GTA - Grand Theft Auto: Missionen, Fahrzeuge, Spieler, Download

GTA - Grand Theft Auto

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GTA - Grand Theft Auto - die Computerspielserie ist in der Version V erschienen - mit 65 GByte auf der Festlatte ein Spielerlebnis - neuer Trailer macht Eindruck

Die Computerspielserie Grand Theft Auto (GTA)

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Die Computerspielserie Grand Theft Auto (GTA) des schottischen Entwickler Rockstar North, die bis zum Jahr 2001 unter DMA Design lief, beinhaltet Action- und Rennspiel- sowie Third-Person-Shooter-Elemente. Sie wird herausgegeben vom Take-2-Label Publisher Rockstar Games. Der Name wurde gebildet vom amerikanischen Begriff „grand theft auto“, was soviel heißt wie schwerer Autodiebstahl und auch in den USA ein Straftatbestand darstellt. In 1997 kam der Serie erster Teil heraus.

In allen Teilen der Grand Theft Auto (GTA) kommt eine vergleichbare Handlung zum Tragen. Ein männlicher Protagonist, der eine kriminelle Vorgeschichte hat, will sich eine Verbrecherkarriere aufbauen in einer amerikanischen Großstadt. Wenn er dazu verschiedene Aufträge annimmt, unterschiedlich komplex oder schwierig, hat er die Möglichkeit, weitere Kontakte zu bekommen bei Erfüllung, die ihn höher in der Verbrecherhierarchie bringt. Daneben kann der Spieler zusätzlich zu den Hauptaufgaben im Grand Theft Auto etliche freiwillige Zusatzaufträge durchführen. Diese sind normalerweise nicht dazu da, die Haupthandlung fortzusetzen, sondern erweitern im Grand Theft Auto den Radius des Spielers mit Geld, Waffen sowie weiteren nützlichen Boni.

Innerhalb der fiktiven Welt zeichnet sich Grand Theft Auto durch die große Bewegungsfreiheit aus. Die Handlung und die optische Aufmachung zeichnen sich häufig aus durch eine satirisch-humoristische Prägung. Mit Hilfe von Radiosendern greift der Spieler auf ein großes Musikrepertoire zurück und trägt maßgeblich beim Spiel zur atmosphärischen Gestaltung bei.

Die GTA Spiele werden des Öfteren kritisiert, da in der Serie die dargestellten kriminellen und zum Teil gewalttätigen Handlungen klischeehaft ethnische Gruppierungen darstellen.

Die Serie ist eine der erfolgreichsten Computerspieleserien mit etwa 150 Millionen Exemplaren an Verkaufszahlen und auf der PlayStation 2 sogar die meistverkaufte Spieleserie.

Grand Theft Auto
 
Entwickler DMA Design/Rockstar North
Publisher Take 2/Rockstar Games
Designer Dan Houser, Sam Houser
Erster Titel Grand Theft Auto (1997)
Letzter Titel Grand Theft Auto V (2013)
Plattform(en) Android
MS-DOS
Dreamcast
Game Boy Advance
Game Boy Color
Apple iOS
Windows Phone
Mac OS
Nintendo DS
PlayStation
PlayStation 2
PlayStation 3
PlayStation Portable
Microsoft Windows
Xbox
Xbox 360
PlayStation 4
Xbox One
Genre(s) Actionspiel

