Steam-In-Home-Streaming - So bringt man Spiele auf andere Rechner

von Keller, Julia veröffentlicht

Steam-In-Home-Streaming - So bringt man Spiele auf andere Rechner

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Steam-In-Home-Streaming - So bringt man Spiele auf andere Rechner

Steam-In-Home-Streaming ist die einfache Methode, Spiele von einem Rechner zum Andren zu übertragen. Wir zeigen euch wie es geht und was man dabei beachten sollte.

Steam-In-Home-Streaming - Audio und Video im Netzwerk

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Steam-In-Home-Streaming, das soll funktionieren? Ja - tut es - denn da Ganze basiert auf der Grundlage, das ein Sender und ein Empfänger zur Verfügung stehen. Auf diese Weise können Spiele auf jedes mit Steam versehene Gerät gestreamt werden, wobei die Leistung nur eine untergeordnete Rolle spielt. Der Empfänger spielt das empfangene Material nämlich wie einen Film ab, sodass die gesamte Rechenlast auf der Seite des Senders - für gewöhnlich ein hochleistungs Gaming-PC - liegt. Über eine entsprechende Anschluss lässt sich der Stream dann auch noch auf dem Fernseher bewundern. Durch die Tatsache, dass Steam-In-Home-Streaming Cross-Plattform-Kompatibilität besitzt, kann der Stream auch auf dem Mac oder dem Linux-PC angezeigt werden. Auf diese Weise muss der Gaming-Rechner nicht ständig neu verkabelt oder in seiner Position bewegt werden. So macht das Gaming erst richtig Spass.

So wird Steam-In-Home-Streaming eingerichtet

Natürlich muss Steam-In-Home-Streaming auch erst mal eingerichtet werden. Doch auch hier braucht man sich keine Gedanken zu machen, denn einfacher als mit Steam, kann man eine solches Software nicht einrichten. So muss man sich mit dem Gaming-PC einfach nur bei Steam einloggen. Allerdings muss es sich bei diesem zwingend um ein Windows-System handeln - es muss mindestens Windows Vista installiert sein. Nun muss man sich nur noch auf dem Empfänger-PC bei Steam anmelden - dabei spielt es hier keine Rolle, ob es sich um eine Mac-Version oder eine Linux-Plattform handelt. Allerdings muss man auf mobilen Endgeräten, die beispielsweise mit Android oder IOS laufen, noch auf diesen Luxus verzichten - hier wird Steam-In-Home-Streaming derzeit nicht unterstützt.

Verbindung im Netzwerk

Zum Verbinden der beiden Rechner sollte ein Kabel verwendet werden, da hier die Bandbreite einfach höher ist, als dies bei WLAN der Fall ist. Ist der Router allerdings schnell genug, so kann man den Stream auch im ganzen Netzwerk ohne Kabel verbreiten. In Steam findet man nun in den Einstellungen den Punkt Steam-In-Home-Streaming. Hier werden alle eingeloggten Geräte angezeigt, sodass man nun das Häkchen bei "Streaming aktivieren" setzen kann. In der Bibliothek kann man nun auswählen, welches Spiel zum Empfänger übertragen werden soll. Nun muss das entsprechende Spiel nur noch gestartet werden, und schon erscheint es auf den anderen Rechnern. Allerdings sollte man je nach der Kapazität des eigenen Netzwerkes darauf achten, dass nicht zu viele Systeme gleichzeitig den Stream erhalten. Hier kann es dann schon mal zu Engpässen bei der Übertragungsrate kommen.

Nachteil - PC nicht nutzbar

Wer das Spiel allerdings auf der Empfängerseite startet und hier im Vollbildmodus betreibt, sorgt damit dafür, dass dies auch beim Sender Fall ist. Somit kann der PC währendessen nicht angesprochen werden - andere Tätigkeiten müssen also warten. Auch die Eingaben am Sende-PC - wie etwa ein Doppelklick mit der Maus, wird direkt auf den Empfänger übertragen. Somit können am Sender ungewollte Kommandos ausgelöst werden. Daher sollte der Sender-PC während der Übertragung mittels Steam-In-Home-Streaming von niemand anderem benutzt werden. Somit können unangenehme Zwischenfälle vermieden werden. Am besten legt man also fest, wann eine solche Session anberaumt ist und wann somit der PC für niemand anderen zur Verfügung steht.

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