Der Bericht von Cisco über das falsche Windows 10-Upgrade

von Walter, Erik veröffentlicht

Der Bericht von Cisco über das falsche Windows 10-Upgrade

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Der Bericht von Cisco über das falsche Windows 10-Upgrade

Mit einem falschen Windows 10-Upgrade versuchen Betrüger Lösegeld von unvorsichtigen Usern zu erpressen. Der Netzwerkhersteller Cisco berichtet über die Hintergründe.

Das falsche Windows 10-Upgrade

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In Form von einer E-Mail werden User dazu aufgefordert, ein Upgrade auf Windows 10 durchzuführen. Bei dem Öffnen der anhängenden Datei wird jedoch nicht das neue Betriebssystem installiert, sondern eine Schadsoftware, die den Zugriff auf die Festplatte des jeweiligen Computers verhindert. Die Betrüger, die diese Software in Umlauf gebracht haben, verlangen dann Lösegeld von den Usern, damit diesen ihre Festplatte wieder nutzten können.

Der Bericht von dem Netzwerkhersteller Cisco

Seite dem Release von dem neuen Betriebssystem ist das Interesse an einem Windows 10-Upgrade natürlich entsprechend hoch. Dieses Interesse nutzen die Betrüger aus, um unvorsichtigen Usern mit Lösegeldforderungen zu erpressen. Der Netzwerkhersteller Cisco konnte dabei in Erfahrung bringen, dass das falsche Windows 10-Upgrade als Mail mit der Absenderadresse „update@microsoft.com“ verschickt wird. In dieser Mail werden die Nutzer aufgefordert, den kostenlosen Download von Windows 10 zu starten. Die Software, die sich jedoch wirklich in der Mail befindet, wird als „Ransomware“ bezeichnet. Zusammen mit dieser Schadsoftware wird ein CTB-Locker auf dem Rechner installiert. Dieser Locker ermöglicht es den Betrügern, die Daten auf den Computer zu verschlüsseln und dann für die Entsperrungen Lösegeld zu verlangen. Nach dem vermeidlichen Windows 10-Upgrade haben die User dann nur 96 Stunden Zeit, um das Lösegeld an die Betrüger zu übermitteln. Sollte das Opfer nicht zahlen, bleibt der Computer dauerhaft verschlüsselt und kann somit nicht mehr genutzt werden.

Die genaue Betrachtung der Mail der Betrüger

Laut den Aussagen von Cisco stammen die gefälschten E-Mails für das Windows 10-Upgrade aus Thailand. Zu erkennen sind diese nur an einigen Formatierungsfehlern bei den Sonderzeichen. Ansonsten wirken die Mails ziemlich authentisch, und so als ob sie von Microsoft stammen würden, führen die Fachmänner von Cisco weiter aus.

Was tun bei einer Lösegeldforderung dieser Art

Bei einer Lösegeldforderung, wie bei dem falschen Windows 10-Upgrade, raten die Experten dazu, keine Zahlung an die Betrüger zu überweisen. In vielen Fällen führt die Zahlung nämlich nicht dazu, dass die Festplatte wieder entsperrt wird. Besser ist es, auf eine immer aktuelle Virensoftware zu achten und die Aktualisierung von dem Windows 10-Upgrade nur auf dem offiziellen Weg durchzuführen. Weiterhin sollten niemals Anhänge von einer E-Mail geöffnet werden, wenn sich der Empfänger nicht ganz sicher ist, von wem die Mail stammt.

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