Das Spielprinzip

In der ersten Idee des Grand Theft Auto war vorgesehen, dass der Spieler in die Rolle eines Verkehrspolizisten schlüpfen sollte. Doch dann wurde die Idee umgekehrt und zum Grundprinzip, da die Entwicker ein flinkes Action-Arcade-Spiel wollten, das sonst nicht entstanden wäre, wenn sich alle an die Regeln gehalten hätten. Die Entwickler machten nun im Grand Theft Auto den Spieler zum Kriminellen, so kann er die Aufträge für seinen Boss ausführen. Spieletester zeigen häufig an den Missionen kein Interesse und erkunden lieber die Spielewelt, hat man den linearen Spieleablauf verworfen. So kann der Spieler auf eine freie Spritztour im Grand Theft Auto gehen oder sich von seinem Boss beliebige Missionen je nach Ort geben lassen. Zunächst hatten die Entwickler noch im Sinn, ein erfolgreiches Spiel müsse ein Endziel haben, so habe sie selbst das aufgegeben, nachdem sie an die Analogie mit dem Flipperautomaten dachten. Das ist ein Spiel, das durch potenzielle Extras unendlich weitergetrieben werden kann. Das Spiel im Grand Theft Auto wird eigentlich nur dadurch begrenzt, dass die Intensität der Fahndung nach dem Spieler durch die Polizei verringert wird.

Die Hauptmissionen im Grand Theft Auto

Innerhalb der Haupthandlung des Grand Theft Auto hat der Spieler die Auswahl verschiedener Missionen, die normalerweise mit Waffen oder mir Fahrzeugen eine Lösung erfahren. Sie beinhalten zum Beispiel die Kurierfahrten und das Verfolgen und Einschüchtern sowie Ausschalten von Gegnern und den Autodiebstahl und das Zerstören von Fahrzeugen. Dazu kommen Attentate und auch schwerwiegendere Aktionen zum Beispiel eine Sprengung des Polizeireviers mithilfe eines sprengstoffbeladenen Tanklasters, geschehen in dem ersten Spiel der Serie des Grand Theft Auto.

Erstmals wurde ab dem dritten Spiel in der Serie Grand Theft Auto (GTA III) eine 3D-Welt benutzt. Das Spielterrain, die Gelände- und Gebäudeformen kann der Spieler in seine Missionsgestaltung einbeziehen und in die Missionslösung einsetzen. Mit den in einer 3D-Welt nützlichen Fähigkeiten kann der Spieler springen und klettern oder sich ducken sowie schwimmen (GTA San Andreas).

Bei vielen Missionen im Grand Theft Auto muss der Spieler sich nicht an einen festen Lösungsweg halten. Der Spieler wählt ohnehin die Waffen und Fahrzeuge selbst aus: Er kann mit einem Motorrad Verfolger besser abschütteln oder mit Hubschraubern besser Fahrzeuge verfolgen und mit Scharfschützengewehren und Flammenwerfern oder Granaten sowie Raketenwerfern kann er sogar die Gegner auf Distanz bekämpfen. Auf die starken Waffen kann er aber nicht ohne Weiteres frei zugreifen, da sie entweder gut versteckt sind, oder in weiteren Verlauf des Spiels erst gefunden, gekauft beziehungsweise durch weitere Nebenmissionen erworben werden können.

Charakteristisch ist ein Beispiel einer freien Missionslösung im Grand Theft Auto. bei der Mission „Gefeuert!“, die aus der GTA: Vice City stammt: Ein bewachter Koffer muss von einem Gebäudedach abgeholt werden. In der Regel kämpft sich der Spieler zuerst durch einen Hof, um dann über mehrere Dächer an den Zielort zu gelangen. Wenn er der Einfachheit halber auf einem Dach mit einem Hubschrauber gegenüber landet, kann er mit einem Scharfschützengewehr die Bewacher töten und dann auf dem Dach aufsetzen, den Koffer an sich nehmen und abhauen.

Der Spieler fährt zu den Missionsschauplätzen im Grand Theft Auto selbst innerhalb der Spielwelt, so ein Prinzip, das in der Spielereihe durchgängig ist. Innerhalb einer Mission ist eine Speicherung nicht möglich, ist sie gescheitert, muss sie gesamt wiederholt werden. Allerdings existieren in GTA V einige Kontrollpunkte, die es ermöglichen, nur einen Teil der Mission wiederholen zu müssen.

