Amazon Prime Air: Flugsicherheit & Regeln für den Drohnen

von Frey, Leon veröffentlicht

Amazon Prime Air: Flugsicherheit & Regeln für den Drohnen

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Amazon Prime Air: Flugsicherheit & Regeln für den Drohnen

Amazon plant mit Amazon Prime Air schon lange den Einsatz von Drohnen. Jetzt geht es auch um die Flugsicherheit und um einige weitere Details.

Dass Drohnen künftig zunehmend auch für den Paketverkehr eingesetzt werden sollen, ist den Plänen des Internethändlers Amazon schon seit längerer Zeit zu entnehmen. Doch wie soll das Flugverhalten der Drohnen im Luftraum gesteuert werden? Auch damit hat sich der Konzern jüngst befasst und nun einige Vorschläge unterbreitet, die diskutiert werden. Es geht um klare Regelungen, was den Flug und die Steuerung der Flugobjekte betrifft.

Wie Amazon Vorstöße im Bereich des Drohnenverkehrs macht

Wenn zu viele Drohnen in unserer Umwelt unterwegs sind, dann kann das zu Problemen führen – dieser Ansicht sind viele Experten. Ähnlich wie beim normalen Flugverkehr sollte es also Regelungen geben, an die sich jeder Teilnehmer halten sollte. Dies verhindert Probleme wie Zusammenstöße und sorgt ganz einfach für mehr Sicherheit in unserer Umgebung. Dies ist besonders dann ein wichtiges Thema, wenn noch weitere Lieferunternehmen und Händler auf Flugobjekte setzen und diese bald verstärkt in die Welt schicken. Um die Regelungen auszuarbeiten haben sich die Amazon-Verantwortlichen mit Vertretern der Nasa zusammengesetzt und in der Kooperation verschiedene Pläne ausgearbeitet. Diese wurden jüngst in den Vereinigten Staaten präsentiert. Unter anderem ist hier von unterschiedlichen Flugzonen die Rede, aber auch davon, dass die Bodenkontrolle institutionalisiert werden solle. Im Augenmerk der Planenden stand dabei vor allem die Sicherheit.

Was soll geregelt werden und welchen Einfluss hat es auf Amazon Prime Air?

Dienste wie Amazon Prime Air nutzen Drohnen künftig immer mehr, um ihren Kunden noch mehr Service anbieten zu können. Schließlich geht es ja darum, die Waren möglichst schnell zum Besteller zu bringen. Auf den Planungsdokumenten stehen daher Themen wie die Höhen und Geschwindigkeiten, Bodenkontrolle und der Positionsdatenaustausch, um Kurse zu regulieren. Die „Überfüllung des Himmels“ soll dadurch weniger zum Problem werden, als es ohne eine solche Regulierung der Fall wäre.

Einblicke in die von Amazon vorgeschlagenen Regelungen für Amazon Prime Air und ähnliche Dienste

Um zu verstehen, was Amazon genau plant und vorschlägt, lohnt ein detaillierter Blick in die Vorschlagunterlagen. So sollen laut Amazon bald Flugbewegungen synchronisiert werden. Bei Flughöhen bis 60 Meter sollten sich dabei nur die recht langsamen Drohnen und anderen Flugobjekte befinden. Die Langstreckenflieger würden die Höhe zwischen 60 und 120 Metern nutzen und dürften dort schneller unterwegs sein. Noch höher – auf 120 bis 150 Metern – sollte es eine Flugverbotszone geben. Um die Fluggeräte zu steuern, sollten zentrale Bodenstationen eingerichtet werden, so die Vorschlagenden. Außerdem sollten die Fluggeräte untereinander kommunizieren können und damit genauer aufeinander abgestimmt werden können. Auch die Weitergabe der Befehle wäre unter Umständen von Gerät zu Gerät möglich.

Wie stark befassen sich Amazon und andere mit Drohnen?

Dass die Drohnen kommen werden, steht für Anbeiter wie Amazon wohl längst außer Frage. Dienste wie Amazon Prime Air bauen voll und ganz auf der Annahme und den Planungen auf. So sprechen auch die Beratungen von Amazon Prime Air und den weiteren Unternehmen eine deutliche Sprache. In den USA befassen sich schon viele Konzerne mit dem Thema Luftkontrolle in niedrigen Flughöhen. Dabei ist man beispielsweise auch so weit, sogenannte No-Fly-Zonen über Grundstücken festzulegen, wenn die Besitzer keine Überflüge gestatten. Was es jedoch noch nicht gibt, ist ein zuverlässiges Überwachungssystem für alle Drohnenexemplare. Der Grund: Über Radar ist dies nicht zu schaffen. Vermutlich wird ein Ortungssystem über Mobilfunksysteme hier in die Bresche springen.

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