten, mit denen zumindest das zuvor erwähnte Social Engineering unterbunden werden soll. Auch eigene Notfallpläne wurden nun in einigen Behörden ausgearbeitet, um bei frühzeitig erkannten Angriffen oder Versuchen solcher auf möglichst effektive Weise Schadensbegrenzung betreiben zu können.

Nur jede 3. Behörde ist geschützt

Die nach wie vor recht großen Defizite der Behörden in Deutschland machen mit einem einfachen Beispiel klar, warum es immer mehr Fälle von Cyberkriminalität in Form von Datendiebstahl, Spionage und Sabotage bei deutschen Behörden gibt. So verfügen 80 Prozent der deutschen Behörden über physisch, teilweise sogar bauliche Maßnahmen, um die Sicherheit in den Gebäuden zu erhöhen. Ein wirksames System zum Schutz vor Angriffen auf das IT System können aber lediglich 30 Prozent der deutschen Behörden vorweisen.

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