Der Spieler im Grand Theft Auto ist mit zwei realisierten Eigenschaften ausgestattet als Trefferpunktsystem, die seine Stärke quantifizieren: seine Lebenskraft und seine Panzerung. Die beiden Werte sind aufladbar mit entsprechenden Powerups, die auf der Spielwelt überall verteilt sind. Wenn die Lebenskraft verbraucht ist, kommt die Spielfigur in das nächste Krankenhaus und verliert die Waffen teilweise und etwas Geld. Mit aufgefüllter Lebenskraft kann das Spiel anschließend wieder fortgesetzt werden.

Der Fahndungslevel des Spielers im Grand Theft Auto wird gesteigert durch kriminelle Handlungen und ruft einen erhöhten Verfolgungsdruck der Polizei hervor und in der höchsten Fahndungsstufe die Verfolgung durch Militär oder Spezialeinsatzkommandos. Mithilfe von Polizeisternen, die man aufsammelt oder das Neulackieren des Fahrzeugs oder Verkleidung sowie Verstecken kann man den Fahndungslevel wieder senken. Wird der Spieler verhaftet, verliert er alle Waffen und etwas Geld. Danach kann das Spiel fortgesetzt werden. Innerhalb einer Mission führt die Verhaftung ebenso wie die Krankenhaus-Einlieferung zum Scheitern.

Die Fahrzeuge im Grand Theft Auto sind mit einem Schadensmodell ausgestattet, könne also bei Unfällen beschädigt oder zerstört werden. So muss der Spieler sein Fahrzeug öfter wechseln oder zur Reparatur bringen. Ein Fahrzeug, das ein fester Bestandteil in einer Mission ist, führt diese zum Scheitern, wenn es zerstört wird. In den meisten der Spiele kann der Spieler Fahrzeuge mit Waffen ausgestatten, zum Beispiel mit einer Bombe. Weiterhin kann aus dem fahrenden Auto geschossen werden mit dem sogenannte Drive-by-Shooting.

Die Nebenmissionen im Grand Theft Auto

Die Nebenmissionen sind normalerweise nicht Teil der Handlung, aber dienen dem Spieler als Anreiz, dass er sich in der Spielwelt umsieht und sind zu der Hauptmission eine Abwechslung. Nachdem die Nebenmissionen beendet sind, gibt es differenzierte Belohnungen: erhöhte Gesundheit und Feuerfestigkeit und zusätzliche Waffen, die in den Verstecken lagern sowie besondere Fahrzeuge, spezielle Kleidung und Geld.

Die vorkommenden Nebenmissionen im Grand Theft Auto können leicht variieren je nach Spiel:

Die Sammelaktion

Mindestens eine Sammelaktion kann üblicherweise durchgeführt werden, wo Objekte verteilt über die ganze Spielwelt, gefunden werden sollen. Anschließend wird der Spieler belohnt in den Verstecken und bekommt dort kostenlose und stärkere Waffen.

Levelbasierte Spezialfahrzeug-Missionen

Die levelbasierten Spezialfahrzeug-Missionen im Grand Theft Auto werden gestartet, wenn die Spielfigur in dem speziellen bestimmten Fahrzeugtyp sitzt, wie zum Beispiel in einem Taxi, einem Krankenwagen, einem Polizeiwagen oder einem Feuerwehrwagen sowie einem Müllwagen. Hier bedeutet level-basiert, dass der Spieler einige ähnliche Aufgaben hintereinander lösen muss, um seine Belohnung zu bekommen. Innerhalb einer festgelegten Zeit muss der Spieler an bestimmte Orte oder zu Personen kommen. Bei diesen Missionen hat er auch einen Nebenjob als Kurierfahrer, die er auf einem Motorroller oder einem Fahrrad durchziehen muss, damit er bestimmte Dinge wie Pizza oder Zeitungen ausliefern kann.

Die Monsterstunts

Bei den Monsterstunts handelt sich es um spezielle von den Entwicklern vorgegebene Orte, wo mit Fahrzeugen besonders weite Sprünge durchzuführen sind. Entweder sind an diesen Orten Rampen aufgestellt oder der Gelände- oder Straßenverlauf ist für einen Sprung geeignet. So kann man in der Spielwelt illegale Straßenrennen fahren und solche mit besonderen Fahrzeugen durchführen wie Geländewagen und Motocross-Räder sowie Strandbuggys oder Geschicklichkeitsparcours absolvieren. Die offiziellen Rennen finden statt in den Stadien.

Der Verkauf von Fahrzeugen

Zum Verkauf von Fahrzeugen im Grand Theft Auto dienen eine spezielle Garage sowie ein Kran. Bestimmte Fahrzeugtypen muss der Spieler dazu entwenden und diese an der Garage oder dem Kran abliefern. Wenn alle Fahrzeuge abgeliefert sind, greift der Spieler auf die Fahrzeuge zu, da er sie nicht mehr suchen muss in der Spielwelt.

Die Rampages (Amokläufe)

Der Spieler kann an speziellen Orten Rampages (Amokläufe) starten. In einer vorgegebenen Zeit muss er mit einer festgelegten Waffe rivalisierende Gangmitglieder in bestimmter Anzahl töten.

In der deutschen GTA-Version sind diese Nebenmissionen üblicherweise entfernt.

Das Selbstständige Agieren

Die Entwickler haben die Möglichkeit eingebunden, dass der Spieler in der Spielwelt selbständig nach Abenteuern sucht. Er kann die eigene Fahndungsstufe absichtlich erhöhen, damit er mit der Polizei einen Kampf starten kann mit dem Ziel möglichst lange am Leben zu bleiben und dann auf die höchste Fahndungsstufe zu kommen und/oder durch geschickte Manöver der Polizei anschließend wieder zu entkommen.

In den neuen Spielen gibt es auch Möglichkeiten Stunts durchzuführen mit Motorrädern und Fahrrädern. Der Spieler braucht dazu Orte, die sich eignen für weite Sprünge und Sprünge über hohe Objekte sowie tiefe Stürze. Das kann man ohne Ziel durchführen oder mit eine Absicht, in der Spielwelt an Stellen zu kommen, die schwer zu erreichbar sind.

Mit den zahlreichen und verschiedenen Fahrzeugen kann der Spieler möglichst rasant die Gegend durch fahren oder mit Flugzeugen fliegen.

Die Simulation der Spielwelt

In der Spielwelt ist nicht nur beinhaltet der Schauplatz der Handlungen sowie der Missionen, sondern sie ist zugleich die Simulation einer virtuellen Welt, wo der Straßenverkehr mit den Passanten und dem Spieler sowie untereinander interagieren, wo das Wetter und der Tagesrhythmus mit aktuellem Sonnenstand abgebildet werden und gleichzeitig eine grundlegende Simulation physikalischer Gesetze erfolgen kann.

Beim Straßenverkehr ist die Simulation zeit- sowie ortsabhängig. Zum Beispiel kommen in Finanzvierteln oder Villengegenden vorwiegend sportlichere und teurere Fahrzeuge vor, als in einer „normalen“ Gegend. Oder die Leute an Stränden tragen eher Badekleidung und Business-Kleidung in Finanzvierteln oder im Hafengebiet Berufskleidung. Tagsüber sind mehr Fahrzeuge und Passanten zu sehen auf den Straßen als nachts.

Die Fahrzeuge haben je nach Typ wie Geländewagen oder Sportwagen eine eigene Fahrdynamik und sind daher verschieden und abhängig von der Bodenbeschaffenheit in der Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit und auch in der Bodenhaftung. Hier ist eine Physik-Engine am Zuge mit der Simulation der Schwerkraft und der Trägheit. Die Wirkung dieser Kräfte ist jedoch nicht so realistisch, um bei der Spielfigur bei größeren Stürze und oder Aufprallen ein Überleben zu sichern.

Interessant ist, dass nicht nur die Polizei den Spieler reagiert, sondern ebenfalls in unmittelbarer Nähe auch die Passanten. In GTA San Andreas laufen beispielsweise ein paar Autofahrer ängstlich weg, nachdem ihr Wagen vom Spieler gestohlen wurde, andere wiederum bemühen sich um Gegenwehr und probieren, ihr Auto wiederzubeschaffen.

Nicht alle Personen rennen davon, wenn der Spieler das Feuer eröffnet, in einigen Fällen erwidern sie das Feuer. Manche laufen sogar zum Tatort, um nähere Details zu erhaschen. Wenn der Spieler einen Brand verursacht oder Passanten verletzt werden, aber nicht getötet kommt rasch danach die Feuerwehr und löscht den Brand oder ein Krankenwagen, der den Verletzten abholt zur Behandlung.

So muss nicht jede Handlung im Spiel durch den Spieler erfolgen; beispielhaft verfolgt hin und wieder die Polizei Verbrecher zu Fuß auf der Flucht oder in ihrem Einsatzwagen oder sie kommt dazu, wenn Bandenkriege zwischen rivalisierenden Gangs auf offener Straße stattfinden.

Die Unterschiede zu anderen Spielen

Ab dem dritten Teil wird die GTA-Reihe wegen der Third-Person-Perspektive sowie wegen des Waffeneinsatzes zur Aufgabenlösung in die Einordnung der Third-Person-Shooter katalogisiert, aber die typischen Elemente des Genres sind bei GTA eigentlich nicht zu finden. Die Third-Person-Shooter sind üblicherweise aufgebaut aus mehreren Spielabschnitten, die auch Level genannt werden, die der Spieler absolvieren muss. Die Gestaltung der Level sieht so aus, das der Spieler für jeden Level eine neue Umgebung wiederfindet, die er erst einmal erkunden muss.

Bei den Spielen der GTA-Serie hat man immer eine gleiche Umgebung in der 3D-modellierten Spielwelt. Die Spieler hat die komplette Spielwelt zur Verfügung, selbst bei anfangs abgesperrten Gebieten. Er ist zudem nicht gezwungen, eine Mission sofort zu beginnen, sondern kann bereits vorher die Umgebung und die späteren Missionsschauplätze erkunden.

In Spielverlauf werden andere Spiele und Third-Person-Shooter immer schwieriger und in den späteren Leveln umfangreicher. Der Spieler hat mehr Gegner oder sie sind besser bewaffnet. Inn der GTA-Serie trifft das nur bedingt zu. Die Bewaffnung der Gegner verbessert sich zwar und die Gruppen werden größer, aber der Spieler verbessert seine Bewaffnung auch und er braucht nur wenige Minuten dazu, um eine Mission zu lösen, bei den Ego-Shootern dauert das erheblich länger. Bei den Ego-Shootern ist dadurch auch (beabsichtigt) die Munition knapp.

Da die Spielwelt relativ offen ist und eine Interaktionsmöglichkeit mit der Umgebung ausgeführt wird, ähnelt das GTA mehr dem Genre der Rollenspiel. Nur fehlen selbst hier entscheidende Funktionen, die Serie als Rollenspiel zu bezeichnen, da keine Rollen aus unterschiedlichen Alternativen wählbar sind, zum Beispiel Rollen als Dieb oder Magier oder Krieger sowie Handwerker. Danach muss der Spieler die Rolle trainieren um den Fähigkeiten zu entsprechen. Das ist eher langwierig, aber entscheidend für anstehende Aufgaben oder Kämpfe. Der Spieler im GTA kommt zu Beginn mit allen erforderlichen Fähigkeiten.

In der GTA-Reihe gibt es aufwendigere Städte als in vergleichbaren Spielen. Beim Paten (2006) oder der Mafia (2002) kann der Spieler die Figur ausschließlich auf der Straße bewegen, so sind keine Flugzeuge oder auch Hubschrauber eingebunden. Bei anderen Spielen ist der Aufbau der Städte eher planar ohne vollständige Modellierung, zum Beispiel Scarface. Da existieren zwischen Orten Verbindungsstraßen und größere Teile der Stadt fehlen ganz.

Der Stab und die Besetzung

Sam Houser und sein Bruder Dan Houser haben an jedem GTA-Teil mitgearbeitet. Im ersten Spiel hatte Sam die Regie und produzierte ausführend in anderen teilen. Dan arbeitete als Drehbuchautor und Produzent in allen Teilen. Seit GTA III unterstützt James Worrall die Handlungsausabeitung. Die Moderationsbeiträge der Radiosender hat Lazlow Jones erstellt und auch gesprochen.

Der wachsende und finanzielle Erfolg der Serie rief auch Hollywood-Darsteller auf den Plan. Es sind aber nur die Stimmen, da die Grafik-Engine die Spielwelt wie die Zwischenszenen darstellt und keine Realfilmaufnahmen laufen. In der Silhouette passt meist nur die Hautfarbe. Samuel L. Jackson sprach den Bösewicht, in GTA San Andreas war Officer Frank Tenpenny sein Partner und Officer Eddie Pulaski war der inzwischen verstorbene Schauspieler Chris Penn. Peter Fonda sprach The Truth und der bekannte James Woods war der mysteriöse Geheimdienstagent Mike Toreno. Dazu: The Game, der West-Coast-Rapper als Charakter Mark Wayne (auch B Dup).

Die GTA Vice City Stories beinhaltet drei Missionen mit Phil Collins, bekannt aus „In the Air tonight“ und „Kill Phil“ sowie „Kill Phil: Part 2“.

Die GTA Vice City sprachen die Schauspieler Lee Majors und Burt Reynolds und Dennis Hopper sowie Philip Michael und Thomas und Tom Sizemore und Jenna Jameson, die Pornodarstellerin. Tommy Vercetti als Hauptfigur war Ray Liotta. Das war aber das einzige Spiel mit einem bekannten Darsteller der Hauptfigur. Sam Houser kommentierte in einem Interview dass die Identifikation nicht mehr in der Spielfigur, sondern Ray Liotta selbst war.

In GTA III sprach Kyle MacLachlan den Donald Love. Dazu kamen Joe Pantoliano und Michael Madsen und Robert Loggia sowie Frank Vincent als Synchronsprecher.

In GTA IV synchronisierte Bas Rutten sich selbst: Er spielte in der Fernsehsendung „The Men's Room“. Als Radiomoderatoren sind Juliette Lewis und Iggy Pop sowie Karl Lagerfeld zu hören und Ricky Gervais trat als Gast auf.

Die Auswirkungen

Man erwartet von der Spielreihe ein Selbstübertreffen GTA Liberty City Stories bewerten Spieletestern erheblich schlechter als GTA III, bei fast identischen Spielen. Beim finanziellen Erfolg und der Beliebtheit wurden ähnliche Spiele oft mit GTA verglichen, die nun als GTA-Klone bezeichnet werden. Gleiche oder ähnliche Spielprinzipien haben Spiele wie Der Pate und Scarface und The World Is Yours und Mafia sowie City of Lost Heaven oder die Streets of LA sowie The Simpsons mit Hit & Run oder New York City. Bei Saints Row kann man San Andreas als Vorbild sehen.

Die obigen Spiele haben das GTA-Prinzip übernommen, so ist die Driver-Serie angepasst an die GTA-Reihe. In den beiden ersten Driver Spielen auf der ersten PlayStation, sind Rennspiele, wo die Spielfugur von einem zum anderen Ort "rennt". Die Fortseetzung mit Driv3r kam in 2004 auf der PlayStation 2 nach dem Erfolg GTA III in 2001 sowie GTA: Vice City in 2002. Mit Elementen aus GTA, wie Waffen und unterschiedliche Fahrzeuge als die Autos.

Die Modifizierbarkeit

Bei Computerspielen wird die Installation auf der Festplatte des PC durchgeführt, gegenüber zu älteren Konsolen. Die Programmdaten sind für den Benutzer so modifizierbar. Fans haben bereits sie dem ersten Teil geändert und sogenannte Mods erstellt. Die Modder erhielten nur bei den ersten beiden Teilen Hilfe der Entwickler. Für die Nachfolger wurden Editoren entwickelt, mit denen Fahrzeuge ersetzt oder neue Missionen erstellt wurden. Seit dem „Hot Coffee“-Mod kommunizierten die Entwickler nicht mehr mit den Moddern.

GTA III hatte erstmals eine 3D-Engine. Seitdem wurde auch die Umgebung modifiziert. Zuerst gab es eigene „Spaß-Maps“,beispielhaft Stunt-Parks, aber es kamen auch ambitionierte Projekte mit gesamter Umgebungsänderung und Nachbildung authentischer Städte wie in der „Berlin-Mod“.

Mittlerweile sind für alle 3D-Versionen die Mods erhältlich, die eine Erweiterung der Spiele um Multiplayer-Features ermöglichen. Die Projekte werden von verschiedenen, konkurrierenden Gruppen durchgeführt und haben keine gemeinsame Basis. Dadurch gibt es viele Varianten bei Grand Theft Auto im Multiplayer-Bereich. Versionen lehnen sich an World of Warcraft oder Projekte, erstellen Fun-Racer, oder greifen ein Spieleprinzip von Counter-Strike auf. Beispielhaft und bekannt sind Multiplayer-Projekte für folgende GTA-Serien: „VC-MP“ für Vice City und „SA-MP“ bei GTA San Andreas sowie Multi Theft Auto, für die 3D-Abschnitte von GTA.

Die Kontroverse

Die Kritik bei der GTA-Reihe besteht wegen der exzessiven Gewaltdarstellung. Wissenschaftler und amerikanische Politiker kritisieren alle neuen Teilen der Reihe scharf, besonders seit der 3D-Engine, da in den Teilen Gewalttaten gegen Personen inklusiv Polizisten möglich sind. Werden Personen mit Fahndungssternen getötet, wird das zwar bestraft, bleibt aber ohne ernste Folgen. Am schwerwiegendsten ist eine symbolische Verhaftung mir Waffenverlust und Geldstrafe.

In deutschen Varianten von GTA-Spielen entfernten die Enwickler Inhalte, um eine Indizierung oder USK-18-Einstufung zu verhindern, so in GTA Vice City und das Nachtreten sowie Berauben am Boden liegender Opfer. Die Amokläufe gegen Passanten fehlen.

Der Vorwurf von Rassismus besteht ebenfalls neben der Gewaltverherrlichung, wegen der Darstellung einiger Ethnien als geschlossen kriminell und mit negativ besetzten Klischees wie Italiener oder Chinesen sowie Jamaikaner in GTA III und in GTA Vice City Kubaner und Haitianer.

Die Kritiker geben zusätzlich an, dass in den USA Jugendliche und junge Erwachsene schweren Straftaten begehen und angeben, inspiriert worden zu sein durch Spielen von GTA.

Empörung und Erheiterung rief im Juli 2005 die „Hot Coffee“ Mod für San Andreas hervor. Ein interaktives Sex-Minispiel wurde freigeschaltet, das schon das Original-Programm im Quellcode beinhaltete. Die Modifikation wurde in den USA und Australien aus dem Handel entfernt und ersetzt mit einer entschärften Version. Mit einem Patch wurde Löschung des „Hot Coffee“-Mod am 9. August 2005 für die PC-Version angeboten.

Die GTA Download Vollversion - GTA V

Ein GTA Download der GTA V ist ein Muss. GTA V bietet ein großes Spielerlebnis nach dem GTA Download. Der GTA Download der PC-Version benötigt 65 GByte Festplatten-Speicher. Einen Eindruck bietet der Grand Theft Auto neuen 4K-Trailer.

Video: GTA 5 | Gameplay Trailer

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